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Spieletest "Assassin's Creed: Brotherhood": Action-Adventure von Ubisoft

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Test Assassin's Creed: Brotherhood | Action-Abenteuer | PC, PS3, Xbox 360  

Mordsgefährliche Ewige Stadt

01.02.2011, 12:05 Uhr | Richard Löwenstein / jr, t-online.de

Spieletest "Assassin's Creed: Brotherhood": Action-Adventure von Ubisoft . Assassin's Creed: Brotherhood Action-Adventure von Ubisoft für Xbox 360, PS3 und PC

Assassin's Creed: Brotherhood (Bild: Ubisoft)

Rom ist ein attraktiver Abenteuer-Spielplatz mit dichter Atmosphäre und nicht enden wollenden Möglichkeiten. Zumindest gilt das für Ezio Auditore da Firenze, den Helden aus Ubisofts Action-Adventure Assassin’s Creed 2. In "Assassin’s Creed: Brotherhood", dem neuen Ableger der Reihe, der für PS3, Xbox 360 und PC erscheint, zieht es den Helden in das als offene Spielwelt angelegte Rom des 16. Jahrhunderts, um dort den Kampf gegen den verfeindeten Clan der Tempelritter wieder aufzunehmen. Dabei muss er seine Fähigkeiten als Assassine ausspielen. Aber auch Taktik, Akrobatik und viel Gefühl kommen ins Spiel.

Bellissimo

Wie im Vorgänger fasziniert das abwechslungsreiche Gameplay mit hunderten verschiedenen Missionen. Der Spieler sieht Ezio aus der Verfolgerperspektive über die Dächer Roms schleichen. Behände findet der Held seinen Weg über Balkone, Wäscheleinen, Fenstersimse und Mauervorsprünge, wobei er katzengleich jeden Abgrund meistert. Das sieht fantastisch aus und ist dank handlicher Steuerung recht schnell erlernt. Denn alles, was der Spieler für diese körperliche und optische Hochleistung tun muss, ist per Analogstick die Richtung anzugeben und mit einem Tastendruck auf dem Controller die Aktion auszulösen.

Brötchen verdienen

Jenseits des Haupt-Erzählstranges erledigt man Aufträge aller Art, die man von den wunderbar authentischen Bürgern Roms erhält. Darunter sind Attentate und Beschattungsmissionen, aber auch Botengänge und Sammelaufgaben, die für Abwechslung sorgen. Wer die riesige Spielwelt zudem eifrig durchstöbert, entdeckt versteckte Schatzkisten, in denen wertvolle Gegenstände und Florin - die Währung des Spiels - lagern. Das allein beschäftigt stundenlang, und man kann sich kaum satt sehen an den detailverliebten Kulissen wie dem Pantheon, dem Petersdom und dem Lateranpalast.

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Assassins Creed: Brotherhood

Diesmal führt es den Assassinen nach Rom. zum Video

Viel zu tun

Die Kämpfe gegen Stadtwachen und andere Widersacher funktionieren gewohnt flüssig. Mit dem richtigen Timing und der Geschicklichkeit eines Tänzers schaltet Ezio Gegner um Gegner aus. Die USK-16-Freigabe geht trotzdem in Ordnung, denn Blut fließt erstaunlich wenig. Insgesamt gleicht Brotherhood dem Vorgängerspiel sehr, von einigen wenigen Neuerungen einmal abgesehen. Schusswaffen spielen nun - anno 1500 - eine größere Rolle. Pferde sind zum Transportmittel Nummer eins avanciert. Doch das sind Details, die bestenfalls am Rande auffallen. Gänzlich neu ist dagegen der Online-Mehrspielermodus für bis zu acht Spieler, die sich in 14 verschiedenen Rollen wie Barbier, Harlekin und Kurtisane gegenseitig meucheln, sowie die Möglichkeit, in der Einzelspieler-Kampagne eine eigene Assassinen-Bruderschaft ins Leben zu rufen, in der bis zu zwölf Bürger Roms wie in einem Rollenspiel zu Gefolgsleuten ausgebildet werden.

Was wir mögen

Das rasant-flüssige und deshalb so beliebte Gameplay des Vorgängerspiels beschert auch Brotherhood Pluspunkte. Die komplette Spielwelt wirkt unglaublich tief und authentisch, die Grafik begeistert ebenso - auch wenn sie sich seit dem Vorgängerabenteuer kaum verändert hat. Abgerundet wird das Spielerlebnis durch eine hervorragende deutsche Sprachausgabe, die wahlweise auch durch Englisch oder Italienisch ausgetauscht werden kann.

Was wir nicht mögen

Eigentlich gibt es nur Kleinigkeiten zu kritisieren. Allen voran der Fakt, dass es für ein Vollpreisspiel doch sehr wenige Veränderungen im Vergleich zum Vorgänger gibt. Das Ganze wirkt eher wie eine Erweiterung als wie ein echter, vollwertiger Nachfolger.

Fazit

Wer den Vorgängertitel gespielt hat und nun auf tiefgreifende Neuerungen hofft, wird enttäuscht. Trotzdem unterhält das epische und erstklassig erzählte Assassinen-Abenteuer selbst anspruchsvolle Spieler wieder prächtig und will mit dem neuen Mehrspieler-Modus die Fans auch nach Abschließen der Kampagne bei der Stange halten. Ob das funktioniert, muss sich aber erst mit der Zeit - und der Anzahl der aktiven Spieler auf den Servern - zeigen.

Infos zum Spiel

  • Titel: Assassin’s Creed - Brotherhood

  • Genre: Action-Adventure

  • Publisher: Ubisoft

  • Hersteller: Ubisoft Montreal

  • Release: 18. November 2010

  • Preis: zirka 50 Euro (D1-Version) / zirka 65 Euro (Uncut-Version)
  • System: Windows-PC, PS3, Xbox 360

  • USK-Freigabe: Ab 16 Jahren
  • Wertung: Sehr gut

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