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Spiele-Branche 2009: 3200 Games und ein neuer Rekord

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Spiele-Branche 2009: Schwache Veröffentlichungszahlen und ein neuer Rekord

30.12.2009, 10:07 Uhr

Anno 1404 Venedig (Bild: Ubisoft)

Die Spiele-Branche schließt 2009 in Sachen Handels-Veröffentlichungen schwächer als in den Vorjahren ab. Laut dem Branchenmagazin „Gamesmarkt“ sind in diesem Jahr in Deutschland "nur" 3252 Spiele- und Spiele-Produkte erschienen. Nicht eingerechnet wurden Games, die nur als Download erhältlich sind. In England zeichnet sich derweil eine historische Trendwende ab: Hier hat der Spielebranche in Sachen Umsatz nicht nur die Musik-, sondern auch die Film-Industrie abgehängt.



Rekord der Vorjahre ungebrochen

Deutsche Gamer mussten 2009 keinen mangelnden Nachschub fürchten. Von den über 3200 Neuerscheinungen im Spiele-Markt hat ak tronic mit 258 Games die meisten veröffentlicht. Dabei handelte es sich allerdings im Zweit- oder Drittverwertungen. Es folgte Electronic Arts, der Publisher hat 2009 170 Games auf den Markt gebracht. Einen Rekord stellt die Branche damit dennoch nicht auf: 2008 wurden mehr als 3300 Games in den Handel gebracht, 2007 waren es fast 4000. Die Zahlen der nur online veröffentlichten Games - etwa über Netzwerke wie Facebook oder Download-Plattformen wie Xbox Live, PSN oder Gamesload - sowie Online- und Browserspiele sind bei den Zahlen nicht mit eingerechnet. Vermutlich wäre sonst 2009 ein neuer Rekord erzielt worden. Denn im Onlinevertrieb ist ein klarer Anstieg an Nutzern zu verzeichnen, allein das Facebook-Spiel Farmville zählt 65 Millionen Abonnenten. Absolute Zahlen fehlen jedoch oder werden von Marktforschungs-Unternehmen wie der amerikanischen NPD-Group nicht erfasst.

Umsatz-Treiber Nummer Eins

Rekordverdächtiger geht es dagegen in England zu: Wie der "Daily Telegraph" berichtet, ist 2009 mit 1,73 Milliarden Pfund mehr Geld in Games geflossen als in Filme (Kino und DVD-Veröffentlichungen mit eingerechnet). Damit hat der Spiele-Markt auf der Insel nach der Musik- auch die Filmindustrie geschlagen. Wenig verwunderlich also, dass Politiker nun fordern, dass man Spiele als ernsthaftes und erwachsen gewordenes Medium behandelt solle. Zuletzt hatte eine Debatte über Gewalt in Games - aufgehangen am Shooter Modern Warfare 2 - für ein weltweites Medienecho gesorgt.

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