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Spieletest zu "Professor Layton und die verlorene Zukunft": Denkspiel für Nintendo DS

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Test Professor Layton und die verlorene Zukunft | Denkspiel | DS  

Harte Kopfnüsse

11.11.2010, 10:30 Uhr | Medienagentur plassma / jr, Medienagentur plassma

Spieletest zu "Professor Layton und die verlorene Zukunft": Denkspiel für Nintendo DS. Professor Layton und die verlorene Zukunft Denkspiel von Nintendo für DS

Professor Layton und die verlorene Zukunft (Bild: Nintendo)

Bereits zwei Mal konnten Besitzer eines Nintendo DS mit dem ebenso charmanten wie cleveren Professor Layton sowie seinem jungen Assistenten Luke auf herausfordernde Rätselreise gehen. In "Professor Layton und die verlorene Zukunft" kommt auf die Spieler jetzt noch eine weitere Dimension zu - die Zeit. Und wieder warten nicht nur herausfordernde Puzzles auf Hobby-Detektive, auch die Hintergrundgeschichte ist gewohnt abgefahren. Zum Training der grauen Zellen bekommt man auch noch ein spannendes Abenteuer dazu. "Die verlorene Zukunft" ist zwar bereits der dritte Teil der Professor Layton-Serie, aber jedes Spiel ist in sich abgeschlossen, so dass sich auch Neueinsteiger problemlos klarkommen.

Viel Arbeit für die grauen Zellen

London: Der Premierminister verschwindet während der Demonstration einer Zeitmaschine, die bei der Vorführung explodiert. Und als ob dies nicht schon mysteriös genug wäre, bekommt Professor Layton kurze Zeit später auch noch einen Brief. Der stammt aus der Zukunft und wurde vom inzwischen zehn Jahre älteren Luke abgeschickt, der das Detektiv-Duo vor einem schrecklichen Unglück und einem bösen Layton warnt, der im London der Zukunft sein Unwesen treibt. Nur mit Hilfe des echten Professors kann die Katastrophe abgewendet werden. Die abgedrehte Geschichte führt den Spieler durch zwölf Kapitel voller Kopfnüsse, die in zwei verschiedenen Zeitebenen angesiedelt sind. Als Transporter zwischen der Zeit fungiert eine riesige Uhr. Die vertrackte Story führt zur Aufdeckung einer dunklen Verschwörung. Manche der 165 Puzzles muss man sofort lösen, um die Geschichte voranzutreiben. Andere, die man nicht geschafft oder übersehen hat, findet man später im Spiel wieder.

Wink mit dem Zaunpfahl

Die Steuerung der Detektive per Touchpen funktioniert wie gewohnt intuitiv. Der Spieler manövriert die beiden Charaktere durch die Szenen. Tippt man die kleinen Richtungspfeile an, wandert das Duo von einem Standbild zum nächsten, wo schließlich neue Rätsel warten. Da gibt es Schieberätsel, Logikaufgaben, mathematische Gleichungen, Labyrinthe oder Suchbilder. Wenn die grauen Zellen einmal schlapp machen, dann kann man sich mit den bekannten Hilfsmünzen einen kleinen Tipp geben lassen. Die Helferlein sind überall im Spiel versteckt. Allerdings sind die Hinweise nicht immer so aussagekräftig, dass man sofort des Pudels Kern herausfindet. Deshalb gibt es jetzt neuerdings auch einen Super-Hinweis, für den man zwei Münzen einsetzen muss. Danach sollte wirklich jeder Spieler auf die Lösung des Rätsels kommen. Als weitere Währung stehen die "Pikarat" zur Verfügung, die man für gelöste Rätsel erhält und später in Bonusmaterial umsetzen kann. Doch Vorsicht, bei Fehlern werden sie vom Konto wieder abgezogen. Neben den Rätseln kann der Spieler auch noch drei Minispiele genießen, in denen er das Layton-Mobil steuert oder mit einem Papagei plaudert. Außerdem lockt noch ein Bilderbuch, das man mit Stickern füllen kann, die man für die Lösung von Spezialpuzzles einheimst.

Was wir mögen

Die Rätsel bieten das hohe Niveau, das man schon aus den ersten beiden Teilen gewohnt ist, und die Geschichte fesselt bis zum Abspann. Grafisch überzeugt das DS-Spiel mit hervorragend animierten Zwischensequenzen und sehr viel Liebe zum Detail. Löblich: Erfolgreiche Spieler bekommen einen Extra-Bonus spendiert. Wer das Game durchgespielt hat, der freut sich einmal in der Woche über neue Rätsel, die er kostenlos via WiFi-Verbindung herunterladen kann. Ein weiterer Pluspunkt: das ausgeklügelte Hilfe-System, das nie Frust aufkommen lässt.

Was wir nicht mögen

Wiederholungsspieler könnten mit einigen Aufgaben unterfordert sein, da ähnliche Muster schon aus den ersten Teilen bekannt sind. Und manchmal würde man sich einen Soundtrack wünschen, der sich nicht so oft wiederholt.

Fazit

Wieder ist es Entwickler Level 5 gelungen, ein fesselndes Abenteuer zu entwickeln, das gleichzeitig die trägen Gehirnzellen kräftig in Bewegung bringt. Die charmante Story unterhält so blendend, dass man den Touchpen gar nicht mehr aus der Hand legen will. Und darüber hinaus gibt es noch eine Zeit lang weitere Aufgaben kostenlos aus dem Internet. Was will man mehr? Ein Pflichtspiel für alle Rätselfreunde.

Infos zum Spiel

  • Titel: Professor Layton und die verlorene Zukunft
  • Genre: Denkspiel
  • Publisher: Nintendo
  • Hersteller: Level 5
  • Release: Im Handel
  • Preis: zirka 35 Euro
  • System: DS / DSi
  • USK-Freigabe: Ab 6 Jahren
  • Wertung: Sehr gut

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