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Spieletest: Rage Ego-Shooter von id Software für PC, PS3 und Xbox 360

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Preview Rage | Ego-Shooter| PC, PS3, Xbox 360  

Die Wüste bebt

09.06.2010, 00:00 Uhr | Medienagentur plassma / jr

Spieletest: Rage Ego-Shooter von id Software für PC, PS3 und Xbox 360. Ego-Shooter Rage von id Software für PC, Xbox 360 und PS3

Ego-Shooter Rage von id Software für PC, Xbox 360 und PS3

Wenn in Gamer-Kreisen der Name id Software fällt, geht bei Action-Fans mit historischem Erinnerungsvermögen der Adrenalinpegel nach oben. Und das hat seinen Grund. Das Entwicklerstudio aus dem amerikanischen Bundesstaat Texas gilt mit Spielen vom Schlage eines Doom oder Quake als Schöpfer und Revolutionär des Ego-Shooter-Genres und setzte damit noch heute gültige Standards. Doch in den vergangenen sechs Jahren hat id Software kein neues Spiel mehr veröffentlicht. Doom 3 war das letzte Highlight. 2010 kehren die Action-Experten allerdings "wütend" zurück - mit ihrem für Xbox 360, PS3 und PC erscheinenden Ego-Shooter Rage.

Das Leben danach

Auf den ersten Blick erinnert Rage ein wenig an das Rollenspiel Fallout 3. Nach einem Meteoriten-Einschlag haben sich die Menschen in Bunker zurückgezogen. Als sie aus dem Kälteschlaf erwachen und wieder an die Erdoberfläche zurückkehren, tummeln sich dort Mutanten, und ein unterdrückerisches Regime mit dem bezeichnenden Namen "Authority" unterjocht die Menschen. Lediglich in der kleinen, aus Überresten zusammen gezimmerten Wüsten-Siedlung namens Wellspring - ein typischer Fall von id Softwares Hang zur "bezeichnenden" Namensgebung - versuchen die Überlebenden weiterhin, ihrem Alltag nachzugehen. Dort treiben sie Handel, arbeiten oder schließen sich zu Clans zusammen, wobei die Spielwelt ungeheuer lebendig und detailliert wirkt.

Ballern was das Zeug hält

Rage nimmt einige wenige Anleihen bei Rollenspielen. Der Spieler kann zum Beispiel mit anderen Figuren sprechen und Nebenaufträge annehmen. Außerdem rüstet man seinen Charakter mit Waffen und anderen Ausrüstungsgegenständen aus. Trotzdem bleibt Rage ein Ego-Shooter im klassischen Sinne. Über weite Strecken pflügt man sich über vorgeschriebene Level-Wege mit Schießgerät aller Art durch Horden feindlicher Mutanten. Allerdings erwartet den Spieler diesmal mehr Tiefgang. Augen zu und durch ist keine besonders gute Taktik, denn die Umgebung spielt eine entscheidende Rolle, und die Widersacher agieren deutlich cleverer als in anderen Shootern. An der KI hat id Software erfolgreich gefeilt. Und wenn's doch einmal schiefgeht: Da man jederzeit speichern kann - und das auch oft tun sollte - steht einem schnellen Wiedereinstieg ins Spiel nichts entgegen.

Was wir mögen

Rage wird ein technisches Meisterwerk. Selten sah ein Endzeitszenario derart detailliert und trotzdem liebevoll designt aus. Die Mischung aus Shooter- und Rennpassagen mit aufrüstbaren Buggys klingt zudem ebenfalls verlockend. Früheren Spielen von id Software ging aufgrund mangelnder Abwechslung schon einmal die Puste aus - das scheint diesmal anders zu werden. Man darf sich Waffen selbst zusammen basteln und mit verschiedenen Munitionstypen bestücken. Da bleibt in Sachen kreative Gegnerbekämpfung viel Freiraum für Experimente.

Was wir nicht mögen

In einem aktuellen Shooter haben Medikits eigentlich nichts mehr zu suchen. Dass ein paar Sekunden in Deckung bleiben den Charakter heilt, ist heutzutage Standard. Da ist Rage nicht auf der Höhe der Zeit. Es ist auch noch offen, ob es gelingt, den Spieler langfristig vor den Bildschirm zu fesseln. In Sachen Hintergrundgeschichte und abwechslungsreichem Missionsdesign will sich id Software nämlich noch nicht recht in die Karten gucken lassen.

Fazit

Für Rage stehen die Zeichen auf Hit. Das bislang veröffentlichte, technisch auf der neu entwickelten id-Tech-5-Engine basierende Material lässt auf eine technische Revolution hoffen. Und hoffentlich stimmen dann auch noch die inhaltlichen Qualitäten des Ego-Shooters.

Infos zum Spiel

  • Titel: Rage

  • Genre: Ego-Shooter

  • Publisher: Bethesda

  • Hersteller: id Software

  • Release: 4. Quartal 2010

  • Preis: zirka 45 Euro (PC) / zirka 65 Euro (Konsolen)

  • System: PC, PS3, Xbox 360

  • USK-Freigabe: Noch nicht bekannt

  • Einschätzung: Sehr gut

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