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"Bioshock Infinite": Himmlische Action

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First Look Bioshock Infinite | Action | PC, PS3, Xbox 360  

Himmlische Action

23.08.2010, 10:50 Uhr | vb

"Bioshock Infinite": Himmlische Action. Bioshock Infinite Actionspiel von 2K Games für Xbox 360 PS3 und PC

Bioshock Infinite (Bild: 2K Games)

Alles andere als grenzenlose Freiheit über den Wolken: In "Bioshock Infinite" verschlägt es den Spieler in die schillernde Wolkenstadt "Columbia". Doch das ehemals blühende, schwebende Aushängeschild der USA hat sich zum Alptraum für seine Bewohner gewandelt. Wenn es nicht gerade mit Schusswaffen und magie-ähnlichen Plasmiden zu Felde geht, stehen Kämpfe gegen übermächtige, metallene Kontrahenten auf dem Plan - und das alles für eine mysteriöse Frau namens Elizabeth. Bis zur Veröffentlichung werden zwar noch einige Monate ins Land ziehen, doch schon nach der Gamescom ist klar: Der Ego-Shooter "Bioshock Infinite" hat auf PC, PS3 und Xbox 360 das Zeug zum ganz großen Actionhit.

Alptraumhafte Himmelfahrt

Dabei beginnt die Präsentation zunächst völlig harmlos: Die Entwickler reden über Columbia, jene Wolkenstadt, die im Jahre 1910 in den Himmel entsendet wurde, um über die ganze Welt zu fliegen und die Überlegenheit der USA zu demonstrieren. Doch nach einem nicht näher erläuterten Zwischenfall verschwindet die Stadt und zerfällt im Streit zweier Fraktionen um die Herrschaft. Columbia wird daraufhin nur noch ab und zu gesichtet, Informationen über den Verbleib sind Mangelware. Zwei Jahre später tritt Booker DeWitt und damit der Spieler auf den Plan. DeWitt ist ein ehemaliges Mitglied der Pinkertons, also jener Sicherheitsmänner, die für extrem raues Vorgehen berüchtigt waren. Man entsendet den Schnüffler nach Columbia, um nach einer Frau namens Elizabeth zu suchen, die seit ihrer Kindheit in der Stadt festgehalten wird und über mysteriöse Kräfte verfügen soll.

Trügerische Idylle

Wie genau er nach Columbia kommt, erfahren wir während der Präsentation nicht. Stattdessen erwacht DeWitt in einer idyllischen Szenerie: Die Sonne geht auf, die Häuser wirken mit ihrem Gebälk, dicken Steinen und den sauber angelegten Wegen beinahe freundlich. Ein Pferd trottet vorbei und zieht einen Karren - dann bricht die Hölle los. Ein Häuserkomplex, der nebenan schwebt, bricht zusammen und die Teile fallen in Richtung DeWitt. Eine gusseiserne Glocke landet direkt vor seinen Füßen. Der Schnüffler fliegt durch die Straßen, wo sich teilweise surreal anmutende Szenen abspielen, etwa wenn eine Frau in aller Ruhe die Türschwelle fegt, während das Haus dahinter lichterloh brennt.

Effektvolles Ende

Als DeWitt einem Politiker begegnet, der gerade lautstark über Waffenbesitz zetert, greift man zum ersten Mal selbst zur Kanone. Und schnell eskaliert die Situation: Ein Schwarm Raben macht sich über den Spieler her, der Redner greift samt Verbündeten an, eher er über eine Schiene auf einen anderen Stadtteil zu fliehen versucht. Ohne Erfolg: Ein gezielter Schuss aus dem Gewehr, und er stürzt effektvoll in die Tiefe.

Kombinieren ist alles

Danach schwingt sich DeWitt selbst auf die Schienen und rast zur nächsten Insel in den Wolken. Dort geht es actionreich weiter, als gleich mehrere Feinde auf ihn losgehen. Ohne Erfolg, denn dank der neuen Plasmide kann DeWitt etwa Kugeln, die auf ihn zufliegen, umkehren und gegen die Schützen wenden. Hier zeigt sich: Wer die übernatürlichen Kräfte, die man im Laufe des Spiels verliehen bekommt, kombiniert, der gewinnt. Wie in den beiden "Bioshock"-Vorgängern gilt es, die Umgebung geschickt zum eigenen Vorteil zu nutzen. Doch in "Bioshock Infinite" ist derartiges Vorgehen wichtiger denn je, denn als DeWitt Elizabeth findet, kommen weitere Spezialattacken hinzu.

Rückkehr des "Big Daddy"?

Etwa auf einer Brücke, auf der den beiden ein meterhoher Kämpfer aus Metall begegnet. Stück für Stück bringt man gemeinsam die Brücke zum Einsturz, der Gegner klammert sich verzweifelt an deren Rand fest und rutscht langsam ab, eher er in der Tiefe verschwindet. War das der neue "Big Daddy"? Nicht ganz, denn nur wenige Sekunden danach kracht hinter dem Spieler ein gigantischer, mechanischer Adler von einem Hochhaus aus auf den DeWitt zu - und damit endet die Präsentation.

Fazit

Viel ist nicht bekannt über "Bioshock Infinite". Wie gelangt DeWitt nach Columbia, was hat es mit Elizabeth und ihren Kräften auf sich? Und warum erinnert die Dame so stark an die "Little Sisters" aus den Vorgängern? Darüber schweigen sich die Macher noch aus. Sicher ist: Im Gegensatz zu "Bioshock 2" ist wieder Kevin Levine als Creative Director mit dem Spiel betreut. Eine offenere Spielwelt ist ebenso angekündigt wie neue Fähigkeiten. Schon jetzt macht das Spiel Appetit auf mehr: Die Grafik ist extrem detailliert und abwechslungsreich. Bei den Kämpfen gewinnt nur, wer geschickt kombiniert und seine Fähigkeiten zu nutzen versteht. Sollten die Macher von Irrational Games es schaffen, mehr als nur ein "Bioshock" in neuer Umgebung abzuliefern, steht Actionfreunden für 2012 ein Pflichtkauf ins Haus.

Infos zum Spiel

  • Titel: Bioshock Infinite

  • Genre: Actionspiel

  • Publisher: 2K Games
  • Hersteller: Irrational Games

  • Release: 2012

  • Preis: Noch nicht bekannt

  • System: PC, PS3, Xbox 360

  • USK-Freigabe: Noch nicht bekannt

  • Einschätzung: Sehr Gut

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