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"Dark Void": Actionabenteuer für Xbox 360, PS3 und PC im Test

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Test Dark Void | Action-Adventure | Xbox 360, PS3, PC  

Ein Spiel gewordener Albtraum

03.02.2010, 15:19 Uhr | Richard Löwenstein / as, t-online.de

"Dark Void": Actionabenteuer für Xbox 360, PS3 und PC im Test. Dark Void Action-Spiel von Capcom für PC, Xbox 360 und PS3

Dark Void (Bild: Capcom)

Im letzten Jahr hat die Spieleschmiede Capcom mit Resident Evil 5 und Street Fighter 4 ganz groß abgeräumt. Aber ob der neue Science-Fiction-Shooter "Dark Void" ebenfalls das Zeug zum großen Hit hat? Immerhin plant der Hollywoodstar Brad Pitt mit seiner Produktionsfirma schon mal den Film zum Game. Ein Qualitäts-Merkmal ist das jedoch nicht unbedingt. Denn tatsächlich handelt es sich bei diesem Third-Person-Actiongame für Xbox 360, Playstation 3 und PC um eine Produktion, die außer Haus entstanden ist. Da steht also Capcom drauf, ist aber nicht wirklich Capcom drin.

Aliens und Jetpacks

Die Handlung macht einen Kerl namens Will zum Helden. Er und seine Begleiterin Ava stürzen mit ihrem Flugzeug auf einer Insel im Bermuda-Dreieck ab. Eine Gegend, die für merkwürdige Phänomene bekannt ist. Hier findet sich ein Riss in eine fremde Dimension, in der schießwütige Aliens offenbar eine Invasion der Erde vorbereiten. Mir nichts, dir nichts geraten Will und Ava zwischen die Fronten eines Krieges zwischen Aliens und einer Widerstandsbewegung aus einigen wenigen Menschen, die bereits durch den Riss gefallen sind. Doch nach Spielstart geht´s erstmal zu Fuß durch den Dschungel. Klettern und Springen ist angesagt. Das alles geht aufgrund der hakeligen Steuerung aber eher sperrig von der Hand. Jeden einzelnen Klimmzug muss man per Taste kommandieren. Oft genug folgt nach mangelhaftem Timing der Absturz ins Leere.

Schießen, Fliegen, Entern

Das alles ist weit entfernt von der Geschmeidigkeit, die beispielsweise ein Ezio Auditore im Fantasy-Actionabenteuer Assassin´s Creed 2 vorlegt. Später läuft´s dann besser. Genauer gesagt ab dem Zeitpunkt, wo Will einen Weg durch den Riss findet und sich dem menschlichen Widerstand anschließt. Sobald er zum Kampf gegen das Alien-Gezücht einen Raketenrucksack aufschnallt, drängt sich die Action in den Vordergrund, und das macht Spaß. Die Steuerung gibt sich gefälliger, die Aliens wechseln häufig ihre Angriffsmuster und etliche Höhepunkte pumpen Adrenalin ins Blut. Ab und zu rennt Will dann nicht mehr durch Höhlen, Dschungel oder Hightech-Korridore, sondern aktiviert seinen Raketenrucksack und düst wie schwerelos durch Schluchten aus hübsch anzusehendem Basaltgestein. Die Luftnummern inklusive haariger Ausweichmanöver im engen Rotor-Korridor und wilde Ballereien mit bodengestützten Riesen-Aliens machen einiges wett.

Was wir mögen

Die Geschichte und Idee hinter Dark Void wirkt comicgleich und hat Charme. Die Fliegerei mit Raketenrucksack auf dem Rücken kann zunächst begeistern, ebenso wie das surreale Design der Dark-Void-Dimension. Auch machen die - leider nur englischen - Synchronsprecher ihre Arbeit gut.

Was wir nicht mögen

Die hakelige und unpräzise Steuerung stellt vor allem zu Spielbeginn ein Problem dar und macht wenig Lust auf die Höhepunkte, die später im Spiel versteckt sind. Zudem wirken die Figuren bei Nahansicht flach und leblos. Auch fehlt eine deutsche Synchronisation, es gibt lediglich deutsche Untertitel. Auch das lieblose Finale enttäuscht.

Fazit

Das futuristische Action-Game Dark Void punktet mit guten Ideen, viel Atmosphäre und interessanten Ansätzen in der Handlung. Aber selbst nach dem Abschluss der langwierigen Eingewöhnungsphase mutet alles immer noch nicht wirklich flüssig und temporeich an. Das Spiel verschenkt Potential, weil Steuerung, Dialoge und etliche andere Facetten nicht vollends ausgearbeitet sind. Was bleibt ist ordentliche, aber keine großartige Action.

Infos zum Spiel


  • Titel: Dark Void
  • Genre: Action-Adventure
  • Publisher: Capcom
  • Hersteller: Airtight Games
  • Release: 22. Januar 2010
  • Preis: Zirka 45 Euro (Konsole), 35 Euro (PC)
  • System: Windows-PC, Xbox 360, PS3
  • USK-Freigabe: Ab 16
  • Wertung: Befriedigend


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