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Einschränkungen für Online-Spieler in China

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Einschränkungen für Online-Spieler in China

02.08.2010, 15:23 Uhr | ams

Einschränkungen für Online-Spieler in China. Internetcafé in China (Bild: dpa)

Internetcafé in China (Bild: dpa)

Seit dem 1. August 2010 gelten in China einige neue Gesetze, die Nutzer von Onlinespielen betreffen. Unter anderem müssen sich Online-Gamer ab sofort immer mit ihrem echten Namen anmelden, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet.

Internetsucht ein großes Thema

Während die Nutzer von Blizzard-Spielen wie "Starcraft 2" und "WoW" erst vor kurzem einen geplanten Klarnamenzwang durch Proteste abwenden konnten, müssen Chinesen nun bei sämtlichen Online-Spielen ihre Identität preisgeben. Außerdem dürfen Spiele, die an Minderjährige gerichtet sind, in China keine Inhalte mehr aufweisen, die zu "unmoralischen oder gesetzeswidrigen" Handlungen verleiten. Um gegen Internetsucht präventiv vorzugehen, sollen Minderjährige zudem nur eine begrenzte Zeit spielen können. Spieleentwickler sind gesetzlich dazu verpflicht, entsprechende Techniken in ihre Spiel zu integrieren. Genaue Angaben darüber, wie viel Zeit Kinder und Jugendliche mit Onlinegames verbringen dürfen, enthalten die Gesetzestexte allerdings nicht.

Aufregung nach Todesfällen

Das Thema Onlinespiele hat in China für Aufsehen aufgesorgt, nachdem es in Erziehungslagern für internetsüchtige Jugendliche zu mehreren Todesfällen gekommen war. Nach Angaben des "China Internet Network Information Centers", das dem chinesischen Ministerium für Informations-Industrie unterstellt ist, haben derzeit 420 Millionen Chinesen Zugang zum Internet. Entsprechend groß ist auch der Onlinespiele-Markt in China, der im Jahr 2009 um 40 Prozent wuchs und einen Umsatz von umgerechnet 3,8 Milliarden US-Dollar generierte.

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