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Sony zeigt Bewegungssteuerung für PS3

11.03.2010, 15:02 Uhr | dpa

Sony zeigt Bewegungssteuerung für Playstation 3. Playstation Move Bewegungscontroller für die PS3 (Bild: AP Photo, Sony Computer Entertainment Inc. / Montage: t-online.de)

Sony rüstet seine Spielekonsole PS3 mit einem bewegungssensitiven Steuergerät auf. Ähnlich wie bei Nintendos erfolgreicher Konsole Wii lassen sich mit dem Move genannten Controller Spiele mittels Gesten und Bewegungen steuern. Das Gerät soll im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen, wie Sony auf der Game Developers Conference (GDC) 2010 in San Francisco ankündigte. Zu Move gehört der stabförmige, mit einer Kugel am oberen Ende versehene Motion Controller, ein für die Bewegung von Figuren und Gegenständen im Spiel zuständiger Subcontroller und die bekannte Playstation Eye-Kamera. Der Preis für das Bundle soll bei zirka 100 US-Dollar liegen.

Volle Bewegungskontrolle

Der per Bluetooth-Funkverbindung mit der Basiskonsole verbundene, zirka 150 Gramm schwere Motion Controller, den die Sony-Entwickler mit einer abgeschwächten Force-Feedback-Funktion versehen haben, ist das Kernstück von Playstation Move. Er verfügt über ein Drei-Achsen-Gyroskop, einen Beschleunigungs- sowie einen Magnetfeldsensor. Anders als Nintendos intuitiver Wiimote-Controller soll Move damit präzise Bewegungen auch in einem virtuellen dreidimensionalen Raum ermöglichen. Die Kugel am oberen Ende des Adapters kann unterschiedliche Farben annehmen, was zu besseren Identifizierung des Gerätes beim Zusammenspiel mit der Eye-Kamera dient. Die Stromversorgung übernimmt ein handelsüblicher Lithium-Ionen-Akku.

Kompagnon an Bord

Zusätzlich mit von der Partie ist ein knapp hundert Gramm schwerer Subcontroller, der über die gleiche Bewegungswahrnehmung wie Sonys klassischer Six Axxis-Controller für die PS3 verfügt und mit einem Analogstick, Richtungstasten sowie jeweils zwei Buttons und zwei Schultertasten ausgestattet ist. Der Controller wird ebenfalls per Funk an die Basis-Konsole gekoppelt; eine Kabelverbindung zum Hauptcontroller wie beim Wii-Nunchuk ist nicht nötig. Nach Angaben von Sony dient der Zusatzcontroller dazu, im Spiel Figuren und Gegenstände präzise zu bewegen. Der Subcontroller ist nicht obligatorisch, sondern er kommt abhängig vom jeweiligen Spiel, das darauf speziell angepasst sein muss, zum Einsatz.

Die Konkurrenz schläft nicht

Sony streitet sich mit seinem Rivalen Nintendo darum, wer von den beiden Unternehmen die intuitive Steuerung von Konsolenspielen erfunden hat. Sony reklamiert für sich, mit seinen Eye Toy-Spielen diese Sparte erst entwickelt zu haben. Über eine Kamera werden dabei die Bewegungen des Spielers aufgenommen und in einfachen Spielen in Befehle umgesetzt. Nintendo hatte die Wii-Konsole mit seinem ersten bewegungssensitiven Controller in kürzester Zeit an der starken Konkurrenz vorbei an die Spitze der Verkaufs-Charts gebracht. Auch Microsoft arbeitet an einer intuitiven Steuerung unter dem Namen Natal, die der Softwarekonzern schon mehrfach demonstriert hat. Anders als bei der Konkurrenz kann der Spieler völlig ohne Eingabegerät allein mit Gesten, Körperbewegung und Sprache, sogar mit bestimmten Stimmlagen, das Spiel steuern.

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