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Computerspiele-Museum eröffnet in Berlin

18.01.2011, 09:57 Uhr | ams / jr, dpa

Computerspielemuseum eröffnet in Berlin. Sega Mega Drive-Konsole als Exponat des Computerspielemuseums in Berlin (Bild: dpa)

Sega Mega Drive-Konsole als Exponat des Computerspielemuseums in Berlin (Bild: dpa)

Computerspiele haben sich inzwischen als Unterhaltungsmedium etabliert, aber bis dahin war es ein weiter Weg. Spielen heutzutage Actiongames wie Call of Duty: Black Ops mehr Geld ein als die meisten Kino-Bluckbuster, führten die ersten Daddel-Automaten Anfang der 70er-Jahre in wahrsten Sinne des Wortes ein Nischendasein. Mit der Dauerausstellung "Computerspiele. Evolution eines Mediums“, die am 21. Januar 2011 beginnt, möchte das in Berlin-Friedrichshain angesiedelte Computerspiele-Museum die Entwicklungsgeschichte der Games allen Interessierten näherbringen.

Spielen ist menschlich

Das Museum bietet auf rund 670 Quadratmetern Ausstellungsfläche - darunter eine Gaming-Lounge und ein Vortragsraum - anhand von mehr als 10.000 Spielen und über 200 Hardware-Exponaten die Möglichkeit, die Ergebnisse der Computerspiel-Evolution anhand der in den letzten Jahrzehnten veröffentlichten Produkte interaktiv nachzuvollziehen. Auch der kulturtheoretische Aspekt des spielenden Menschen - dem so genannten Homo Ludens - soll den Besuchern deutlich gemacht werden. Denn das Spielen hat für den Menschen schon immer eine wichtige Funktion gehabt, weil es in symbolischer Form Aspekte aus der Realität aufgreift und daher keineswegs nur nutzlose Ausflüge in Phantasiewelten darstellt.

Ein Blick in die Zukunft

Natürlich ist auch die Technik ein wichtiger Bestandteil der Dauerausstellung des Computerspielmuseums. Da die Erfindung und Entwicklung von Games schon immer stark mit der Computertechnik verzahnt war, wird dem Besucher zugleich eine themenspezifisch ausgerichtete Evolutionsgeschichte des Computers veranschaulicht. Zu den interessantesten Hardware-Exponaten zählt sicherlich der von Nolan Bushnell entwickelte erste Spiele-Automat "Computer Space" aus dem Jahre 1971. Ebenfalls interessant ist der als Vorläufer der heutigen Heimkonsolen geltende "Odyssee"-Apparat von Ralph Baer. Eher an der Zukunft orientiert ist die weitere thematische Ausrichtung des Computerspielmuseums. Zum Beispiel wird hinterfragt, wie sich die zunehmende Verbreitung von virtuellen Welten - wie sie etwa in Online-Rollenspielen bestehen - auf den einzelnen und die Gesellschaft auswirken wird.

Nichts außen vor gelassen

Dass besonders Jugendliche oftmals unverhältnismäßig viel Zeit mit Computerspielen verbringen, wird in der Ausstellung ebenso thematisiert wie die Debatte um Gewaltdarstellung in Games. Das seit dem 14. Januar 2001 für die Öffentlichkeit zugängliche Computerspiele-Museum befindet sich in der Karl-Marx-Allee 93a in Berlin. Der Eintrittspreis für Erwachsene bei liegt bei 8 Euro, ermäßigte Tickets kosten 5 Euro. Weitere Informationen sind auf der offiziellen Internetseite des Museums zu finden.

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