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"The Legend of Zelda - Spirit Tracks": Link rettet Zelda auch auf dem Nintendo DS

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Test The Legend of Zelda: Spirit Tracks | Adventure | Nintendo DS  

Link der Lokomotivführer

10.02.2010, 11:51 Uhr | Richard Löwenstein / as

"The Legend of Zelda - Spirit Tracks": Link rettet Zelda auch auf dem Nintendo DS. The Legend of Zelda Spirit Tracks für Nintendo DS

The Legend of Zelda Spirit Tracks (Bild: Nintendo)

Allein beim Namen Zelda erwarten viele Spieler nicht weniger als das bisher größte Abenteuer auf dem Nintendo DS. Die Adventure-Games aus der Reihe "The Legend of Zelda" gibt es seit 1986 - "Spirit Tracks" ist bereits der vierzehnte Ableger. Wie in den Vorgängern schlüpft der Spieler in die Rolle des jungen Helden Link. Ein tapferer Krieger, der mit Zipfelmütze, Schwert und Schild im Fantasy-Land Hyrule gegen allerhand fiese Monster zu Felde zieht. Wieder an seiner Seite: Die schöne Prinzessin Zelda - oder besser gesagt ihr Geist. Denn ihr Körper wurde vom bösen Kanzler Cole gestohlen, um einen Dämonenkönig wiederzubeleben. Aber Link, der nebenbei als Lokführer-Lehrling arbeitet, hat noch ein anderes Problem: Cole hat sämtliche Zugschienen des Landes Hyrule - eben die Spirit Tracks - entwendet.

Gut ausgerüstet

Spirit Tracks hält sich ans klassische Zelda-Prinzip. Aus der Vogelperspektive erkundet der Spieler Dungeons, erledigt fleißig Gegner und löst reichlich Rätsel. Am Ende einer jeden Etappe wartet ein fieser Bossgegner. Alles funktioniert handlich und einfach mit dem Touchpen des DS. Mit dem Stift markiert der Spieler zum Beispiel Wege, die Link abläuft. Oder Angreifer, die dann halbautomatisch per Schwert Dresche bekommen. Dialoge und Geschicklichkeits-Puzzles lockern die Action auf. Häufig ist Links Ausrüstung für des Rätsels Lösung entscheidend: In jedem Dungeon wartet als Belohnung ein Objekt, das einem weitere Wege öffnet. Etwa der Bumerang. Mit dessen Hilfe soll der Spieler eine Reihe von Glocken so anschlagen, dass am Schluss eine Melodie erklingt – nur so öffnet sich das Tor. Auch in vielen Bosskämpfen machen sich die Extras nützlich: Riesenkäfer oder Magier lassen sich nur zu Fall bringen, wenn man Schwachstellen per Bumerang und Co. klug angreift. All das macht Laune, erfahrene Zelda-Spieler könnten den Schwierigkeitsgrad jedoch als zu niedrig empfinden. Vor allem die Bossgegner sind sehr einfach zu besiegen.

Gleisbauarbeiten

An Bord seiner Lokomotive, die als Fortbewegungsmittel durch Hyrule dient, erreicht Link immer neue Gebiete. Doch bevor das klappt und er schlussendlich Cole ausfindig machen kann, muss er die Spirit Tracks finden. Die warten in den vier Stockwerken des Turms der Seelen: Hier warten auf den Spieler knifflige Schiebe- und Schalterrätsel. Gleichzeitig muss man sich vor den unzerstörbaren Phantomen in Acht nehmen, die sich einem häufig in den Weg stellen. Zum Glück weiß Link stets Zeldas Geist an seiner Seite. Der gibt nicht nur hilfreiche Tipps zum Besten, sondern kann von Phantomen Besitz ergreifen - die man auf diese Weise dann selbst steuern darf. Mit zurückgewonnenen Schienen werden immer neue Abschnitte von Hyrule befahrbar, was weitere Spielabschnitte zugänglich macht. Das weckt den Entdeckerdrang. Denn immer wieder macht man an neuen Zugstationen Halt, an denen abwechslungsreiche Nebenaufträge warten.

Was wir mögen

Stiftsteuerung in Perfektion, die Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen schnell beherrschen. Sehr liebevolle Eindeutschung, die viel Gefühl transportiert. Außerdem bietet die große Welt von Hyrule allerhand Minispiele und Entdeckenswertes. Auch die einzigartige Zelda-Atmosphäre hat Nintendo sehr gut auf seinen Handheld übertragen.

Was wir nicht mögen

Die häufige Hin- und Herfahrerei mit der Eisenbahn wirkt nur anfangs charmant, zieht sich aber auf die Dauer. Ab und zu wechselt die Heldenrolle von Link zu Zelda, und damit ändert sich die Steuerung - das Zeichnen von Laufpfaden nervt dann an einigen kritischen Stellen. Außerdem eignet sich Spirit Tracks nur bedingt für unterwegs. Denn zur Lösung etlicher Rätsel und Minispiele muss der Spieler ins DS-eigene Mikrofon pusten und pfeifen. Peinlich…

Fazit

Wirkliche Überraschungen darf man von Spirit Tracks nicht erwarten. Gleichwohl handelt es sich um die konsequente Fortsetzung einer großartigen Reihe von Action-Abenteuern mit fesselnder Story und kniffligen Rätseln. Schön ist auch, dass bekannte Gameplay-Elemente auf originelle Art und Weise neu serviert werden. Spielzeit? Rund zwölf Stunden.

Infos zum Spiel

  • Titel: The Legend of Zelda - Spirit Tracks
  • Genre: Action-Adventure
  • Publisher: Nintendo
  • Hersteller: Nintendo
  • Release: Im Handel
  • Preis: ca. 35 Euro
  • System:Nintendo DS
  • USK-Freigabe: Ab 6 Jahren
  • Einschätzung: Sehr gut

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