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Musikspiel "Guitar Hero": Activision stellt die Serie endgültig ein

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"Guitar Hero": Serie eingestellt

10.02.2011, 14:34 Uhr | dpa / vb, dpa

Musikspiel "Guitar Hero": Activision stellt die Serie endgültig ein. Guitar Hero: Metallica (Bild: Activision)

Guitar Hero: Metallica (Bild: Activision)

Der Publisher Activision hat bekannt gegeben, dass es vorerst keine weiteren Guitar Hero-Games mehr geben wird. Die Musikspiel-Reihe ist damit offiziell eingestellt. Guitar Hero kam 2005 auf den Markt. Im Jahr darauf sicherte sich Activision das Spiel für 100 Millionen Dollar. Im Herbst 2010 erschien die sechste Auflage mit dem Untertitel "Warriors of Rock". Die Arbeiten für einen neuen Teil, der 2011 erscheinen sollte, wurden abgebrochen. Als Grund gab man sinkende Verkaufszahlen an. Mit der Plastik-Gitarre Rockstars zu imitieren, ist aus der Mode gekommen.

Publisher macht Verlust

Laut Eric Hirshberg von Activision sind die Absatzzahlen von Musikspielen mit Zusatzgeräten wie Gitarren drastisch eingebrochen. "Bedenkt man die beträchtlichen Lizenz- und Herstellungskosten in diesem Genre, dann können wir diese Spiele bei der momentanen Wirtschaftslage und Nachfrage einfach nicht mehr gewinnbringend machen“, sagte Hirshberg. Gerüchten zufolge wird Activision im Zuge der Einstellung der Spiele-Reihe auch Mitarbeiter der verantwortlichen Entwickler-Studios entlassen. Davon betroffen sind neben den Guitar Hero-Leuten wohl auch Entwickler von DJ Hero. Activision Blizzard hat im vergangenen Quartal einen Verlust von 233 Millionen Dollar eingefahren, obwohl das im November erschienene Call of Duty: Black Ops ein Riesenerfolg mit mehr als einer Milliarde Dollar Umsatz wurde. Für den Quartalsverlust hätten Abschreibungen auf Guitar Hero und Änderungen bei der Bilanzierung gesorgt, teilte Activision nach US-Börsenschluss mit.

Neuer Trend: Bewegungssteuerung

Bei Spielen wie Guitar Hero muss man im Takt die richtigen Knöpfe treffen und kann so Musik machen. Vor einigen Jahren war das Genre ein Milliardengeschäft, auch der Handel mit Utensilien wie Gitarren, Schlagzeugen oder Mikrofone boomte. Seit einiger Zeit haben die Kunden jedoch die Begeisterung für das Musizieren vor dem Fernseher verloren. Der nächste heiße Trend bei Musik-Spielen scheinen unterdessen Tanz-Games für die Kinect-Bewegungssteuerung von Microsoft zu werden. Dabei werden die Körperbewegungen des Spielers mit einer Kamera erfasst, so dass man auf den üblichen Controller verzichten kann. Im Weihnachtsgeschäft verkauften sich diverse Tanzgames stark - "Rock Band"-Entwickler Harmonix landete mit Dance Central einen Hit.

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