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Deutscher Computerspielpreis 2011: Die Gewinner stehen fest

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Deutscher Computerspielpreis 2011 verliehen

31.03.2011, 08:28 Uhr | vb

Deutscher Computerspielpreis 2011: Die Gewinner stehen fest. A New Beginning Adventure von Daedalic für PC

A New Beginning (Bild: Daedalic)

Der von den Branchenverbänden Bitkom, BIU, BVDW und G.A.M.E. gemeinsam mit Kulturstaatsminister Bernd Neumann gestiftete "Deutsche Computerspielpreis 2011" ist am Mittwoch im Haus der Kunst in München verliehen worden. Satzungsgemäß wurden dabei nur Produktionen bedacht, die einen Beitrag zu kulturellen oder bildungspolitischen Themen leisten. Für weniger blutarme Titel hatte man den privat gestifteten Lara-Award im Angebot, der erstmals zusammen mit dem mit einem Gesamtpreisgeld von 600.000 Euro dotierten Deutschen Computerspielpreis verliehen wurde. Als großer Sieger des Abends ging das Öko-Abenteuerspiel A New Beginning über die Ziellinie.

Nur wertvolle Spiele

Das Adventure des Hamburger Studios Daedalic wurde als "Bestes Deutsches Spiel" und "Bestes Jugendspiel" ausgezeichnet und erhielt insgesamt 125.000 Euro Preisgeld. Die Jury lobte, dass der Titel für das Thema Energie sensibilisiere und dabei nicht mit dem pädagogischen Zeigefinger vorgehe. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis für das beste Browserspiel ging an Die Siedler Online, als bestes Kinderspiel (75.000 Euro Preisgeld) wurde "The Kore Gang" ausgezeichnet. Zum besten Serious-Game (50.000 Euro) erwählte die Jury "Energetika", das beste Mobile-Game (50.000 Euro) wurde "Galaxy on Fire 2". Über 35.000 Euro für das beste Nachwuchskonzept freuen sich die Macher von "Tiny & Big - Grandpa's Leftovers" aus Kassel.

Internationaler Preis ohne Preisgeld

Für Hardcore-Zocker, die statt nach politisch korrektem Edutainment eher nach actionlastiger Unterhaltung suchen, dürfte der "Lara"-Preis der interessanteste des Abends gewesen sein. Hier wurden - allerdings ohne Preisgelder - jene Spiele ausgezeichnet, die der politischen korrekten Ausrichtung des Deutschen Computerspielpreis nicht genügten. Als "Bestes internationales Computerspiel" setzte sich Blizzards Echtzeit-Strategietitel Starcraft 2 gegen die harte Konkurrenz von Call of Duty: Black Ops, Civilization 5, Fallout New Vegas und Mafia 2 durch. Das "Beste internationale Konsolenspiel" wurde Assassin's Creed: Brotherhood - hier waren neben dem Ubisoft-Titel noch Fallout New Vegas, Limbo, Need for Speed: Hot Pursuit und Super Mario Galaxy 2 im Rennen. Das "Beste internationale Mobile-Game" wurde World of Goo.

"Der Preis, der sich nicht traut"

Für das kommende Jahr zeichnet sich schon jetzt eine Kontroverse ab: Der Ego-Shooter Crysis 2 ist eine deutsche Produktion und geht aufgrund durchgehend positiver Kritiken und überdurchschnittlich guter Verkaufszahlen als Favorit ins Rennen. Allerdings hat die USK dem Spiel keine Jugendfreigabe erteilt. Ob die Ausrichter des Computerspielpreises über ihren Schatten springen und auch einen Actiontitel auszeichnen, muss sich zeigen. Bereits im Vorfeld der 2011er-Preisverleihung hatte es erhebliche Kritik an der rigiden Politik der Veranstalter gegeben. Branchen-Veteran Anatol Locker stellte zum Beispiel seinen Beitrag für "heute.de" in Anspielung auf eine bekannte Kino-Komödie mit Julia Roberts unter die Headline "Der Preis, der sich nicht traut".

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