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Preview "Silent Hill: Downpour" - Rückkehr in den Nebel

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Preview Silent Hill: Downpour | Horror-Adventure | PS3, Xbox 360  

Rückkehr in den Nebel

22.02.2011, 11:41 Uhr | vb, Medienagentur plassma

Preview "Silent Hill: Downpour" - Rückkehr in den Nebel. Silent Hill: Downpour (Quelle: Konami)

Silent Hill: Downpour (Quelle: Konami)

Knapp zwölf Jahre ist es bereits her, dass Konami den Protagonisten Harry Mason auf der Suche nach seiner Tochter Cheryl durch die nebligen, verlassenen Straßen des Städtchens Silent Hill schickte. "Silent Hill" für die Playstation 1 markierte den Beginn einer wegweisenden Survival-Horror-Reihe, der fast jährlich neue Teile folgten. So auch 2011: "Silent Hill: Downpour" soll im vierten Quartal PS3- und Xbox 360-Spielern wieder das Fürchten lehren, wenn sie ein weiteres Mal durch die alptraumhaften Szenarien der Horror-Stadt ziehen.

Trügerische  Freiheit

Held von "Downpour" (übersetzt: "Platzregen" oder "Wolkenbruch") ist der Ganove Murphy Pendleton. Er sitzt in einem Gefängnistransporter auf dem Weg in den nächsten Knast. Doch auf der nassen Straße gerät der Wagen in einer Kurve plötzlich ins Schleudern und rollt einen Abhang hinunter. Alle anderen Häftlinge scheinen tot. Bis auf Murphy. Die Freiheit hat ihn wieder! Doch zu früh gefreut, denn sie empfängt ihn alles andere als freundlich. Murphy irrt durch neblige und verlassene Wälder. Hinter jedem Baum scheint ein Monster auf den unbewaffneten Ex-Häftling zu warten. Murphy hetzt weiter und findet schließlich einen Weg aus dem Bäume-Labyrinth. Wie aus dem Nichts taucht plötzlich eine Stadt vor ihm auf. Es ist Silent Hill. Kaum ist Murphy dort angekommen, scheint die Flucht in die Freiheit schon wieder vorbei zu sein: die Polizistin Anne Cunningham stellt ihn. Wie es der Zufall so will, stürzt auch sie einen Abhang herunter. Hilft er ihr oder nutzt er die Chance zur Flucht?

Folgenschwere Entscheidungen

Wie sich der Spieler auch entscheidet, es wird sich - wie man es schon aus den früheren Teilen kennt - auf die Geschichte und den Ausgang der Story auswirken. Wie man sich gegenüber den Bewohnern der Stadt verhält, welche Aktionen man ausführt, alles spiegelt sich im Spielverlauf direkt wieder. Downpour wird wieder verschiedene Enden haben, was zum mehrmaligen Durchspielen anspornen dürfte. Auch der Umgang mit Waffen, die man findet, sollte sorgsam überdacht sein. Wer weiß schon, wann man wieder Munition für Schrotflinte, Pistole & Co. entdeckt? Zur Not tut es wie gehabt auch eine Eisenstange, um sich gegen Monster zu erwehren. Bei einem Blick auf den nicht selten sehr schlechten Gesundheitszustand ist es zudem oft besser, die Beine in die Hand zu nehmen und zu fliehen. Die gegnerischen Kreaturen entpuppen sich als extrem gefährliche Widersacher und dürften beim Spieler wieder regelmäßige Adrenalin-Attacken hervorrufen. Schon jetzt zeichnet sich ab: Silent Hill: Downpourbietet die gewohnte Mischung aus knallharten Actioneinlagen, Gänsehautstimmung und Rätseleinlagen. Um bei Letzteren ein Scheitern zu vermeiden, lässt sich der Schwierigkeitsgrad per Regler senken. Wie komplex die Puzzles sein werden, lässt sich bislang noch nicht abschätzen.

Horror-Welten

Konami verspricht, noch größere Areale der Kleinstadt zu öffnen. So können die Spieler neue Gegenden wie "The Diner" oder "The Devil's Pit" ausgiebig erkunden. In der Nähe befindet sich auch noch eine U-Bahn, die Murphy schnell an die verschiedensten Schauplätze transportiert. Das erspart so manche langweilige Lauferei, wie wir sie aus den vorangegangenen Teilen kennen. Und dann ist da auch noch die alptraumhafte Parallelwelt, in der sich mystisch Wände öffnen, durch die ein schwarzer Nebel wabert und sogar Flüsse die Decke entlang fließen. Wichtiger Bestandteil der Spielatmosphäre ist der Soundtrack. Bisher hatte Akira Yamaoka für wohlige Gruselstimmung gesorgt. Nachdem er seinen Arbeitgeber verlassen hat, ist nun Daniel Licht für die Kompositionen verantwortlich. Mit seinen Soundkulissen in der TV-Serie "Dexter" oder dem Kinofilm "Kinder des Zorns" hat er seine Qualitäten schon beweisen können. Aber nicht nur der Musiker ist neu. Mit Silent Hill: Downpour legt auch das tschechische Entwicklerstudio Vatra Games sein Erstlingswerk in dieser Konami-Reihe vor. Was bisher an Einblicken und Bildmaterial vorliegt, lässt auf ein gelungenes Abenteuer hoffen.

Was wir mögen

Das neue Silent Hill dürfte mit düsterer Atmosphäre, geschickt komponierten Licht- und Schatteneffekten und jeder Menge Alptraumwesen erneut für Horror-Unterhaltung auf höchstem Niveau sorgen. Murphy ist als verwundbarer Charakter, der sich nur mit wenigen Mitteln gegen die blutrünstigen Monster zur Wehr setzen kann, eine sehr anspruchsvolle Herausforderung und eine erfrischende Neubesetzung.

Was wir nicht mögen

Konami setzt in den Kampfsequenzen sehr stark auf Quick-Time-Events. Hoffentlich übertreiben es die Entwickler nicht mit deren Einsatz. Auch grafisch scheint Silent Hill: Downpour noch nicht ganz an die "Resident Evil"-Konkurrenz von Capcom heranzureichen. Geschickt überdeckt der ständige Nebel auch so manche Detailschwäche. Und es bleibt abzuwarten, wie gut die Rätsel funktionieren.

Fazit

Das Survival-Horror-Adventure macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Neuer Entwickler, neue Hauptfigur und neuer Komponist - Downpour scheint alles zu haben, was ein famoses Horror-Adventure ausmacht. Da bis zum Herbst noch viel Wasser durchs tschechische Land fließen wird, können die Entwickler an der Grafik sicherlich auch noch einige Verbesserungen vornehmen.

Infos zum Spiel

  • Titel: Silent Hill: Downpour

  • Genre: Horror-Adventure

  • Publisher: Konami
  • Hersteller: Vatra Games

  • Release: 4. Quartal 2011

  • Preis: Noch nicht bekannt

  • System: PS3, Xbox 360

  • USK-Freigabe: Noch nicht bekannt

  • Einschätzung: Sehr gut

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