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Preview zu "Homefront": Ego-Shooter für PS3, Xbox 360 und PC

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Preview Homefront | Ego-Shooter | PC, PS3, Xbox 360  

Ego-Shooter "Homefront": Die rote Bedrohung

03.02.2011, 16:02 Uhr | Richard Löwenstein / ams, Richard Löwenstein

Preview zu "Homefront": Ego-Shooter für PS3, Xbox 360 und PC. Homefront Ego-Shooter von THQ für PS3, Xbox 360 und PC

Homefront (Bild: THQ)

Publisher THQ und die Kaos Studios aus New York wagen sich in dem am 11. März 2011 für Xbox 360, PS3 und PC erscheinenden Ego-Shooter "Homefront" an ein brisantes Thema. In dessen fiktivem Szenario hat Nordkorea seine Rüstungsmaschinerie auf Hochtouren gebracht, einen weltweiten Krieg angezettelt und diesen gewonnen. Homefront erzählt eine düstere Geschichte, die fesselt und den Spieler auch emotional belastet.

Kriegsverlierer USA

Gewaltsam zerren Soldaten Menschen aus Häusern einer US-Vorstadtsiedlung, treiben sie über die Straßen und packen sie auf Lkw-Ladeflächen und in gelbe Schulbusse, um sie in Deportationszonen und Gefangenenlager zu transportieren. Auf den Uniformen prangt ein roter Stern - das Symbol Nordkoreas. Es ist harter Tobak, mit dem Homefront einsteigt. In der fiktiven Geschichte hat das kommunistische nordkoreanische Regime mit seiner Riesenarmee im Jahr 2027 die Supermacht USA und die Hälfte der restlichen Welt unterworfen. Die amerikanischen Streitkräfte sind zerschlagen. Und in jenes bedrückende Szenario, das auf der Vorlage von Autor und Filmemacher John Milius beruht, der schon im Film "Die Rote Flut" die Sowjetunion über die USA herfallen ließ, werden der Held direkt hineingeworfen.

Ein Mann aus dem Volk

Der Spieler findet sich in der Rolle eines Widerstandskämpfers namens Jacobs wieder. Auch er wird von einer Patrouille verhaftet und in einen Bus gepfercht. Kurze Zeit später kracht, scheppert und knallt es. Ein Rebellentrupp befreit die Gefangenen, der Spieler übernimmt abrupt die Kontrolle und ist mitten drin im Geschehen. Seine erste Aufgabe: die Gefangenen vor den anrückenden Soldaten schützen. Klassische Balleraction, die sich ähnlich spielt wie in Call of Duty und Konsorten. Von diesem Moment an ist der Spieler Anhänger des Widerstands gegen die Besatzer. Was folgen sind teils zackige, teils ruhige Missionen vom Schlag "Erobere diese Stellung", "Stehle die Geheimdokumente der Koreaner", aber auch Anrührendes wie das Eskortieren einer Mutter mit schreiendem Kind im Arm.

Was wir mögen

Die bisher gezeigten emotionale Komponente im Spiel funktioniert und strapaziert das Nervenkostüm. Auch wenn die Grafik nicht zur Oberklasse gehört, zeigt sie doch weitläufige und authentisch wirkende Schlachtfelder.

Was wir nicht mögen

Homefront setzt verstärkt auf Gefühl. Man will dem Spieler deutlich vor Augen führen, warum er kämpft - und dass er das Richtige tut. Teils wird eine arg patriotische Stimmung verbreitet. Einige Animationen sind noch steif, und so manche Textur sieht schlammig und unscharf aus. Die Gesamtspielzeit der Einzelspieler-Kampagne von Homefront soll bei lediglich acht Stunden liegen.

Fazit

Ganz klar, das Szenario weckt Interesse. Erste Spieleindrücke versprechen prickelnde Action mit atemlosen Gefechten, daneben aber auch ruhigere und emotional geladene Momente, die einem dem Atem nehmen. Homefront hat das Potenzial, zu den interessantesten Actionspielen des Jahres 2011 zu gehören.

Infos zum Spiel

  • Titel: Homefront

  • Genre: Ego-Shooter

  • Publisher: THQ

  • Hersteller: Kaos Studios

  • Release: 11. März 2011

  • Preis: Noch nicht bekannt
  • System: PS3, Xbox 360, PC (Minimum: Core 2 Duo 2,4 GHz-CPU / AMD Athlon X2 2,8 GHZ-CPU oder besser, 2GB RAM (Vista/Windows 7), Grafikkarte mit Shader-Modell 3.0 und 256 MB RAM)

  • USK-Freigabe: Ab 18 Jahren
  • Einschätzung: Gut

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