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Spieletest "Duke Nukem Forever": Ego-Shooter für PC, PS3 und Xbox 360 von Gearbox Software

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Preview Duke Nukem 'Forever | Ego-Shooter | PC, PS3, Xbox 360  

Hail to the King

15.11.2010, 10:14 Uhr | Medienagentur plassma / jr, Medienagentur plassma

Spieletest "Duke Nukem Forever": Ego-Shooter für PC, PS3 und Xbox 360 von Gearbox Software. Duke Nukem Forever (Bild: Gearbox)

Duke Nukem Forever: Bild: (Gearbox)

Das Gerücht geisterte schon eine ganze Weile durch das Internet. Auf der diesjährigen "Penny Arcade Expo" (PAX) in Seattle ließ Gearbox-Chef Randy Pitchford dann die Bombe platzen: Der "Duke" ist nicht tot! Ganz im Gegenteil, er ist lebendiger als jemals zuvor, denn "Duke Nukem Forever" (DNF) soll nach jahrelangem Hin und Her endlich im Laufe des nächsten Jahres für PC , PS3 und Xbox 360 erscheinen. Laut Pitchord ist das Actionspiel schon so gut wie fertiggestellt und wird nur noch einem Feintuning-Prozeß unterzogen.

Endlich in Anmarsch

Auf der PAX präsentierte Gearbox eine etwa 15-minütige Demo von Duke Nukem Forever, die in den Katakomben eines Football-Stadions startet. Man sieht den Duke vor einem Pissoir stehen. Tja, und wie sollte es anders sein, mit einem Druck auf die rechte Schultertaste fängt er an zu urinieren. Wer noch nie etwas vom typischen Duke-Humor gehört hat, weiß spätestens jetzt, was Sache ist. Subtilität ist ganz und gar nicht seine Stärke. Nachdem der Spieler sich noch etwas im Inneren des Stadions herumgetrieben hat, geht es raus aufs Feld. Dort wartet schon der erste haushohe Gegner, ein sogenannter Cycloid. Den bearbeitet man mit dem Devastator, einem doppelläufigen Raketenwerfer. Wird man selbst getroffen, regeneriert man verlorene Lebenspunkte nach einer Weile wieder.

Mix aus Alt und Neu

Der Duke zollt hier aktuellen Genrestandards Respekt. Das passt zu der Aussage von Randy Pitchford, dass das Spiel eine Mischung aus Alt und Neu sein soll. Einige Design-Elemente gehen auf die späten 90er zurück, andere sind erst sechs Monate alt. Nachdem man den Gegner schließlich in die Knie gezwungen hat, kickt der Duke das Auge des Cycloids durch ein Tor zu einem "Field Goal". Für solche trockene Aktionen lieben die Fans den Muskelprotz.

Eine Wüstenfahrt, die ist lustig

Im zweiten Teil der Demo fährt man mit einem Pickup durch die Wüste. Das spielt sich wie gewohnt - der Spieler muss Felsen ausweichen und über Klippen springen. Nachdem das Benzin ausgegangen ist, geht es zu Fuß weiter. Dieses Mal hat man auch noch ein paar neue Waffen im Gepäck. Neben Pistole und Sniper Rifle steht dem Spieler auch der sogenannte "Shrink Ray" zur Verfügung. Mit diesem kann man die Gegner auf Spielzeuggröße verkleinern und beim Vorbeilaufen auch gleich Bekanntschaft mit der Schuhsohle des Duke machen lassen. Nach einem kurzen Kontakt mit einem Alien-Raumschiff endet die Demo. Zur Gesamtspielzeit gibt es im Moment nur wenige Informationen, die gezeigte Demo soll aber nur ein kleiner Bruchteil des Ganzen sein.

Dank an die Frauen

Auch zur Story ist bislang nur wenig bekannt. Hinter verschlossenen Türen wurde ein Trailer gezeigt, der etwas Aufschluss gibt. Aliens tauchen auf der Erde auf und zerstören eine Statue des Duke. Sie haben es vor allem auf Frauen abgesehen, was den Duke erst recht zur Weißglut bringt. Es folgen einige Szenen mit tanzenden Stripperinnen und Kämpfe mit verschiedenen Außerirdischen. Dabei kommt auch der "Freeze Ray" zum Einsatz, welcher Gegner auf der Stelle zu Eis erstarren lässt. Nach einem beherzten Tritt zerfallen diese dann in tausend Teile. Am Ende des Trailers tritt auch noch eine widerliche Alien-Königin auf, die dem Duke allerdings nicht sonderlich imponiert.

Was wir mögen

Die gezeigten Demo-Levels bieten den Fans genau das, wonach sie dürsten: Fetzige Action, viel Abwechslung und den gewohnt derben Duke-Humor. Coole Waffen und Vehikel sowie ein gelungener Multiplayer-Modus könnten Duke Nukem Forever zu einem großartigen Comeback verhelfen.

Was wir nicht mögen

Das Vertrauen der Fans wurde über ein Jahrzehnt lang arg überstrapaziert. Zwar soll der Duke 2011 tatsächlich in den Läden stehen, und die erste spielbare Demo-Version wirkt durchaus ausgereift. Aber das Spiel muss erst mal erscheinen - und sich dann mit kommenden Ego-Shooter-Krachern wie "Crysis 2" messen lassen müssen. Ob Leveldesign, Technik und Spielwitz dann konkurrenzfähig sind? Abwarten!

Fazit

Viel kann man über DNF bisher noch nicht sagen. Das veröffentlichte Bildmaterial und die gezeigten Levels machen allerdings einen überraschend guten Eindruck. Und Entwickler Gearbox ist für tolle Ego-Shooter bekannt - das lässt auf eine würdige Fortsetzung rund um den beliebten Zigarrenraucher hoffen.

Infos zum Spiel

  • Titel: Duke Nukem Forever

  • Genre: Ego-Shooter

  • Publisher: 2K Games
  • Hersteller: Gearbox Software

  • Release: 2011

  • Preis: Noch nicht bekannt

  • System: PC, PS3, Xbox 360

  • USK-Freigabe: Noch nicht bekannt

  • Einschätzung: Sehr gut

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