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Review zu "Call of Duty": Black Ops - First Strike

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Test Call of Duty: Black Ops - First Strike | Action | Xbox 360  

Ein teurer Erstschlag

07.02.2011, 15:18 Uhr | vb

Review zu "Call of Duty": Black Ops - First Strike . Call of Duty: Black Ops - First Strike (Bild: Activision)

Call of Duty: Black Ops - First Strike (Bild: Activision)

1,1 Billionen abgegebene Schüsse, 28 Millionen Tomahawk-Würfe und 43 Millionen von den Nutzern erstellte und hochgeladene Videos: Die Zahlen, die Treyarch und Activision jüngst zu den Mehrspieler-Partien von Call of Duty: Black Ops veröffentlicht haben, sprechen eine eindrucksvolle Sprache. Mit dem Ego-Shooter haben die kalifornischen Entwickler nicht nur im Weihnachtsgeschäft 2010 gewaltig abgeräumt, sondern auch drei Monate nach dem Verkaufsstart  einen Langzeit-Spaßgaranten geschaffen. Vor diesem Hintergrund ist die Veröffentlichung eines zusätzlichen Kartenpaketes nur logisch - und nun mit "First Strike" auch geschehen. Wir haben uns im zunächst nur für Xbox 360 erhältlichen Download-Inhalt (DLC) auf die Jagd nach Bestmarken begeben.

Nur für USK-Versionen

Vier Karten warten auf Mehrspieler: Stadium, Discovery, Berlin Wall und Kowloon. Dazu gesellt sich eine neue Map für den Zombie-Modus. Für das rund 700 MB große Paket verlangt Activision happige 1200 Microsoft-Punkte (15 Euro), ein Betrag, der schon zu Zeiten des ersten Map-Packs für den Vorgänger Modern Warfare 2 den Unmut der Spieler erregte. Weiterhin gilt es zu beachten, dass Spieler in Deutschland nur dann das Kartenpaket laden und verwenden können, wenn sie die USK-Version von Black Ops besitzen. Wer eine importierte Fassung etwa aus Österreich, England oder den USA besitzt, kann mit dem ersten DLC zum Game nichts anfangen - schade vor allem, wenn Freunde mit unterschiedlichen Varianten unterwegs sind!

Freudenfeuerwerk für Scharschützen

Ist man dagegen im Besitz der USK-Fassung, erwartet den versierten Multiplayer-Fan ein Feuerwerk an neuen Möglichkeiten. So bieten Berlin Wall und Discovery, die beide äußerst groß geraten sind, zahlreiche Möglichkeiten für Scharfschützen, die Gegner gerne aus dem Hinterhalt erledigen. Wer in Berlin schnell vorankommen will, bekommt zudem die Möglichkeit, den Todesstreifen zwischen der Mauer zu begehen - mitunter mit tödlichen Folgen. Für Discovery hat sich Treyarch ebenfalls etwas Feines einfallen lassen: Eine Brücke in der Mitte der Karte kann entweder strategisch genutzt oder zerstört werden, um Feinden den Weg zu erschweren.

Action über den Dächern

Wer statt überlegt vorzugehen auf den schnellen Abschuss aus ist, wird mit Stadium und Kowloon glücklich. Erstere Map ist etwas kleiner und übersichtlicher geraten. Hier treffen die Kontrahenten unweigerlich recht bald aufeinander, und dann kracht es gewaltig. Ebenso im Falle von Kowloon, das dem Hongkong-Level der Solo-Kampagne nachempfunden ist. Die zahlreichen Hausdächer, Wohnungen, Gänge und Ecken bitten zig Möglichkeiten für tödliche Hinterhalte. Erschwerend hinzu kommt, dass es nicht nur dunkel ist, sondern auch noch pausenlos Regen vom Himmel fällt - Atmosphäre satt!

Was wir mögen

Wer die 15 Karten, die Black Ops standardmäßig enthält, langsam aber sicher satt hat, bekommt mit First Strike neue Herausforderungen geboten. Wie immer sind die Entwickler mit großer Liebe zum Detail ans Werk gegangen, an grafischen Finessen mangelt es nicht. Durchdacht und auf die Bedürfnisse der verschiedenen Gruppen - von Action-Zockern bis hin zu Taktikern - ausgelegt sind die Maps ohnehin.

Was wir nicht mögen

15 Euro sind abermals ein stolzer Preis dafür, dass dem Hauptspiel keine neuen Inhalte hinzugefügt werden, was First Strike letztlich nur für die Mehrspieler-Gemeinde unter den Black Ops-Fans interessant macht. Zudem störend: Die Versions-Problematik, die es Besitzern ausländischer Fassungen unmöglich macht, den DLC zu verwenden.

Fazit

Wer die Mehrspieler-Partien von Black Ops mag, wird mit First Strike glücklich. Das Paket bringt frischen Wind ins Spiel, die neuen Karten sind optisch top und garantieren Motivation über Wochen hinweg. Einziger Wehmutstropfen bleibt der Preis - den Fans aber so oder so zahlen werden.

Infos zum Spiel

  • Titel: Call of Duty: Black Ops - First Strike

  • Genre: Ego-Shooter

  • Publisher: Activision

  • Hersteller: Treyarch

  • Release: 01. Februar 2011

  • Preis: 15 Euro
  • System: Xbox 360 (voraussichtlich März 2011: PS3; PC unbekannt)

  • Wertung: Gut

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