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Nintendo 3DS setzt Spieler in Bewegung

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Nintendo 3DS setzt Spieler in Bewegung

18.01.2011, 12:26 Uhr | ams / jr

Nintendo 3DS setzt Spieler in Bewegung. Nintendo 3DS (Bild: Reuters / Nintendo)

Nintendo 3DS (Bild: Reuters / Nintendo)

Lange Zeit galten Spielefans als eher träge Zeitgenossen, die stundenlang auf der Couch oder vor dem PC sitzend ihrem Hobby fröhnten. Seit der Einführung von Bewegungssteuerungen wie der Wii Remote, Move für PS3 und Kinect für Xbox 360 hat sich dieses Image etwas gewandelt. Nun möchte Nintendo auch mit seinem neuen Spielehandheld 3DS Gamer zu mehr Bewegung anspornen.

Lange Spaziergänge lohnen sich

Kürzlich hat der japanische Videospiele-Hersteller auf einer Hausmesse bekannt gegeben, dass 3DS-Besitzer mit einer virtuellen Währung belohnt werden, wenn sie sich viel bewegen. Allerdings sind damit keine akrobatischen Verrenkungen während des Spielens gemeint. Stattdessen bekommt man die so genannten "Game Coins“ dafür, dass man das 3DS möglichst viel mit sich herumträgt. Das Gerät zählt dabei die Schritte und schreibt einem bei hoher Bewegungsaktivität peu a peu die begehrten Coins auf dem virtuellen Konto gut, mit denen man neue Spielinhalte freischalten kann. Letztlich gibt es nur Gewinner durch diese "Street Pass Mode" genannte Funktion, die automatisch aktiviert wird, wenn sich der 3DS im Standby-Betrieb befindet. Die Spieler haben einen Anreiz, sich mehr zu bewegen. Und Nintendo kann davon ausgehen, dass möglichst viele Menschen ihren 3DS bei sich tragen und den Handheld öfter beispielsweise vor ihren Klassenkameraden oder Arbeitskollegen aus der Tasche zücken - was einen nicht zu unterschätzenden Werbeeffekt darstellt. 

Reisende ausgebremst

Zuviel Bewegung findet Nintendo dann aber auch nicht gut: Wer sich auf Reisen in die USA oder nach Japan mit preisgünstig mit aktuellen 3DS-Spielen eindecken will, der wird in die Röhre gucken, wenn er die Games später mit seinem in Europa gekauften Handheld. Nintendo hat offiziell bestätigt, dass die 3DS-Konsole in drei Versionen (für Japan, Amerika sowie Europa/Australien) erscheinen wird. Die dazu passenden Games will der Hersteller mit einem Regionalcode versehen auf den Markt bringen. Entsprechende Hinweise sollen auf der jeweiligen Verpackung abgedruckt werden. Vor allem bei Hardcore-Zockern sind diese Code-Sperren sehr unbeliebt; verhindern sie doch den frühzeitigen Import von beliebten und spannenden Top-Titeln, die wegen der Lokalisierung hierzulande oft mit mehrmonatiger Verspätung erscheinen.

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