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Spieletest zum Action-Abenteuer "Fable 3" von Microsoft für die Xbox 360

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Preview Fable 3 | Action-Adventure | Xbox 360  

Spielen mit Gefühl

10.06.2010, 10:15 Uhr | Medienagentur plassma / jr, Medienagentur plassma

Spieletest zum Action-Abenteuer "Fable 3" von Microsoft für die Xbox 360. Fable 3 Action-Adventure von Microsoft für Xbox 360

Fable 3 (Bild: Lionhead Studios)

Der Weg des Königs: Entwickler-Legende Peter Molyneux setzt im Xbox 360-exklusiven, vom Rollenspiel zum Action-Abenteuer umgebauten Fable 3 auf neue Ideen. So durchlebt der Spieler eine komplette Heldenlaufbahn - vom Kind bis zum König. Denn Fable 3 macht auch dort weiter, wo andere Spiele aufhören. Nachdem man den Diktator vom Thron gestoßen hat, übernimmt man selbst die Krone. Und alsbald stellt sich bei der täglichen Praxis der Regierungsgeschäfte die moralische Frage: Übt man sein Amt als weiser Herrscher oder als gnadenloser Monarch aus? Die Wahlmöglichkeit besteht jedenfalls: In Fable 3 kann jeder Spieler gut oder böse sein.

Der kleine Prinz

In der ersten Hälfte des Spiels befreit der Abenteurer das Fantasy-Reich Albion von seinem Despoten. Dabei gilt: Aller Anfang ist schwer: Als achtjähriger Junge sucht man sich langsam Freunde zusammen, mit denen man nach etlichen Spielstunden - gereift und älter geworden - gegen den Regenten antritt. Danach übernimmt man selbst das Zepter und entscheidet über Gedeih und Verderb des Volkes. So verändert sich sogar das eigene Schwert mit der Ausrichtung der Spielfigur. Die Klinge eines aggressiven Herrschers zieren rote Dornen und gefährliche Zacken. Ein gutmütiger Kämpfer hingegen trägt eine vergoldete Schneide mit sich – edel und glatt. Zudem baut Entwickler Lionhead den so genannten "Extreme Mode" ein. Auf Tastendruck offenbart die Spielfigur ihr wahres Gesicht und breitet mächtige Flügel aus. Hier spielen die Entwickler ein wenig mit Engels- und Teufelsbildern. Kein Wunder, das die Gegner vor einem solchen Anblick zurückschrecken.

Spiel mit Emotionen

Die zweite wichtige Neuerung ist die Implementierung von Berührungen. So interagieren Spieler zwar wie gehabt mit anderen Figuren, indem sie mit ihnen sprechen. Sie können sie aber auch auf Tastendruck anfassen. So wird man etwa ein verloren gegangenes Mädchen an die Hand nehmen oder gar mit seiner Ingame-Freundin Hand in Hand spazieren gehen können. Wer die eigenen Kinder auf den Arm nehmen möchte, kann dies ebenfalls tun. Durch Berührungen entsteht ein emotionales Band zwischen Spieler und Charakteren. Dieses soll im späteren Spielverlauf noch eine wichtige Rolle spielen. Denn die NPCs (Nicht-Spieler-Charaktere) besitzen ein Gedächtnis und merken sich die Taten und Berührungen ihres Königs.

Was wir mögen

Fable 3 geht im Vergleich mit den Vorgängerspielen mehr in Richtung Action-Adventure und verliert viele Rollenspiel-Altlasten. Der Fokus auf den Weg eines Herrschers klingt interessant und eröffnet bislang ungenutzte Möglichkeiten. Auch das Einbauen von Berührungen ist ein sinnvoller Ansatz, sofern er denn konsequent umgesetzt wird.

Was wir nicht mögen

Wie bei beinahe allen Spielen von Peter Molyneux stellt sich auch bei Fable 3 die Frage: Funktionieren die fabulösen Vorankündigungen und Visionen des englischen Spiele-Designers auch im Spiel und machen Spaß? Zu oft hat sich Molyneux schon in Ideen verrannt, die auf dem Papier gut klangen, aber im Spiel selbst keinen Sinn ergaben.

Fazit

Faszinierende Idee: Fable 3 spielt mit den Emotionen der User und könnte damit einen Riesenerfolg haben. Das bisher gezeigte Material des Action-Adventures lässt auf ein so umfangreiches wie atmosphärisches Spielerlebnis hoffen.

Infos zum Spiel

  • Titel: Fable 3
  • Genre: Action-Adventure
  • Publisher: Microsoft
  • Hersteller: Lionhead Studios
  • Release: Herbst 2010
  • Preis: zirka 60 Euro
  • System: Xbox 360
  • USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
  • Einschätzung: Sehr gut

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