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Nintendo 3DS: Der Sprung in die dritte Handheld-Dimension

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Der Sprung in die dritte Handheld-Dimension

23.08.2010, 14:37 Uhr | vb / tz

Nintendo 3DS: Der Sprung in die dritte Handheld-Dimension. Nintendo 3DS (Bild: Nintendo / Montage: www.t-online.de)

Nintendo 3DS (Bild: Nintendo / Montage: www.t-online.de)

Mit der Wii-Konsole hat sich Nintendo vor vier Jahren den Ruf des Innovators erworben, der der Spielebranche die Marschrichtung vorgibt. Mit Erfolg: Sowohl Microsoft als auch Sony ziehen nach und setzen 2010 auf Bewegungssteuerung. Im Hause Nintendo bleibt man ob der Konkurrenz allerdings nicht nur gelassen, sondern kündigt die nächste, kleinere Revolution auf dem Spielemarkt an: Das Handheld 3DS soll stereoskopisches 3D ganz ohne Zusatzhardware bieten. Kann das funktionieren? Wir haben es auf der Gamescom ausprobiert.

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Deutlich größerer Bildschirm

Dem Publikum wollte man das Handheld zwar noch nicht präsentieren, hinter verschlossenen Türen war es jedoch möglich, den 3DS auszuprobieren. Schon auf den ersten Blick fällt auf: Das Display ist gewachsen und höher aufgelöst, die Diagonale beträgt nun 3,5 Zoll (zirka 9 Zentimeter) gegenüber 3,25 Zoll beim Vorgänger DSi. Neu auch der Analog-Stick auf der linken Seite des Geräts. Der 3D-Effekt lässt sich per Schiebregler stufenlos einstellen und bei Bedarf auch völlig deaktivieren. Mit zwei Kameras an der Frontseite ist es nun auch möglich, 3D-Bilder aufzunehmen. Ansonsten ist in Sachen Größe, Gewicht und dem zusätzlichen Touchscreen alles beim Alten geblieben. Wichtig: Noch ist das Design des Geräts nicht final, Änderungen sind also nicht ausgeschlossen.

Mitten im Geschehen 

Kann 3D auch ohne spezielle Brille funktionieren? Wir sind zunächst skeptisch. Das ändert sich mit den ersten Demos auf dem Gerät schlagartig: "Mario Kart" in 3D sieht derart beeindruckend aus, dass wir uns sofort mitten im Spiel wähnen. Gleiches gilt für den vorgeführten Clip aus "Metal Gear Solid", in dem Snake durchs Unterholz kriecht. Als direkt vor dem Söldner eine Schlange zuschnappt, zuckt man automatisch zusammen, so sehr versinkt man im Geschehen. Das jedoch nur, wenn man den Bildschirm in direkter Linie mit den Augen hält. Neigt man das Handheld zu sehr oder bewegt den Kopf seitlich zu weit weg, verschwindet der räumliche Effekt.

Der Konkurrenz überlegen

Selbst spielen war übrigens auch möglich: In "Pilotwings Resort" muss man mittels Raketenrucksack Ballone zum Platzen bringen. Das mag zwar simpel klingen, wird aber komplex, wenn man Tiefeneffekt, Neigungssensoren des 3DS und Steuerung per Analog-Stick in Betracht zieht. Rein optisch macht Nintendos jüngster Spross einen deutlichen Sprung nach vorne: Was das Handheld an Grafikpracht zaubert, liegt mindestens auf vergleichbarem Niveau mit iPad und PSP Go und damit klar oberhalb des Vorgängers DSi.

Was uns gefällt

Der 3D-Effekt fällt äußerst beeindruckend aus. Schön, dass im Gegensatz zu bisheriger Technik keine mitunter störende Shutter- oder Polfilterbrille mehr benötigt wird. Auch die deutlich leistungsfähigere Hardware und der neu hinzugekommene Analogstick steigern den Spielspaß deutlich.

Was uns nicht gefällt

Auch beim 3DS stellen sich nach längerer Spieldauer Ermüdungserscheinungen der Augen ein - trotz dem Verzicht auf die 3D-Brille. Das kann schnell zu unangenehmen Kopfschmerzen führen. Auch die starke Blickwinkelabhängigkeit des 3D-Effekts trübt das ansonsten sehr positive Spielerlebnis ein wenig.

Fazit

Mit dem 3DS hat Nintendo erneut ein ganz heißes Eisen im Feuer. Die 3D-Darstellung ohne Zusatzbrille klappt überraschend gut und auch die Leistung der übrigen Hardware überzeugt. Letztlich werden es aber die Spiele sein, und wie effektiv diese die neue Technik ausnutzen, die über den Erfolg des Nintendo 3DS entscheiden.

Infos zur Hardware

  • Name: Nintendo 3DS
  • Art: Spiele-Handheld
  • Hersteller: Nintendo
  • Gewicht: 227 Gramm
  • Abmessungen: 135x74x20 mm (BxHxT)
  • Display: Dual-Screen-TFT. Autostereoskopisches 3D-Display mit 3,5 Zoll Durchmesser, zusätzlich 3 Zoll Touchscreen.
  • Ausstattung: Gyrometer, Analogstick, DS-Kartensteckplatz, SD-Karten-Slot, Stromanschluss, Stereo-Kopfhörer, Mikrofon, drei Kameras, WLAN
  • Preis: zirka 250 Euro
  • Releasedatum: 25. März 2011

 

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