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Videospiel-Geschichte: Kein Ende ohne Gegner

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Kein Ende ohne Gegner

09.08.2010, 12:30 Uhr | vb, t-online.de

Videospiel-Geschichte: Kein Ende ohne Gegner. Endgegner (Bild: Square-Enix, Capcom, Tecmo / Montage: t-online.de)

Endgegner (Bild: Square-Enix, Capcom, Tecmo / Montage: www.t-online.de)

Es war einmal vor langer, langer Zeit in einem Videospiel: Nachdem der Held über zahlreiche Stunden schier Übermenschliches zur Rettung von Prinzessinen, der Welt oder einfach nur auf Feldzügen gegen das Böse hinter sich gebracht hatte, stand er vor ihm - der Endgegner. Und damit die heikelste Stelle im Spiel überhaupt. Denn um den Obermotz dem Erdboden gleich zu machen, waren meist nochmals eine außerordentliche Anstrengunge und geschicktes Taktieren nötig. So war es zumindest bei vielen Games aus früheren Tagen. Heute jedoch scheint der Endgegner aus der Mode gekommen zu sein. Kaum ein Spiel enthält am Ende noch einen übermächtigen Feind, und selbst wenn, dann ist er meistens schnell besiegt. Grund genug, die härtesten Bossfights der Videospiel-Geschichte Revue passieren zu lassen.

Die Wiederholung wird zum Fluch

Stärker, schneller, böser und widerstandsfähiger - so lassen sich die Charaktereigenschaften des letzten Gegners im Spiel üblicherweise zusammenfassen. Entsprechend stellt der Kampf nicht nur den Abschluss der Story, sondern auch deren Höhepunkt dar. Und - so man es dann endlich geschafft hat - natürlich die Gelegenheit, vor anderen Spielern mit dem eigenen Können zu prahlen. Deshalb war ein amtlicher Bossfight in den ersten Dekaden der Videospiel-Geschichte geradezu Pflicht. Heute dagegen wird aus verschiedenen Gründen auf die finale Schlacht verzichtet. Einerseits sind leichtere Games für eine breitere Käuferschicht attraktiv. Andererseits sind vor allem ältere Gamer in Sachen Endgegner nicht nur erfahren, sondern auch müde. Zu oft haben sich in "Zelda", "Mario" und Co. die Abläufe wiederholt. Außerdem fehlt die Zeit, sich abendelang um den letzten, großen Kampf zu kümmern, eine schnelle Runde zocken erscheint dagegen viel attraktiver.

Wieder und wieder und wieder

Trotz allem ist der Endgegner aus Videospielen nicht wegzudenken, schließlich hat er ganze Generationen von Zockern beeinflusst. Und ist deshalb auch manchmal noch in jüngeren Games zu finden, etwa "Batman: Arkham Asylum" zeigt. Die Zeit der wirklich frustrierenden, stundenlangen Kämpfe gegen den Obermotz mag zwar vorbei sein. Trotzdem gibt es auch weiterhin Titel, in denen die Story erst dann aus ist, wenn der turmhohe Gigant im hundertsten Anlauf mit ach und krach endlich platt gemacht wurde. Wer dann immer noch mehr will: Die meisten Klassiker in Sachen Endgegner - etwa "Ikaruga", "Ninja Gaiden" oder "Mega Man" - sind heute für wenig Geld zu haben und gehören ohnehin in jeden gut sortierten Spielerhaushalt.

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