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Hardwaretest Nvidia: 3D Vision Brille Spielezubehör für PC

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Hardware-Test Nvidia 3D Vision Brille  

Mit dieser Brille sieht man tiefer

03.11.2010, 09:44 Uhr | Medienagentur plassma / jr, Medienagentur plassma

Hardwaretest Nvidia: 3D Vision Brille Spielezubehör für PC. Need for Speed: Racing-Action in 3D mit Nvidias Vision-Brille (Bild: EA, Nvidia)

Need for Speed: Racing-Action in 3D mit Nvidias Vision-Brille (Bild: EA, Nvidia)

Seit der letzten Funkausstellung in Berlin fahren die "Early Adopters" unter den Gamern auf eine 3D-Brille für PC-Spiele ab. Denn der Effekt ist spektakulär: Man sieht die Monster in jedem Game ganz plastisch auf sich zu laufen. In Rennspielen kann man noch tiefer ins Geschehen eintauchen und einen nie gekannten Geschwindigkeitsrausch erleben. Grafikkarten-Hersteller Nvidia hat dafür mit seiner "3D Vision"-Brille das passende Zubehör parat, das auch für schon länger erhältliche PC-Spiele 3D-Effekte bereit stellt. Allerdings ist der Spaß nicht ganz billig, denn neben der kostspieligen Brille ist auch noch ein 3D-fähiger Monitor und natürlich die entsprechende Grafikkarte notwendig.

Das Gehirn wird ausgetrickst

Unser Gehirn arbeitet so, dass es die unterschiedlichen Bilder der Augen zu einem einzigen Bild zusammensetzt. Durch die unterschiedlichen Blickwinkel entsteht damit auch eine räumliche Tiefe. Diesen Effekt erzielt Nvidias 3D-Brille, indem mit einem speziellen Treiber auf dem Monitor abwechselnd ein perspektivisch angepasstes Bild für jedes Auge angezeigt wird. Die Brille dunkelt dann bei der Wiedergabe jeweils ein Auge ab, und unsere grauen Zellen setzen daraus wieder ein dreidimensionales Bild zusammen. Die Steuerung erfolgt kabellos über den zum Set gehörenden Infrarotsender. Voraussetzung für eine gute Qualität ist allerdings ein schneller TFT-Monitor, denn es werden ja nebeneinander zwei Einzelbilder benötigt. Bei einem herkömmlichen Fernseher mit einer Frequenz von nur 60 Hertz kann man somit nur 30 Bilder pro Sekunde sehen. Das reicht nicht aus für das dreidimensionale Spielvergnügen. Für ein flüssiges Bild sorgt erst ein Bildschirm mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz. Damit kann man mit der Brille immer noch effektive 60 Hz wahrnehmen.

Aus 2D wird 3D

Aber nicht nur die Bildwiedergabe sollte flüssig funktionieren. Auch im Rechner wird eine gute Grafikkarte benötigt, die etwa aus der Geforce-8- oder Geforce-9-Serie stammen sollte. Nach dem Anschluss des Infrarotsenders und der Installation des entsprechenden Treibers kann es auch schon losgehen. Denn die Spiele selbst müssen die Brille nicht unterstützen. Einzelne Entwickler, beispielsweise Blizzard, haben sich zwar schon der neuen Technik angenommen und ihre Software entsprechend etwas angepasst, um so zum Beispiel einen besseren Schattenwurf zu erreichen. In dem Treiber, der zur Brille geliefert wird, sind aber auch schon spezielle Profile für über 400 Spiele hinterlegt. Unbekannte Games trimmt die Software dann selbständig auf 3D. Die Reichweite des Senders gibt Nvidia mit 4,5 Metern an. Mit einem zweiten Sender können Räume für mehrere Zuschauer versorgt werden. Für diese innovative 3D-Lösung erhielt Nvidia in diesem Jahr den Lara Games Award für die Innovation des Jahres.

Was uns gefällt

Mit Nvidias 3D-Brille lässt sich die Tiefenwirkung - erstaunlich effektiv - jetzt schon bei herkömmlichen Spielen, Filmen und auch Bildern erzielen. Die Spiele müssen dabei nicht einmal auf die Technologie vorbereitet sein. Das Erlebnis kann man, sofern mehrere Vision-Brillen zur Verfügung stehen - sogar in der Gruppe erleben.

Was uns nicht gefällt

3D-Darstellug mit einer Brille hat immer einen Nachteil - die Brille! Nicht bei jedem funktioniert sie gleich gut. Menschen mit Augenproblemen müssen unter Umständen auf den dreidimensionalen Tiefgang verzichten. Bei anderen kann der stetige Wechsel auf beiden Augen zu Schwindel und Kopfschmerzen führen. Von ähnlichen Effekten berichteten auch schon viele Kinobesucher nach dem Ansehen eines 3D-Films. Von der enormen Tiefenwirkung, die Kinofilme wie James Camerons "Avatar" mit der Aufnahme aus zwei Kameraperspektiven bieten, ist die Brille noch meilenweit entfernt.

Fazit

Noch klingt es ein wenig nach Zukunftsmusik, doch die ersten Ergebnisse in Sachen 3D-Gaming sind ermutigend. Auch speziell angepasste 3D-Spiele sind längst in der Produktion. Und mit der 3D Vision Brille von Nvidia lassen sich die plastischen Bilder schon jetzt eindrucksvoll darstellen. Allerdings ist der finanzielle Aufwand für den dreidimensionalen Spaß erheblich und wirkt zur Zeit noch abschreckend.

Infos zur Hardware

  • Name: Nvidia 3D Vision
  • Art: Spiele-Zubehör
  • Hersteller / Publisher: Nvidia
  • Preis: zirka 150 Euro (Kit) / zirka 100 Euro (Brille einzeln)
  • Systemvoraussetzung: Windows-PC (3D-Grafikkarte, 3D-fähiger TFT-Monitor)
  • Release-Termin: Im Handel
  • Wertung: Gut

 

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