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Blizzard-Boss stellt klar kein Klarnamen-Zwang in Onlinespiele-Foren

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Blizzard-Foren: Spieler können anonym bleiben

12.07.2010, 10:00 Uhr | ams / jr

Blizzard-Boss stellt klar kein Klarnamen-Zwang in Onlinespiele-Foren. World of Warcraft (Bild: Blizzard)

Blizzards Plan, in den offiziellen Foren zu Blizzard-Games wie beispielsweise dem Rollenspiel WoW und dem Strategiegame Starcraft 2 bei Kommentaren zukünftig die echten Vor- und Nachnahmen der User ("Real ID") anzuzeigen, sorgte für heftige Proteste in Spielerkreisen. Inzwischen hat sich Blizzard-Chef und Mitbegründer Mike Morhaime persönlich in einem Forenbeitrag zu Wort gemeldet und den angekündigten Klarnamenzwang wieder zurückgenommen. Somit können die Spieler in den Community-Bereichen weiterhin nur ihre Nicknames anzeigen lassen. Die Anzeige des realen Namens wird lediglich als Option zur Verfügung stehen.

Bessere Forenkultur erhofft

Publisher Blizzard versprach sich von der Änderung konstruktivere Diskussionen und eine Ende der in jüngster Zeit verstärkt ausgetragenen Flame-Wars und Troll-Attacken. Denn Forennutzer von Blizzard-Games (WoW, Starcraft, Diablo 2 oder Warcraft 3) können sich hinter kryptischen Pseudonymen verstecken, wenn sie in Foren Dampf ablassen. Dabei kommt es durchaus auch zu Streit untereinander. Blizzard setzte darauf, dass sich die Diskussionsteilnehmer unter ihrem echten Namen den Inhalt ihrer Postings etwas genauer überlege würden. Das hätte allerdings nur bei den Spielern funktioniert, die während der Registrierung bei Blizzards Online-Dienst Battle.net ihren wahren Namen angegeben haben.

Im Schutz der Anonymität

Blizzard versuchte seinen Kritikern mit dem Argument Wind aus den Segeln zu nehmen, dass man den Avatar-Namen nicht zwingend einblenden müsse und Außenstehende so zwischen den Chat-Beiträgen und dem Verhalten im Spiel selbst keine Verbindung herstellen könnten. Trotzdem übten zahlreiche Spieler Kritik an Blizzards Klarnamen-Strategie, weil sie befürchteten, dass ihre Spielleidenschaft beispielsweise von potenziellen Arbeitgebern über Suchmaschinen leicht entdeckt werden könnte. In der Tat unterliegt der Lesezugriff auf die Foren keinen Beschränkungen. Rechtlich zulässig ist das Ganze, da die Forenbetreiber grundsätzlich dazu berechtigt sind, die Teilnahmebedingungen nach ihren Vorstellungen zu gestalten.

Weitere Maßnahmen geplant

Blizzard plant, die Forenkultur auch zukünftig zu verbessern. So ist zum Beispiel vorgesehen, für abgegebene Kommentare ein Bewertungssystem einzuführen, dass es den Mitlesern ermöglich, wichtige und sinnvolle Beiträge schneller zu identifizieren und von ihnen zu profitieren.

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