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"Final Fantasy 13": Märchenhaftes Fantasy-Epos für PS3 und Xbox 360

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Test Final Fantasy 13 | Rollenspiel | PS3, Xbox 360  

Märchenhaftes Fantasy-Epos

09.03.2010, 12:20 Uhr | Medienagentur plassma | jr

"Final Fantasy 13":  Märchenhaftes Fantasy-Epos für PS3 und Xbox 360. Final Fantasy 13 (Bild: Square Enix)

Der erste Teil von Final Fantasy 13 (Bild: Square Enix)

Einst als finales Projekt der sterbenden Softwareschmiede Squaresoft (heute: Square Enix) ins Leben gerufen, hat sich Final Fantasy in über 20 Jahren Videospielgeschichte zur erfolgreichsten und bekanntesten Rollenspiel-Serie der Welt gemausert. Final Fantasy 13 ist der erste Vertreter auf der aktuellen Spielkonsolen-Generation und erscheint sowohl für Sonys PS3 als auch für die Xbox 360 von Microsoft. Mit einigen Neuerungen und der Verfeinerung alter Stärken will Square Enix das Rollenspiel-Genre erneut mächtig aufmischen.

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Das Warten hat ein Ende

Nach drei langen Jahren ist der 13. Teil der Final-Fantasy-Reihe in den Läden erhältlich. Video

Rettung vor dem Bösen

Typisch für japanische Rollenspiele ist der epische Rahmen. So auch hier: Das Leben in der frei schwebenden Stadt Cocoon scheint schwerelos. Durch die Distanz zum Erdboden Pulse, auf dem wilde und furchteinflößende Monster residieren, gehen die Menschen Kämpfen und Kriegen aus dem Weg. Auch an Wohlstand und Einklang mangelt es nicht. Erst als die weibliche Protagonistin Lightning erfährt, dass ihre Schwester Serah von einem der übermächtigen und Gott-ähnlichen "fal’Cie" auserwählt wurde, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Auf diese als "I’cie" gebrandmarkten "Auserwählten" wartet nämlich ein schweres Schicksal: Erfüllen sie ihre Dienerschaft, verwandeln sie sich in einen Kristall zum Zwecke der Energie-Gewinnung. Geben sie vorher auf, verbringen sie den Rest ihres Lebens als Ungeheuer. Kurzerhand beschließen die reservierte, aber zielstrebige Lightning und Serahs Ehemann in spe den fal’Cie zu bekämpfen und das junge Mädchen vor dem sicheren Tod zu bewahren.

Optische Glanzleistung

In erster Linie sticht in Final Fantasy 13 die imposante Grafik ins Auge. Detailverliebtheit, Mimik und Gestik, Lichteffekte sowie großartig inszenierte Spezialeffekte finden bestenfalls in visuellen Konsolen-Krachern wie Uncharted 2 oder God of War 3 ebenbürtige Mitstreiter. Haare und Kleidungsstücke wehen im Wind, während die perfekten Gesichtsausdrücke und die englische Sprachausgabe Film-Flair verströmen. Wie von der Final Fantasy-Serie gewohnt, reichen die detaillierten Ortschaften von riesigen Landschaften über Wälder bis hin zu kleineren Höhlen. Unverständlicherweise wurde hier aber auf rollenspieltypische, frei begehbare Ortschaften verzichtet, in denen man für gewöhnlich mit Computercharakteren in Kontakt treten und Händler aufsuchen kann.

Hilfe von Oben

In den Kämpfen, die glücklicherweise ohne lange Ladezeiten auskommen, übernimmt der Spieler lediglich die Rolle eines Charakters, während die Kameraden auf eigene Faust agieren – erfreulicherweise aber mit einer gehörigen Portion (künstlicher) Intelligenz. In dem bekannten "Active Time Battle" (ATB) wartet der Spieler darauf, dass sich seine Zeitleiste auflädt, um anschließend Befehle wie "Angriff", "Magie" oder "Fähigkeit" erteilen zu können. Einige Aktionen haben eine zusätzliche Wartezeit. Nach ihrer Ausführung leert sich die ATB-Leiste und muss sich neu aufladen. Wie schnell das passiert, hängt von dem "Level" (Stats) des jeweiligen Charakters ab. Wie bereits in vielen Vorgängern besteht bei richtig harten Brocken zusätzlich die Option, die besonders starken Eidolons (an die l'Cie gebundene Beschwörungen, die sich in Fahrzeuge und andere Objekte verwandeln können) herbeizurufen und vorläufig selbst das Kampffeld zu räumen. Im neuen Crystarium können durch die im Kampf erworbenen Kristallpunkte neue Fähigkeiten erworben werden. Jeder kampffähige Charakter kann hier eine von sechs Rollen, darunter Angreifer, Heiler oder Verteidiger, übernehmen. Die größtenteils vorgezeichneten Wege für die Charakterentwicklung lassen jedoch nur wenige individuelle Anpassungen zu.

Was wir mögen

Final Fantasy 13 zelebriert nicht nur ein optisches Feuerwerk, sondern überzeugt auch bei Erzählstruktur und Charakterinteraktion auf ganzer Linie. Die Kämpfe bieten trotz der vermeintlichen Limitierung Tiefe und machen vor allem bei Boss-Fights richtig Laune.

Was wir nicht mögen

Der Spielablauf gestaltet sich ziemlich linear und lässt keine freien Entscheidungen zu. Rollenspiel-Experten werden sich über den leichten Schwierigkeitsgrad wundern und besonders die Erkundung von Städten und Dörfern vermissen.

Fazit

Ohne Zweifel wird Final Fantasy 13 auch diesmal seinem Ruf gerecht und weist vor allem in Sachen Präsentation die japanische Rollenspielkonkurrenz in seine Schranken. Die spannende Geschichte zieht den Spieler mindestens 35 Stunden in seinen Bann und begeistert darüber hinaus noch mit zahlreichen Geheimnissen und Nebenbeschäftigungen. Die beschnittene Spielwelt könnte Rollenspiel-Profis allerdings etwas zu klein sein.

Infos zum Spiel

  • Titel: Final Fantasy 13
  • Genre: Rollenspiel
  • Publisher: Square Enix
  • Hersteller: Square Enix
  • Release: 9. März 2010
  • Preis: zirka 58 Euro
  • System: PS3, Xbox 360
  • USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
  • Wertung: Sehr gut


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