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"Civilization 5": Vom Neandertaler zum Raketenforscher

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Vom Neandertaler zum Raketenforscher

20.04.2010, 14:02 Uhr | Medienagentur plassma / jr

"Civilization 5": Vom Neandertaler zum Raketenforscher. Civilization 5 (Quelle: 2K Games)

Civilization 5 (Quelle: 2K Games)

Im Strategiespiel Civilization 5 steuern Spieler ihre Nation durch die Jahrhunderte, erobern neue Kontinente und führen diplomatische Verhandlungen mit anderen Staatsführern. Serien-Veteranen merken schnell: An dem seit 1991 bewährten Spielprinzip hinter Sid Meier's Klassiker für den PC ändert sich auch im Jahr 2010 wenig. Vielmehr feilt Entwickler Firaxis lediglich einige Ecken und Kanten des Games ab. Damit stehen die Chancen gut, dass Civilization seinen Rang als König der Rundenstrategiespiele auch in der fünften Auflage verteidigen kann.

Spiele 
Civilization 5: Debüt-Trailer

Der erste Trailer zu "Civilization 5". zum Video

Sechseckige Landschaften

Zog man beim Vorgänger seine Einheiten über viereckige Landschaftsfelder, sind die Karten von Civilization 5 nun in Sechsecke aufgeteilt, ähnlich wie bei einem Brettspiel. Dadurch wirkt die Landschaft um einiges natürlicher und übersichtlicher. Grafisch macht das Spiel einen deutlichen Schritt nach vorne: Truppen marschieren formschön über schmale Bergpässe, Schiffe manövrieren gekonnt durch enge Kanäle. Einmal gegründete Städte legen sich nun nach einigen Runden "Jahresringe" zu und werden so mit jedem gespielten Jahrhundert immer größer.

Krieg und Frieden

Das Kampfsystem von Civilization 4 war simpel: Zwei große Armeen trafen sich und schlugen Runde für Runde aufeinander ein, bis ein Widersacher entweder flüchtete oder kapitulierte. Im fünften Teil marschieren dagegen alle Truppenverbände einzeln über die Karte und formieren sich zu Blöcken, sobald eine Kampfsituation eintritt. Geschickte Strategen können nun einzelne Einheiten anwählen, attackieren über die Flanken und feuern mit Bogenschützen oder später Artillerie aus großer Distanz auf ihre Gegner. Will man hingegen Kriegen aus dem Weg gehen, empfiehlt sich das neue Diplomatie-System. Hier verhandeln Spieler mit anderen Nationen oder unabhängigen Stadtstaaten, knüpfen Handelsbeziehungen und Abkommen.

Was wir mögen

Civilization 5 greift das bewährte Spielprinzip seiner Vorgänger auf und packt es optisch und inhaltlich in ein zeitgemäßes Gewand. Vor allem das neue Kampf- und Diplomatie-System verspricht mehr Taktik und strategischen Tiefgang. Die grafischen Verbesserungen sorgen dafür, dass das Spiel nicht nur besser aussieht, sondern auch übersichtlicher zu spielen ist. Durch eine Community-Anbindung direkt im Spiel können Civ-Fans jetzt außerdem Inhalte teilen und gegeneinander antreten, ohne das Spiel verlassen zu müssen.

Was wir nicht mögen

Rundenstrategie ist ein Genre für Liebhaber: Hektische Echtzeit-Strategen oder gar Action-Fans werden sich deshalb mit dem Grübeln über den bestmöglichen nächsten Zug kaum anfreunden können. Zudem darf man auf den Mehrspieler-Modus gespannt sein. Hier fehlten leider noch offizielle Informationen von Entwicklerseite.

Fazit

Bislang hat noch kein Civilization enttäuscht: Das Spielprinzip ist nahezu perfekt ausbalanciert, und die für den fünften Teil vorgesehenen kleineren Neuerungen werden der Serie ebenfalls gut zu Gesicht stehen. Strategen freuen sich auf die Rückkehr des neuen, alten Rundenstrategiekönigs.

Infos zum Spiel

  • Titel: Civilization 5

  • Genre: Strategiespiel

  • Publisher: 2K Games

  • Hersteller: Firaxis

  • Release: 4. Quartal 2010

  • Preis: Noch nicht bekannt

  • System: Windows-PC

  • USK-Freigabe: Noch nicht bekannt

  • Einschätzung: Sehr gut

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