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Spielebranche schafft 2010 die Trendwende

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Der Aufschwung erfasst die Spiele-Branche

30.11.2010, 15:02 Uhr | jr

Spielebranche schafft 2010 die Trendwende. Starcraft 2 (Bild: Blizzard) (Quelle: Blizzard)

Starcraft 2 (Bild: Blizzard) (Quelle: Blizzard)

In der Spiele-Branche zeichnet sich eine Trendwende ab. Nach einem moderaten Vorjahr und einem leichten Rückgang im ersten Halbjahr 2010 konnte der Umsatz mit PC- und Videospielen im dritten Quartal 2010 wieder deutlich gesteigert werden. Von Juli bis September dieses Jahres betrug der Umsatz mit Spielesoftware insgesamt 262 Millionen Euro und damit drei Prozent mehr im Vergleich zu den Vorjahresmonaten. Dies teilte der "Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware" (BIU) auf Basis einer Befragung von 25.000 Konsumenten in Deutschland durch die "Gesellschaft für Konsumforschung" (GfK) mit.

Starcraft 2 schiebt PC-Verkäufe an

Die Anzahl der verkauften Spiele stieg laut GfK im dritten Quartal um sechs Prozent auf 10,6 Millionen Stück. Das stärkste Umsatzwachstum beobachteten die Marktforscher bei den PC-Spielen, die im Vergleich zum 3. Quartal in 2009 um zwölf Prozent zulegten. Der Umsatz mit Konsolenspielen stieg um zwei Prozent. Nicht ganz mithalten konnte die Sparte Mobile Games: Bei den Spielen für Handhelds war aufgrund eines Preisrückgangs ein Umsatzminus von elf Prozent zu verzeichnen, sodass der Einbruch im ersten Halbjahr nicht wettgemacht werden konnte. "Zum einen hat sich die Kauflaune deutlich verbessert, zum anderen hatten wir seit Juli und insbesondere nach der Gamescom eine Reihe sehr erfolgreicher Spieleveröffentlichungen, darunter der lang erwartete PC-Klassiker Starcraft 2. Im vierten Quartal werden sich zusätzlich die neuen Bewegungssteuerungen Move von Sony und Kinect von Microsoft positiv im Markt auswirken. Das gibt Rückenwind für ein gutes Weihnachtsgeschäft in 2010“, sagte BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters.

Schwarze Null im Visier

Der Absatzrückgang im Spielemarkt, der zum ersten Halbjahr 2010 noch 4 Prozent betrug, konnte laut BIU im dem dritten Quartal deutlich gebremst werden. So belief sich der Umsatz mit Games in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf insgesamt 894 Millionen Euro - nur noch 2 Prozent weniger im Vergleich zu den ersten drei Quartalen des Vorjahres. "Wir gehen davon aus, dass wir den Rückgang im ersten Halbjahr 2010 bis zum Jahresende wieder wettmachen können und für das Jahr 2010 wie erwartet eine schwarze Null schreiben werden“, so Wolters.


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