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"Homefront": Nach durchschnittlichen Kritiken bricht der THQ-Aktienkurs ein

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"Homefront": Nach durchschnittlichen Kritiken bricht der THQ-Aktienkurs ein

16.03.2011, 11:23 Uhr | ams

"Homefront": Nach durchschnittlichen Kritiken bricht der THQ-Aktienkurs ein. Homefront Ego-Shooter von THQ für PS3, Xbox 360 und PC

Homefront (Bild: THQ)

Mit dem Ego-Shooter "Homefront" will der Publisher THQ unbedingt einen großen Erfolg landen. Dafür sollten bereits im Vorfeld das spektakuläre Zukunftsszenario um eine Invasion Nordkoreas in den USA sowie ausgiebiges Rühren der Werbetrommel sorgen. Doch mit dem Wesentlichen, nämlich der Qualität des Spiels, zeigen sich viele Games-Rezensenten nicht ganz zufrieden. In der Folge büßte der Aktienkurs von THQ bereits mächtig ein.

Börsianer sind enttäuscht

Am 15. März, zugleich der weltweite Releasetermin des Shooters, brach die THQ-Aktie zeitweise um 26 Prozent ein. Zum Handelsschluss stand noch ein Minus von 21 Prozent zu Buche. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Homefront in einigen Tests nicht über Wertungen im 70-Prozent-Bereich hinaus kam. Die Internetseite Metacritic.com, auf der Kritiken gesammelt werden, weist für die Xbox 360-Version des Shooters momentan eine Durchschnittswertung von 71 Prozent aus. Und das die Testergebnisse von Spielemagazinen für den Erfolg eines Games entscheidend sein können, ist auch unter Börsenanalysten bekannt.

Erfolg trotzdem möglich

Allerdings ist damit noch nicht gesagt, dass Homefront nun ein kommerzieller Flop wird. So dürfte es viele Käufer geben, die sich von den Wertungen der Fachpresse nicht abschrecken lassen. Außerdem wurde der Mehrspieler-Modus im Gegensatz zur etwas kurz geratenen Einzelspieler-Kampagne oftmals als sehr gut beurteilt. Und dass die Multiplayer-Server von Homefront zeitweise überlastet sind, weswegen THQ technisch nachrüsten möchte, spricht auch gegen einen Misserfolg des Spiels. Homefront ist für PS3, Xbox 360 (je zirka 60 Euro) und PC (zirka 40 Euro) erhältlich.

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