Startseite
Sie sind hier: Home > Spiele > News >

Gamescom 2010: Besucheransturm auf der Spielemesse

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

GC 2010: Besucheransturm auf der Spielemesse

20.08.2010, 11:10 Uhr | ams, dpa

Gamescom 2010: Besucheransturm auf der Spielemesse. Gamescom 2010 (Bild: dpa)

Besucherandrang auf der Gamescom 2010 (Bild: dpa)

Als die Tore aufgingen, stürmten die Besucher regelrecht die Hallen: Die Spielemesse Gamescom in Köln öffnete am Donnerstag für das Publikum mit einem enormen Andrang. "Es läuft fantastisch. Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Jahr ein kräftiges Besucherplus erreichen", sagte der Geschäftsführer der Kölner Messegesellschaft, Oliver Kuhrt. 2009 waren 245 000 Menschen gekommen. Allerdings brauchten die Besucher auch dieses Mal Geduld: An vielen Ständen gab es lange Wartezeiten, bei besonders begehrten Spielen mussten die Gamer zwei oder drei Stunden Schlange stehen.

Spiele-Hits ziehen Besucher an

Schon vor dem Start drängten sich Menschenmassen an allen Eingängen. Als sie um 10.00 Uhr hereingelassen wurden, rannten viele sofort zielstrebig zu ihren Lieblingsspielen. Innerhalb kürzester Zeit waren zum Beispiel die abgeteilten Wartegänge beim heiß erwarteten Rollenspiel Diablo 3 voll. Andrang herrschte auch bei WoW oder dem Klassiker Zelda, aber auch bei Ballerspielen wie Call of Duty: Black Ops und Action à la "Mafia 2".

Messegäste brauchen starke Nerven

Trotzdem nahmen die meisten Besucher es gelassen. "Das Anstehen ist mir egal. Wir sind neugierig und haben seit Ewigkeiten auf dieses Spiel gewartet, jetzt wollen wir es auch sehen", meinte zum Beispiel der 22-jährige Peer. Ein 14-Jähriger sagte dagegen: "Es ist ja cool hier, aber die Wartezeiten nerven." Insgesamt können die Besucher an mehr als 10.000 Spielstationen daddeln. Damit die Geräte nicht dauerhaft blockiert werden, sind die Spielzeiten oft beschränkt.

Bekanntes Besucherbild

"Obwohl die Aussteller wirklich viele Spielstationen aufgebaut haben, lassen sich Wartezeiten leider nicht vermeiden", sagte ein Sprecher des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU). "Aber das gehört irgendwie auch zum Phänomen Gamescom dazu. Viele Spiele haben eine wahnsinnig große Fangemeinde, und so ein Fan ist dann auch bereit, stundenlang anzustehen, um als einer der ersten dieses Spiel testen zu können." Obwohl die Hersteller verstärkt Familien für Computerspiele gewinnen wollen, dominierte bei den Besuchern deutlich die klassische Zielgruppe: Männliche Jugendliche und junge Männer. In den Messehallen herrschte teils ein unglaublicher Lärmpegel, durch Lautsprecher dröhnten Musik, Spiele-Sounds und Moderationen.

Viel in Bewegung

Bei der Hardware stehen neue intuitive Bewegungssteuerungen im Mittelpunkt. Diese könnten sich nach Ansicht von Kudo Tsunoda, Entwicklungschef von Microsoft Kinect, bald in die Tradition klassischer Gesellschaftsspiele einreihen. Denn diese neue Art der Steuerung sei "besonders gemacht für Leute, die sich gerne mit anderen treffen und gerne zusammen spielen, mit Familie oder Freunden". Bei Spieleabenden könnten dann künftig auch Videogames im Mittelpunkt stehen, sagte Tsunoda der Nachrichtenagentur dpa. Kinect funktioniert rein durch Körperbewegung. Bei Sonys Move ist noch ein Controller erforderlich. Ein weiterer Trend ist das dreidimensionale Spielen. Nintendo stellt dem Fachpublikum auf der Gamescom seine neue mobile Konsole 3DS vor. Auf dem oberen der beiden kleinen Bildschirme sind Spiele in räumlicher Perspektive zu sehen. Eine Spezialbrille wird nicht benötigt.

Weitere Informationen zur Gamescom 2010 finden Sie in unserem Gamescom-Special.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Arbeiter entdecken wahres Ungetüm

Die 400 Kilogramm schwere Anakonda konnte nur tot geborgen werden. Video

Anzeige


Anzeige
shopping-portal