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Spieletest "Final Fantasy 14 Online": Rollenspiel für PC und PS3 von Square enix

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Preview Final Fantasy 14 Online | Rollenspiel | PC, PS3  

Reise ins wundervolle Aldenard

02.08.2010, 10:08 Uhr | Richard Löwenstein / jr, Richard Löwenstein

Spieletest "Final Fantasy 14 Online":  Rollenspiel für PC und PS3 von Square enix. Final Fantasy 14 Online Rollenspiel von Square Enix für PC und PS3

Final Fantasy 14 Online (Bild: Square Enix)

World of Warcraft war gestern. Auch wenn Blizzards von vielen Fans heiß geliebtes Massive-Multiplayer-Rollenspiel (MMOG) seit Jahren unstrittig Spitzenreiter im Genre ist: Es wird Zeit für etwas Neues, Frisches und Magisches. Das könnten Freunde fantasievoller Onlinespiele-Welten im neuesten Streich der japanischen Spieleschmiede Square Enix finden. Die Macher der bekannten Final Fantasy-Reihe versetzen die Spieler in ihrem neuen Werk "Final Fantasy 14 Online" in eine übergroßen, bezaubernde und umwerfend entdeckenswerte Rollenspiel-Welt. Und das exklusiv auf PC und Playstation 3.

Das fantastische Experiment

Acht lange Jahre ist es her, da wagten die Entwickler von Square Enix mit "Final Fantasy 11" ein Experiment. Ein Online-Rollenspiel für PS2, Xbox 360 und PC. Gut in den Ansätzen, aber wenig ausgereift. Außerdem war das Game zu schwer, zu zeitintensiv und zu teuer. Trotz dieses Flops schlägt Square Enix mit Final Fantasy 14 Online wieder in die gleiche Kerbe. Als Basis dienen der geheimnisvolle Kontinent Aldenard und ein kunterbunter Mix aus fünf unterschiedlichen Völkern. Es treten auf: die menschenähnlichen Hyuran, die katzenartigen Miqo’te, die gnomhaften Lalafell, die elfengleichen Elezen und die stämmigen Roegadyn. Mit dem selbst gebastelten Vertreter eines dieser Völker zieht der Spieler allein oder gemeinsam mit Online-Mitspielern aus der Verfolger-Perspektive durch die höchst detaillierte Spielwelt von Eorzea. Man schaltet dabei frei umherlaufende Monsterhorden aus, geht Aufträgen nach, sammelt Erfahrungspunkte, steigt im Rang auf und erreicht so als Krieger, Magier, Sammler oder Handwerker im Lauf der Zeit immer neue Gebiete.

Offene Geschichte

Was die Story angeht, bleibt in Final Fantasy 14 vieles im Ungefähren. Soviel ist bekannt: Über den in einer Allianz verbundenen südlichen Stadtstaaten Eorzeas liegt ein unbehagliches Gefühl der Bedrohung durch das waffenstrotzende Garleische Kaiserreich im Osten. Und die Aufstellung stehender Heere zur Verteidigung hatte negative Folgen. Um das Problem der zu Gaunereien aller Art neigenden, beschäftigungslos gewordenen Söldner in den Griff zu bekommen, schließen sich namhafte Anführer zu einem Netzwerk von Gilden zusammen. Deren Mitglieder, die als "Abenteuer" bezeichnet wurden, sollten durch die Hilfe für in Not geratene Menschen die Chance zu Rehabilitation bekommen. Hier setzt "FF 14" ein.

Spiele 
Final Fantasy 14

Einblicke in das Online-Rollenspiel für PS3 und PC. zum Video

Liebe zum Detail

Ein faszinierender Ansatz, gleichwohl kein außergewöhnlicher. Das machen andere Online-Rollenspiele so und ähnlich. Einzigartig an Final Fantasy 14 ist vielmehr die dichte, mystische und atmosphärische Welt mit etlichen entdeckenswerten Details und Feinheiten. Hier bestehen die Areale aus mehr als nur einem verloren in der Prärie stehenden Strauch oder Bäumchen. Düstere Steppen wechseln sich mit lichtdurchfluteten Küstenstädtchen ab, zwischen hochragenden Felsen und dichtem Gras wuseln unzählige skurrile Kreaturen umher, der Himmel ist bevölkert von fliegenden Puks, in den Baumwipfeln tummeln sich Opo-Opos. Kurzum: Hier ist einiges los. Und das alles in einer Grafik, die alteingesessene Genrevertreter meilenweit übertrumpft. So viel Opulenz ist auf dem PC allerdings nur mit sehr guter Hardware flüssig machbar. Auf der PS3 muss man in punkto Optik Abstriche machen.

Was wir mögen

Der Kontinent Aldenard ist ein gigantisches und entdeckenswertes Areal. Bislang wirken das Rassen- und Fertigkeitssysteme zudem sehr ausgeklügelt; und die Grafik haut einen so richtig von den Socken, wie man es von den Projekten aus dem Hause Square Enix gewohnt ist. Eine nette Idee sind auch die Gehilfen ("Mules"), nicht spielbare Charaktere, mit deren Hilfe man im Spiel Gegenstände verkaufen und lagern kann, sowie die Abenteurer-Aufträge der Gilden, die sich zu Kampagnen koppeln lassen, die man zusammen mit Freunden absolviert.

Was wir nicht mögen

Ein Online-Rollenspiel auf dem PC? Kein Problem. Auf der PS3 hingegen, mit dem Gamepad-Controller statt mit Tastatur und Maus? Das klingt gewöhnungsbedürftig und muss sich erst noch beweisen. Ebenso wie die Stabilität der Online-Server, die derzeit noch gar nicht überprüfbar ist. Last but not least wäre da auch noch die Kostenfrage. Wer Grundpreis, Abo-Gebühr (die ersten 30 Tage sind kostenlos) sowie Kosten für zusätzliche Spielcharaktere und Gehilfen addiert, der kommt auf ein nettes Sümmchen.

Fazit

Online-Rollenspiele auf dem PC gibt es ja bekanntlich wie Sand am Meer. Auf der PS3 handelt es sich hingegen um eine echte Premiere. Daher erst mal einen vorsichtigen Daumen hoch für den gewagten, aber durchaus vielversprechenden Ansatz.

Infos zum Spiel

  • Titel: Final Fantasy 14 Online
  • Genre: Rollenspiel
  • Publisher: Square Enix
  • Hersteller: Square Enix
  • Release: 30. September 2010 (PC), Frühjahr 2011 (PS3)
  • Preis: zirka 45 Euro (PC) / zirka 70 Euro (Konsole) plus monatliche Abo-Gebühren (zirka 13 Euro)
  • System: Windows-PC, PS3
  • USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
  • Einschätzung: Sehr gut

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