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Spielebranche kritisiert Microsofts "Xbox Live"

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Spielebranche kritisiert Microsofts "Xbox Live"

06.07.2010, 16:43 Uhr | ams

Spielebranche kritisiert Microsofts "Xbox Live". Xbox Live (Bild: Microsoft / Montage: www.t-online.de)

Xbox Live (Bild: Microsoft / Montage: www.t-online.de)

Unter Spiele-Publishern und -Entwicklern wächst der Unmut über das geschlossene System von Microsofts Online-Dienst Xbox Live, der Xbox 360-Besitzern unter anderem zum Austragen von Online-Multiplayer-Partien dient. Nachdem sich bereits der japanische Publisher Square Enix kritisch über Xbox Live geäußert hatte, meldete sich nun auch Activision-Boss Bobby Kotick zu Wort.

Ohne Moos nix los

"Wie wir erfahren haben, nutzen 60 Prozent der Abonnenten Xbox Live vor allem wegen 'Call of Duty'", sagte Kodick gegenüber der Financial Times. Dass die Activision-eigene Shooter-Reihe als Umsatzmotor für die rund 60 Euro teuren Jahres-Abos bei Xbox Live fungiert, bringt dem Publisher keine finanziellen Vorteile. Daher sähe es Kotick gerne, wenn sein Unternehmen an Microsofts Millionen-Umsätzen partizipieren würde. Zudem möchte der Activision-Chef den Call of Duty-Spielern auch umfangreichere Online-Spielmöglichkeiten bieten. Doch dazu sei der Einfluss auf den Microsoft-Dienst zu klein. Das Online-Rollenspiel Final Fantasy 14 von Square Enix erscheint erst gar nicht für die Xbox 360, sondern kommt nur als PC- und PS3-Version auf den Markt. Projektleiter Hiromichi Tanaka gab dafür als einzigen Grund an, dass Microsoft es Square Enix nicht erlauben wollte, eigene Zusatz-Gebühren für das Spielen von Final Fantasy 14 zu erheben. In Redmond wird man wohl umdenken müssen, will man die großen Publisher nicht allzu sehr verärgern und gleichzeitig zusehen, wie potenzielle Spielehits nicht für die Xbox 360 erscheinen.

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