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Silent Hunter 5": U-Boot-Simulation für PC von Ubisoft

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Test Silent Hunter 5 | U-Boot-Simulation | PC  

Spannende Schleichfahrt

25.02.2010, 15:31 Uhr | Richard Löwenstein | as

Silent Hunter 5": U-Boot-Simulation für PC von Ubisoft. Silent Hunter 5 (Bild: Ubisoft)

Unter der U-Boot-Besatzung herrscht höchste Anspannung. Direkt über ihnen lauert ein Zerstörer. Selbst das kleinste Geräusch könnte ihre Position verraten. In solchen Situation braucht es einen erfahrenen und nervenstarken Kapitänleutnant - kurz: Kaleun. Genau dessen Rolle übernimmt der Spieler in der U-Boot-Simulation Silent Hunter 5 für PC. Hier kann man erleben, wie es ist, sein Boot an die Verbände der Alliierten Streitkräfte heran zu führen und es in Schlagdistanz zu bringen. Der Rückzug nach erfolgtem Angriff will natürlich auch taktisch klug durchgeführt werden. Sonst wird es schwierig, dem Sonar und den Wasserbomben der Häscher zu entkommen.

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Silent Hunter 5

Action unter Wasser: Trailer zum Start von "Silent Hunter 5". Video

Abtauchen im Zweiten Weltkrieg

Das Hersteller-Team von Ubisoft Bukarest lässt die Action an Schauplätzen aus den ersten dreieinhalb Jahren des Zweiten Weltkrieges stattfinden: Bei Wilhelmshaven in der Nordsee, am Kap bei Scapa Flow, in der Nähe von Narvik in Norwegen. Die Mission: feindliche Frachter versenken und damit den Rohstoff-Nachschub der Alliierten kappen. Das Szenario mag historisch sein, doch in anderer Hinsicht - insbesondere beim sehr flexiblen Spielverlauf - wirkt Silent Hunter 5 ausgesprochen modern. Zwar wird die Kampagne ganz klassisch durch das Erfüllen von Missionszielen vorangetrieben. Doch bei deren Erfüllung kann man persönlichen Vorlieben und Taktiken nachgehen. Längere Erkundungsgänge im Bunker sind ebenso möglich wie das Bestücken des U-Boots mit bevorzugten Deckwaffen und Torpedos.

Vereinfachte Bedienung

Im Anschluss ist es dem Spieler überlassen, ob er sich dem vorgegebenem Opfer im Verborgenen nähert oder ein Scharmützel mit dem Geleitschutz eingeht. Insgesamt trägt es zu einem hohen Realitätsgrad bei, dass jede Aktion nachvollziehbare Reaktionen der alliierten Luft- und Seeverbände nach sich zieht. Dadurch soll sich keine Kampagne wie die andere anfühlen. Die Benutzerführung macht einen durchdachten Eindruck. Nicht zuletzt aufgrund des intensiven Einstiegstrainings sollten auch weniger erfahrene Kommandanten die Schleichfahrt als verständlich und zugänglich erleben. Wer aber eine anspruchsvolle Simulation mit authentischen Zeitabläufen und einer kompletten Steuerung wünscht, dürfte sich in Silent Hunter 5 ebenfalls wohlfühlen.

Was wir mögen

Dass sich der Realitätsgrad und die technische Komplexität vielseitig konfigurieren lassen, kommt Einsteigern wie Profis entgegen. Einen großen Pluspunkt heimst Silent Hunter 5 auch in Sachen Authentizität ein. Der größte Raubfisch der Tiefsee ist nicht aus Kiemen, Fleisch und Muskeln gemacht, sondern aus Nieten, Stahl und dem unerschütterlichen Willen einer Besatzung, die ihren Auftrag erfüllen will und zugleich ums eigenen Überleben kämpft. Dieses starke Gefühl bringt Silent Hunter 5 gut rüber.

Was wir nicht mögen

Obwohl sich viele Mechanismen, etwa die Laufzeit und andere Einstellungen des Torpedos, auf Wunsch automatisieren lassen, ist die Bedienung per Maus und Tastatur trotzdem nicht ganz einfach. 24 Tasten sind mit wichtigen Funktionen belegt, vier von ihnen alleine mit den Torpedorohren. Für den Fall des Falles sollte man also einen Ausdruck der Tastatur-Belegung zur Hand haben, der hoffentlich in der Spielepackung enthalten sein wird.

Fazit

Im Vergleich mit den Vorgänger-Produktionen wirkt Silent Hunter 5 wieder spannend, anspruchsvoll und authentisch, zugleich aber moderner und zugänglicher. Neue Facetten wie das komplett nach gebaute Innenleben eines U-Boots und ein Dialogsystem zur Interaktion mit der Mannschaft verstärken das Mittendrin-Gefühl. Eine vollkommen hochseetaugliche U-Boot-Simulation.

Infos zum Spiel

  • Titel: Silent Hunter 5
  • Genre: U-Boot-Simulation
  • Publisher: Ubisoft
  • Hersteller: Ubisoft Bukarest
  • Release: 4. März 2010
  • Preis: zirka 45 Euro
  • System: Windows-PC (2 GHz-CPU, 1 GB RAM (Windows 7, Vista: 2 GB), 10 GB Festplattenplatz, 256 MB Grafikkarte)
  • USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
  • Wertung: Sehr gut


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