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Erdbeben in Japan: Reaktionen aus der Spielebranche

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Erdbeben in Japan: Erste Reaktionen von Sony und Nintendo

23.03.2011, 14:05 Uhr | vb

Nintendo, Sony und weitere Videospiel-Konzerne haben nach dem verheerenden Erdbeben in Japan erste vorläufige Stellungnahmen zu ihrer Situation abgegeben. Danach liegen keine Erkenntnisse vor, dass Mitarbeiter unmittelbar zu Schaden gekommen sind. Während Sony bislang sechs Fabriken teilweise schließen musste, war Nintendo noch nicht zu solchen Maßnahmen gezwungen. Um Energie zu sparen, haben Konami und Square-Enix die Server von Metal Gear Solid beziehungsweise Final Fantasy 14 ausgeschaltet. Ob die Branche infolge der Naturkatastrophe von weiteren Maßnahmen etwa zur Konsolidierung der Energieversorgung betroffen sein wird und sich dadurch Hard- und Softwareprojekte verzögern, steht noch nicht fest. Tatenlos steht die Spielebranche aber nicht da: Mittlerweile ist die Spendenwelle angelaufen.

"Kein struktureller Schaden"

Wie Sony vermeldet, sind in den geschlossenen Fabriken unter anderem Batterien und Blu-ray-Discs produziert worden. Die Spiele-Sparte mit den Hauptprojekten PS3 und Move ist damit nicht betroffen. Am Nintendo-Firmengebäude in Kyoto sei "kein struktureller Schaden entstanden", so eine Stellungnahme des Unternehmens. Mitarbeiter seien nicht verletzt worden, man bedanke sich für die Anteilnahme. Künftige Produktauslieferungen seien ebenfalls nicht betroffen. Damit spielt man auf den in Europa anstehenden Starttermin des Handhelds 3DS an. Die PS3-, Wii- und 3DS-Spielkonsolen werden zum größten Teil in China, Taiwan und Südkorea gefertigt.

Spielerkonten werden nicht belastet

Publisher Square Enix hat im Forum seines Onlinedienstes "Playonline.com" angekündigt, die Server für die Rollenspiele Final Fantasy 14 und Final Fantasy 11 bis mindestens Montag, den 20. März 2011 abzuschalten. Damit will man den Aufforderungen der Energieversorger nachkommen, möglichst Strom zu sparen. Die Spielerkonten würden für diese Auszeit selbstverständlich nicht belastet, beteuert das in Tokio ansässige Unternehmen. Update: Square Enix hat inzwischen bekannt gegeben, dass die Server am 25. März wieder online gehen sollen. Durch Energiesparmaßnahmen in der Hauptniederlassung habe man genug Strom eingespart, um trotz der weiter schwierigen Stromversorgung die Server für Final Fantasy 14, Final Fantasy 11 und PlayOnline wieder ins Netz zu bringen

Reaktion auf das Unglück

Mehrere Hersteller und Publisher hatten aus Rücksicht auf die schrecklichen Folgen von Erdbeben und Tsunami in Japan verschiedene Projekte zurückgestellt beziehungsweise ganz abgesagt. So zog das Spielstudio Irem den für das Frühjahr vorgesehene "Disaster Report 4" zurück, in dem es ausgerechnet um die Bekämpfung von Naturkatastrophen geht. Zurückgestellt wurden auch Games mit "apokalyptischen" Themen wie Sonys Arcade-Racer "Motorstorm 3: Apocalypse" und das Zombie-Game "Yakuza: of the End ". Die Gamer-Szene blieb auch darüber hinaus nicht tatenlos. Verschiedene Publisher - darunter Nintendo, Sega, Sony und Namco Bandai - haben inzwischen Spenden im Gesamtwert von mehr als einer Milliarde Yen zugesagt.

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