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Branchenverband BIU: Deutscher Spiele-Markt war im Jahr 2010 stabil

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BIU: Deutscher Spiele-Markt 2010 stabil

23.02.2011, 11:13 Uhr | jr

Branchenverband BIU: Deutscher Spiele-Markt war im Jahr 2010 stabil. Tomb Raider Underworld (Bild: Crystal Dynamics / Eidos)

Tomb Raider Underworld (Bild: Crystal Dynamics / Eidos)

Mit einem Gesamtumsatz von 1,56 Milliarden Euro hat sich der deutsche Markt für Computer- und Videospiel-Software, die per Datenträger oder Download vertrieben wurde, im Jahr 2010 stabil entwickelt. Das berichtete der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) heute auf Basis einer Befragung von 25.000 Konsumenten in Deutschland durch die Media Control Gesellschaft für Konsumforschung. Danach wurden insgesamt 57,8 Millionen Spiele im vergangenen Jahr verkauft - genauso viele wie im Jahr zuvor. Der Durchschnittspreis fiel um ein Prozent auf 26,93 Euro pro Spiel.

Mit einer "Schwarzen Null" abgeschlossen

"Nachdem wir zum Halbjahr noch einen Umsatzrückgang von vier Prozent vermelden mussten, freuen wir uns das Gesamtjahr im Bereich der Games-Software mit einer schwarzen Null abschließen zu können. Dazu beigetragen haben neben einer Vielzahl verkaufsstarker Titel in der zweiten Jahreshälfte vor allem die neuen Bewegungssteuerungen Playstation Move und Kinect für Microsoft Xbox 360, die zum Jahresende in den Handel kamen und mit einem attraktiven Spieleangebot für neue Wachstumsimpulse sorgten“, kommentierte Olaf Wolters, Geschäftsführer des BIU, die Marktzahlen.

Wieder Zunahme bei den PC-Games

Besonders erfreulich entwickelte sich der Markt für PC-Spiele, der im Vergleich zu 2009 um sieben Prozent auf einen Umsatz von 443 Millionen Euro anstieg. Auch die Spiele für die stationären Konsolen Wii, PS3 und Xbox 360 legten auf hohem Niveau leicht zu. Im Vergleich zu 2009 kletterte der Umsatz um drei Prozent auf insgesamt 884 Millionen Euro. Starke Verluste verzeichnete man laut BIU dagegen im Bereich Mobile Games. Aufgrund eines Preisverfalls um zehn Prozent sank der Umsatz mit Spielesoftware für die Handhelds Nintendo DS und Sony Playstation Portable (PSP) um 22 Prozent auf 230 Millionen Euro in 2010.

Trend zum Online-Vertrieb

Zugleich berichtet der BIU über einen Trend hin zum digitalen Vertrieb von Spielen: Während 2009 noch vier Prozent aller Games per Download erworben wurden (bezogen auf Downloadable Content (DLC) und Komplettspiele), wurde dieser Anteil im vergangenen Jahr auf sieben Prozent ausgebaut. Das lag vor allem an einem sich deutlich abzeichnenden Plus im Bereich der PC-Spiele. Nach Einschätzung von Olaf Wolters wird dieser Trend in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen.

Gute Aussichten für das laufende Jahr

Für 2011 prognostiziert der BIU-Geschäftsführer gute Aussichten: "Der Games-Markt wird sich in 2011 weiter erholen. Vor allem im Bereich der mobilen Spielkonsolen erwarten wir mit dem Nintendo 3DS und der Next Generation Portable von Sony eine Kehrtwende. Mit der bevorstehenden Einführung der neuen Handheld-Generation gehen wir davon aus, dass der Markt in 2011 bis zu drei Prozent wachsen wird“, sagte Wolters.

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