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Ungeniert kreativ: Die besten Indie-Games

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Ungeniert kreativ: Die besten Indie-Games

04.03.2011, 08:47 Uhr | vb, Medienagentur plassma

Ungeniert kreativ: Die besten Indie-Games. Limbo (Quelle: Playdead)

Limbo (Quelle: Playdead)

Videospiele sind teuer. Nicht nur die Entwicklungskosten steigen rasant an und verschlingen inzwischen Summen in zwei- bis dreistelliger Millionenhöhe. Auch der passionierte Spieler muss für eine Neuerscheinung bis zu 60 Euro auf den Ladentisch blättern. Wesentlich günstiger, aber nicht zwingend schlechter, sind die so genannten Indie-Games, die kleine, unabhängige Entwicklerteams in den letzten Jahren zunehmend anbieten und für ihre häufig kreativen Ideen nur den Bruchteil eines Vollpreis-Spiels verlangen.

Große Tradition

Indie-Games freier Entwickler gehen bis in die Anfänge der Computerspiele zurück. Ob auf Arbeitsrechnern in den 70ern oder ab den 80ern auch auf den Heimcomputern C64 oder PC - schon früh versuchten kreative Köpfe simple Spielideen umzusetzen. Doch für den großen Coup mangelte es an der entsprechenden Infrastruktur. Erste gezielte Schritte zur Etablierung der Indie-Szene machte Sony mit einem Spezialmodell ihrer Playstation One. Die "Net Yaroze" ermöglichte es Hobbyprogrammierern, eigene Spiele zu entwickeln, die anschließend zumeist auf Magazin-CD-Roms als kostenlose Zugabe verteilt wurden. Ihren Lebensunterhalt konnten damit allerdings nur die wenigsten Entwickler bestreiten.

Vom Nischendasein zum konkurrenzfähigen Produkt

Spätestens seit der Xbox 360 und dem App-Store von Apple hat der Markt für Indie-Games kräftig zugelegt und es zu einer ernsthaften Konkurrenz für die Produkte aus großen Häusern gebracht. Mit der Einführung des "Marktplatzes" auf Xbox Live samt seiner Arcade-Abteilung tauchen vermehrt kleinere Spiele für Preise zwischen vier und zwölf Euro auf, die zwar den Entwicklungen der großen Studios technisch selten das Wasser reichen können, dafür aber dank völliger Unabhängigkeit mit großartigen Ideen und gehörigem Spielwitz glänzen. Inzwischen existiert sogar ein eigener Indie-Shop, in dem sich derweil über 1.500 Spiele tummeln, die selten mehr als drei Euro kosten. Das Angebot des Playstation Networks (PSN) für die PS3 hingegen ähnelt sehr den Arcade-Spiele der Xbox 360. Seit einiger Zeit etablieren sich die Indie-Spiele ebenfalls auf Mobiltelefonen und Tablets wie iPhone oder iPad sowie Android- und Windows-Phone-7-Smartphones. Einige Programmierer nehmen ihren Vertrieb aber auch ganz einfach selbst in die Hand, etwa um die Abgaben an Apple oder Microsoft zu umgehen.

Herrlich Hüpfen

Besonders beliebt sind Jump'n'Runs, da sie sich verhältnismäßig leicht programmieren lassen und dank ihrer zweidimensionalen Optik in der Umsetzung überschaubar sind. Neben zahlreichen Super Mario-Klonen stechen einige innovative Titel hervor. So ist "Braid" ein wunderschöner Plattformspaß mit einer rührenden Story, der mit unzähligen ausgefallenen Rätseln glänzt. "Super Meat Boy" hingegen richtet sich an alle hochbegabten Zocker, denen die übliche Hüpf-Kost viel zu einfach ist und die sich nicht scheuen, sich teilweise zweihundert Mal an dasselbe Level wagen zu müssen. Und das Xbox 360-exklusive Limbo bietet eine bis dato fast unerreichte, stimmungsvolle Welt und heimste dafür reichlich Kritikerlob ein.

Unzählige Ideen

Doch auch andere Genres sind in aller Regelmäßigkeit vertreten. Besonders der Zeitfresser Minecraft ist derzeit sehr populär und ermöglicht dem Spieler, seine eigene Pixelwelt zu bauen - ein Ende des Spiels sucht man vergeblich. Eines der aufwendigsten und besten Spiele ist der neue Gruselschocker "Amnesia: The Dark Descent", der den Spieler in einer schicken 3D-Welt mit zahlreichen Verstandes- und Sinnestäuschungen auf eine ganz besondere Reise schickt. Besonders erfolgreich ist auch das Flash-Adventure "Machinarium", das es sogar als Vollversion auf DVD geschafft hat.  Auf Mobiltelefonen und Tablets ist nebst unzähligen anderen Spielen der abgedrehte Action-Spaß "Angry Birds" nach wie vor ein ganz großer Renner. Kurz: An Kreativität mangelt es der Szene nicht. Im Gegenteil: Wer nach kreativen, neuartigen Spielerlebnissen sucht, wird bei den kostengünstigen Indie-Games deutlich häufiger fündig als bei großen Blockbuster-Titeln, die außer gewohnter Kost in opulenter Aufmachung oft wenig Neues bieten.

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