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Spieletest Alan Wake Action-Adventure für PC, PS3 und Xbox 360

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Preview Alan Wake | Action-Adventure | PC, PS3, Xbox 360  

Ein Spiel gewordener Albtraum

22.01.2010, 12:16 Uhr | Medienagentur plassma / jr, t-online.de

Spieletest Alan Wake Action-Adventure für PC, PS3 und Xbox 360. Alan Wake Action-Abenteuer von Microsoft für PC, Xbox 360 und PS3

Alan Wake (Bild: Microsoft)

Totgesagte leben länger: Um das für PC, Xbox 360 und PS3 erscheinende Action-Adventure "Alan Wake" war es lange still. Das Entwicklerstudio Remedy ("Max Payne") hüllte beinahe drei Jahre den Mantel des Schweigens über sein aktuelles Projekt. Doch mittlerweile haben die Entwickler eine spielbare Version vorgestellt. Und siehe da: "Alan Wake" hat sich stark verändert. Die Grafik-Engine wurde verbessert, die Levels sind linear, und die Story wird packend wie in einem Horrorfilm präsentiert.

Worum geht's?

Die Hintergrundgeschichte von Alan Wake erinnert an eine Mischung der Kinofilme Shining und Das geheime Fenster. Der Held ist ein erfolgreicher Schriftsteller, der aber seit einiger Zeit unter einer Schreibblockade leidet und sich mit seiner Frau Alice in den Küstenort Bright Falls zurückzieht. Doch die traumhafte Kulisse verwandelt sich schnell in einen Albtraum: Alice verschwindet, und urplötzlich findet Alan Seiten eines mysteriösen Manuskripts. Angeblich soll Wake selbst der Autor sein, er kann sich aber nicht daran erinnern. Als dann wankende Gestalten vor seinem Fenster auftauchen, steht fest: Hier stimmt etwas nicht, finstere Kräfte treiben ihr Unwesen in Bright Falls. Oder bildet sich der Autor das Ganze etwa nur ein? Remedy trimmt die Geschichte geschickt in Richtung einer subtilen Grusel-Atmosphäre, die durch urplötzlich eingestreute, Nerven zerfetzende Schockeffekte angereichert wird.

Angst vor Sonnenbrand

Waffen sind in Bright falls Mangelware - und auch gar nicht notwendig. Denn die Kreaturen der Finsternis, die wie Zombies durch die Straßen schleichen, scheuen das Licht. So ist Alans bester Freund auf der Suche nach seiner Frau eine Taschenlampe. Fährt der Lichtkegel über die Körper der Angreifer, fliegen Funken, und die Burschen zerfallen zu Asche. Das Problem: Auch Batterien sind knapp! Zum Glück findet Alan im Spielverlauf nützliche Alternativen wie Magnesiumfackeln oder Leuchtpistolen. Letztere funktionieren wie ein Raketenwerfer. Das grelle Licht verbrennt alle Finsterlinge in der näheren Umgebung.

Was wir mögen

Die eingebauten Gruseleffekte sind klasse instrumentiert. Denn das Böse ergreift nicht nur von den Bewohnern Besitz. Es schlüpft auch in unbelebte Objekte. In dem bisher gezeigten Material setzt sich zum Beispiel urplötzlich ein Bulldozer in Bewegung und reißt gnadenlos ein ganzes Wohnhaus nieder. Seine zum Schneiden dichte Atmosphäre verdankt Alan Wake aber auch der überzeugenden grafischen Umsetzung mit dem in Echtzeit berechneten Zusammenspiel von Licht- und Schatteneffekten. Besonders spektakuläre Szenen zeigt man gar in Zeitlupe.

Was wir nicht mögen

Alan Wake ist zwar ein umfangreiches, aber leider auch durchweg linear strukturiertes Abenteuer, das spielerische Freiheiten zugunsten der gruseligen Geschichte einschränkt. Das Spiel wird strikt in einzelne Kapitel unterteilt, die man nacheinander angehen muss.

Fazit

Alone in the Dark - A New Nightmare ist zuletzt am Versuch eines gruseligen Action-Adventures gescheitert. Alan Wake könnte aber funktionieren. Die bislang veröffentlichten Details jedenfalls lassen auf ein wahres Gruselfest hoffen. Neben der kreativen Idee, eine Taschenlampe als Waffe einzusetzen, lässt besonders die dubiose Hintergrundgeschichte viel Spielraum für Spekulationen.

Infos zum Spiel

  • Titel: Alan Wake
  • Genre: Action-Adventure
  • Publisher: Microsoft
  • Hersteller: Remedy
  • Release: Juni 2010
  • Preis: zirka 70 Euro (Konsole)
  • System: Windows-PC, Xbox 360, PS3
  • USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
  • Einschätzung: Sehr gut

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