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"Starcraft 2 - Wings of Liberty": Strategiespiel im Test

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Starcraft 2 | Echtzeit-Strategiespiel | PC, Mac  

Echtzeitstrategie von einem anderen Stern

04.08.2010, 14:16 Uhr | Medienagentur plassma / ams, Medienagentur plassma

"Starcraft 2 - Wings of Liberty": Strategiespiel im Test. Starcraft 2 (Bild: Blizzard)

Starcraft 2 (Bild: Blizzard)

Zwölf lange Jahre hat es gedauert. Zwölf Jahre, in denen "Starcraft" bei vielen Spielern als das Echtzeitstrategie-Game für PC und Mac schlechthin galt. Nun hat Blizzard Entertainment mit Starcraft 2: Wings of Liberty endlich den ersten Teil einer ganzen Nachfolger-Trilogie veröffentlicht. In den kommenden Jahren erscheinen im Abstand von 18 Monaten zwei weitere Starcraft-Teile. Das sind gute Aussichten für Fans. Aber nun steht erst einmal "Starcraft 2: Wings of Liberty" auf dem Prüfstand. Kann das Sequel den hohen Erwartungen überhaupt gerecht werden?

Terraner im Fokus

In "Starcraft 2: Wings of Liberty" lenkt der Spieler die Geschicke der Terraner. Die Zerg und Protoss tauchen allerdings im Verlauf der Geschichte ebenfalls auf. Schließlich herrscht im Universum von Starcraft ein ewig schwelender Konflikt zwischen den drei Fraktionen. "Starcraft 2: Wings of Liberty" wartet mit 26 Einzelspieler-Missionen und drei optionalen Aufträgen auf, in denen zumeist der Protagonist Jim Raynor im Mittelpunkt steht. Die Missionen sind insgesamt sehr abwechslungsreich gestaltet und werden hervorragend präsentiert. Spannende Ereignisse und wechselnde Voraussetzungen lassen keine Langeweile aufkommen. Von Eroberungsfeldzügen über Eskortier-Einsätze bis hin zu Verteidigungsgefechten wird alles geboten, was Hobby-Feldherren mögen.

Das Leben eines Generals

Abseits der Missionen setzt "Starcraft 2: Wings of Liberty" auf Detailverliebtheit. So findet man sich zwischen den Aufträgen stets in der Forschungsabteilung wieder. Hier verbessert man seine Truppen mit Hilfe der verdienten Credits. Es ist nicht nur möglich, bestehende Einheiten der Terraner aufzurüsten, Truppentypen der Protoss und der Zerg können ebenfalls erforscht werden. Zudem heuern Generäle aggressive Söldner an, die auf Tastendruck in das Gefecht geworfen werden. Wer "Starcraft 2: Wings of Liberty" spielen möchte, kommt um den Online-Dienst Battle.net nicht herum. Der Spieler muss zwar nicht ständig online sein. Es ist jedoch zwingend notwendig, sich im Battle.net anzumelden und die eigene Version des Strategiespiels zu registrieren.

Was wir mögen

Blizzard Entertainment erfüllt die hohen Erwartungen und erzählt in "Starcraft 2: Wings of Liberty" eine monumentale Geschichte. Die Kampagne beginnt zwar etwas schleppend, überzeugt aber mit abwechslungsreichen Missionen und viel Tiefgang. Spielerisch ist das Echtzeitstrategie-Epos dank perfekter Einheiten-Balance auch in Online-Mehrspielerpartien eine Klasse für sich. Die Einsteigerfreundlichkeit und die perfekte Spielbarkeit sind typisch für Blizzard, dessen Entwickler mal wieder hervorragende Arbeit geleistet haben.

Was wir nicht mögen

"Starcraft 2: Wings of Liberty" ist sicherlich kein Innovationswunder. Blizzard bleibt seiner Marschroute treu und bietet ein ganz ähnliches Spielerlebnis wie beim Vorgänger. Auch optisch ist das Game kein Meilenstein. Die Grafik ist zwar stets stimmig und mit netten Effekten gespickt, allerdings fallen unscharfe Texturen etwas negativ auf.

Fazit

"Starcraft 2: Wings of Liberty" ist das Vorzeige-Strategiespiel des Jahres. Obwohl echte Neuerungen fehlen, spielt es sich nahezu fehlerfrei und bietet enorm abwechslungsreiche Missionen. Blizzard zeigt einmal mehr, wie perfekte Spielbalance auszusehen hat.

Infos zum Spiel

  • Titel: Starcraft 2: Wings of Liberty
  • Genre: Echtzeitstrategie
  • Publisher: Blizzard Entertainment
  • Hersteller: Blizzard Entertainment
  • Release: im Handel erhältlich
  • Preis: zirka 40 Euro
  • System: Windows-PC, Mac
  • Systemanforderungen Windows-PC (Intel Pentium 2.6 Ghz, 1 GB RAM, 128 Nvidia GeForce 6600GT, 12 GB Festplattenspeicher); Mac (Mac OS X 10.5.8 oder höher, Nvidia Geforce 8600M GT, Ati Radeon X1600 oder besser)
  • USK-Freigabe: ab 12 Jahren
  • Wertung: Sehr gut

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