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Computerspiele spionieren Nutzerdaten aus

06.04.2010, 16:56 Uhr | as

Computerspiele spionieren Nutzerdaten aus. Datenübertragung per Internet (Bild: dpa)

Viele Computerspiele übertragen per Internet auch persönliche Daten der Anwender an den jeweiligen Hersteller, wie ein Test der „Computerbild Spiele“ ergab. Nachweislich geschieht das beim Publisher Electronic Arts, der auf eine Anfrage zu dem Thema nicht reagierte. Aber auch viele andere Spielehersteller lassen ihre Software „nach Hause telefonieren“ - vom Nutzer unbemerkt.

Hersteller schweigen lieber

Hinsichtlich möglicher Datenspionage wurden sowohl PC-Spiele als auch Games für PS3, Xbox 360 und Wii untersucht. Die Tester mussten feststellen, dass sämtliche untersuchte Spielesoftware Daten an den Hersteller übermittelt – selbst wenn die Games im Offline-Modus laufen. Bei der PS3 wurden sogar Datentransfers nachgewiesen, während das Gerät im Stand-by-Betrieb war. Welche Informationen genau dabei gesendet werden, ist vor allem deswegen kaum herauszufinden, weil die Datenübertragung zumeist verschlüsselt abläuft. Die Publisher wurden gebeten, in einem Fragebogen Details über ihren Umgang mit den Nutzerdaten preiszugeben - ausgefüllt hat ihn niemand.

Ungewisse Folgen

Doch was soll der heimliche Datentransfer überhaupt? Einerseits können die Spieleanbieter so das Nutzerverhalten ausspähen, beispielsweise wer welche Spiele wie oft spielt. Andererseits ist nicht auszuschließen, dass - wie bei EA geschehen - sensible Daten übertragen werden. In Frage kommen beispielsweise Name, Anschrift, E-Mail-Adresse und Interessen des Spielers. Auf dieser Basis lassen sich Profile erstellen, die für gezielte Werbung genutzt werden können und somit bares Geld wert sind. Das Aushebeln der Privatsphäre könnte auch weitere Folgen haben. Wer beispielsweise gerne gewalthaltige Actiongames zockt, könnte schnell in eine Schublade geschoben werden, in der er lieber nicht landen möchte.        

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