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Die besten Notebooks für Gamer  

Spielen wie die Großen

12.08.2010, 09:25 Uhr | Medienagentur plassma / jr, Medienagentur plassma

Kaufberatung Spiele-Notebooks. Die 10 besten Notebooks für Gamer (Bild: Medienagentur plassma)

Die 10 besten Notebooks für Gamer (Bild: Medienagentur plassma)

Der Trend geht zum Spielen in allen Lebenslagen: Zuhause in der Freizeit, unterwegs in der Bahn oder beim Warten am Flughafen. Und so ziehen mittlerweile viele PC-Spieler das Notebook einem großen Desktop-PC vor, dessen Einsatzgebiet exklusiv innerhalb der eigenen vier Wände liegt. Das Problem dabei: Bisher ging tragbaren Rechnern bei anspruchsvollen Actionspielen schnell die Luft aus. Doch inzwischen haben die Hersteller reagiert. Firmen wie Alienware oder Schenker haben speziell für die Ansprüche von Gamern konzipierte Notebooks im Angebot. Bleibt die Frage: Halten die leistungsstarken Laptops auch, was sie versprechen?

Eine Frage der Ausstattung

Spieler sollten unbedingt auf einen ausreichend großen Bildschirm achten. 15 Zoll Bildschirmdiagonale sind das absolute Minimum, wenn man länger spielen will. Besser sind allerdings 16 oder mehr Zoll. Zudem benötigen aktuelle Games einen leistungsstarken Prozessor. Empfehlenswert ist hier eine hoch getaktete Dual Core- oder sogar Quad-Core-CPU. Leistungsmäßig vorn liegen aktuell Mobil-Prozessoren aus Intels i5 oder i7-Reihe, die nicht benötigte Rechenkerne schlafen schicken können, um die aktiven Kerne dann mit Hilfe der "Turbo Boost"-Funktion höher zu takten. So werden auch die noch nicht auf Multi-Core-Betrieb programmierten Spiele mit viel Dampf angetrieben.

Viel hilft viel

Zu den wichtigsten Komponenten für einen gut ausgestatteten mobilen Spiele-Rechner zählt der Arbeitsspeicher. Zwei Gigabyte RAM sind das absolute Minimum. Besser für rechenintensive Anwendungen wie Spiele sind vier Gigabyte RAM; allerdings braucht man dafür ein 64-bittiges Betriebssystem, um den kompletten Arbeitsspeicher nutzen zu können. Ein oft unterschätzter Faktor ist die Festplatte. Dabei geht es weniger um die Speicherkapazität, obwohl auch für die das alte Handwerkermotto "Viel hilft viel" gilt. Wichtiger für die schnelle Datenanlieferung, die verhindert, dass das Game ins Stocken kommt, sind Cache-Größe (8-16 MB), Zugriffszeit (< 11 Millisekunden) und eine hohe Datenübertragungsrate. Festplatten, auf die das zutrifft, rotieren in der Regel mit 7200 Umdrehungen pro Minute oder mehr und gehören dadurch nicht zu den allerleisesten Vertretern ihrer Gattung. Superfix und flüsterleise sind hier die neuen Solid State-Flashdisks (SSD). Ihr Nachteil gegenüber handelsüblichen 2,5-Zoll-Magnetspeicher-Festplatten sind der geringere Speicherplatz und ein exorbitant höherer Preis. Weniger Sorgen muss man sich um den Sound machen: Aktuelle Notebooks bieten mit Onboard-Soundchips ordentlichen Stereo-Klang.

Doch kein Großer?

Die meist drei bis vier Kilogramm schweren Gamer-Notebooks weisen durchaus einige Schwachstellen auf. Besonders die Grafikchips sind nicht so leistungsstark wie die der aktuellen Desktop-Generation. Modelle wie die "Mobility Radeon 5700"- und "Mobility Radeon 5800"-Serien von ATI oder Nvidias "Geforce GT300"-Reihe bieten zwar ordentliche, aber verglichen mit den oft gleichnamigen Spitzen-Desktopmodellen um den Faktor zwei bis drei geringere Leistung. Zudem geht die Grafikpower zulasten der Akkuleistung. Bei Vollbetrieb halten die meisten Gamer-Notebooks gerade anderthalb bis zwei Stunden durch. Anspruchsvolles Spielen ist in diesem Betriebszustand ohnehin fast ausgeschlossen: Um überhaupt auf diese Laufzeit zu kommen, takten die Hersteller im Akkubetrieb CPU und Grafikchip meist gnadenlos herunter, so dass die Bildwiederholrate deutlich unter die Ruckelgrenze von 35-40 Bildern pro Sekunde fällt. Die klobigen Netzteile mitzuschleppen, macht auf Dauer ebenfalls keinen Spaß, so dass sich das mobile Spielen doch häufiger innerhalb von Haus und Garten abspielt.

Fazit

Gamer-Notebooks haben mächtig an Leistung zugelegt, sind alles in allem aber kein vollwertiger Ersatz für einen leistungsstarken Desktop-Spiele-PC. Besonders die Grafik-Leistung liegt deutlich zurück und kostet zudem derzeit noch viel Akku-Power und damit mobilen Spielspaß. Von dem Gedanken, dass Mehrfach-Kantenglättung, detailreiche 3D-Grafik in bester Auflösung und aufwändige Licht-Schatten-Effekte in demselben Maß wie an einem Top Desktoprechner möglich sind, sollte man sich von vorneherein verabschieden. Wer dennoch bereit ist, einiges in seinen Gaming-Laptop zu investieren und sich auf Spielgenres konzentriert, die nicht das Allerletzte an Leistung voraussetzen, der findet in den für die Ansprüche von Spielern konzipierten Mobilrechnern einen zuverlässigen Partner.

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