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iPhone als Spiele-Zentrum: Game-Center in Apples iOS4

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Game-Center in Apples iOS4 Mobile-Betriebssystem  

Das iPhone als Spiele-Zentrum

13.09.2010, 15:06 Uhr | Richard Löwenstein / jr, Richard Löwenstein

iPhone als Spiele-Zentrum: Game-Center in Apples iOS4 . Apple Game Center (Bild: Apple, Richard Löwenstein) (Quelle: Apple)

Apple Game Center (Quelle: Apple)

Neue Gaming-Freunde lassen sich jetzt auch mit dem iPhone finden. Die Basis dafür ist der von Apple mit dem neuen Mobile-Betriebssystem iOS 4.1 eingeführte Dienst namens "Game Center". Dabei handelt es sich um das Pendant dessen, was Microsoft auf der Xbox 360 unter der Bezeichnung Xbox Live und Sony auf der PS3 via Playstation Network (PSN) anbieten. Onlinegames-affine PC-Spieler nutzen dafür gerne die Dienste von Steam oder Battle.net. Hinter all diesen Angeboten steht - lässt man die hier selbstverständlich geltenden kommerziellen Gründe einmal außer Acht - der Gedanke des "Social Gaming". Gemeint ist das soziale Videospiel, das gemeinsame Erlebnis, online vernetzt via Internet mit Spielern aus aller Welt. Hier will Apple jetzt auch im Mobile Games-Bereich mitmischen.

Mit anderen spielen

Man chattet, kämpft gemeinsam, misst sich miteinander, strebt um einen Platz in den Highscore-Tabellen, protzt mit erspielten Erfolgen und Trophäen. Klar, für Apples mobile Spielgeräte iPhone und iPod Touch (und zunehmend auch für das iPad) gibt es viele hundert Spiele-Apps. Aber bisher noch kaum Online-Gaming-Funktionen. Lediglich via Bluetooth oder Ad-hoc lassen sich manche Games zu zweit spielen. Doch das ändert sich jetzt. Das Betriebssystem-Update auf Version 4.1 enthält Apples Game Center. Und das macht iPhone und iPod Touch fit für das vernetzte Spielen in der Gemeinschaft.

Das Prinzip

Apple erfindet das Rad nicht neu, sondern übernimmt bewährte Prinzipien: wahlweise lädt man Freunde zu einem Online-Match ein oder lässt sich vom jeweiligen Game einen Online-Spielpartner irgendwo auf der Welt zuweisen. Die Spieler-Vermittlung via Game Center ist kostenlos, dazu passende Spiele variieren im Preis. Auf Ranglisten, den sogenannten Leaderboards, werden besonders hohe Punktzahlen online veröffentlicht. Außerdem regnet es für gemeisterte Herausforderungen "Bonuspunkte": das Apple-Pendant zu Trophäen und Erfolgen bei Sony und Microsoft. Einzige Voraussetzung für die Nutzung des Game Centers: die neue Systemversion 4.1, ein Apple-Account und eine bestehende Internetverbindung. Eine entsprechende Apple-ID hat übrigens jeder, der im iTunes-Store oder bei Apples Web-Dienst "Mobile Me" angemeldet ist. Alternativ lässt sich auch im Game Center ein neues und kostenloses Apple-Konto anlegen. Ist alles fertig eingerichtet, erscheint das Games Center als neuer Menüpunkt auf der Benutzer-Oberfläche.

Einfache Bedienung

Zuerst wählen angehende Online-Spieler, ob das Game Center sie über anstehende Online-Matches oder Spieleinladungen von Freunden mit einer Nachricht informieren soll. Eine praktische Sache, denn so trudeln die Informationen auch dann auf das Gerät, wenn das Game Center nicht aktiv genutzt wird. Danach steht die Wahl eines Spitznamens an, eines für alle Mitspieler sichtbaren Pseudonyms also. Außerdem muss festgelegt werden, ob das eigene Game-Center-Konto über die E-Mail-Adresse auffindbar sein soll. Nach diesen ganzen Formalien geht es dann zur Sache. Passende Spiele gibt’s im App Store in der Rubrik "Game Center Games". Wichtig: nur Spiele in dieser Kategorie sind fit für vollständiges Online-Gaming. Andere Spiele unterstützen diese Funktion bisher noch nicht. Anders als bei anderen Apps auf iPhone und iPod Touch werden bei Game Center-Spielen stets die errungenen Erfolge sowie die eigene Position in der Highscore-Liste angezeigt. Wer mag, fordert so auch per Fingerzeig direkt den Listenbesten in einem Match heraus.

Fazit

Der Schritt in das Social Gaming war für Apple mehr als überfällig. Schließlich werden iPhone und iPod Touch nicht mehr nur als Businessfunker und Musikplayer genutzt, sondern entwickeln sich mehr und mehr zu Videospiel-Systemen für unterwegs. Einziger Nachteil des Game Centers bislang ist die bislang noch recht übersichtliche Auswahl von zirka 30 dafür ausgelegten Spiele-Titeln. Doch das wird sich sicher bald ändern.

 

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