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Spieletest "Crazy Machines Elements": Denkspiel für PC, PS3 und Xbox 360

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Test Crazy Machines Elements | Denkspiel | PC, PS3, Xbox 360  

Völlig verrückte Kettenreaktionen

06.04.2011, 10:27 Uhr | jr, Medienagentur plassma

Spieletest "Crazy Machines Elements": Denkspiel für PC, PS3 und Xbox 360. Crazy Machines Elements Denkspiel für PC, PS3 und Xbox 360 von dtp

Crazy Machines Elements (Bild: dtp )

Das Leipziger Studio FAKT Software hat in den letzten acht Jahren mit den Kettenreaktions-Experimenten aus der "Crazy Machines"-Reihe einige grauen Zellen wieder auf Trab gebracht. Nun schicken die deutschen Entwickler mit "Crazy Machines Elements" einen weiteren Tüftelspaß der beliebten Denkspiel-Reihe auf den PC. Über 100 Puzzles warten in dem motivierenden Denkspiel darauf, vom Spieler zu funktionierenden Kettenreaktionen zusammengesetzt zu werden. Damit nicht genug: Ab Mai will man via Playstation Network (PSN)- und Xbox Live Arcade (XBLA)-Download auch PS3 und Xbox 360 stürmen.

Wie kommt die Kugel in den Korb?

Die Puzzles im Tüftelspiel beginnen stets mit einer konkreten Aufgabenstellung. Bei "Bahn frei“ bekommt man zum Beispiel den Auftrag, mit Feuer, Bahnelementen und Eis einige Kugeln über verschiedene schräge Ebenen rollen zu lassen und dafür zu sorgen, dass die letzte Pille schließlich im bereitstehenden Einkaufskorb landet. Klingt simpel (und ist auch noch eine der einfacheren Aufgaben), aber es stehen dafür auch nur wenige Elemente im Werkzeugkasten zur Verfügung. Was passiert etwa, wenn man das Brett in eine passende Lücke legt? Um sich ein Bild vom Ablauf zu machen, darf man jederzeit den Play-Knopf drücken. Dann läuft die Kettenreaktion ab, und der Spieler kann sehen, wo es noch hakt oder ob er das Rätsel tatsächlich gelöst hat. Mit dem Erfolg bei den Kettenreaktionen schaltet man im Rätsel-Modus neue Aufgaben frei.

Neue Herausforderungen

Als weiterer Modus stehen erstmals die "Herausforderungen“ bereit. Diese sind allerdings keine Online-Fights, sondern Kämpfe, bei denen man schnell und mit möglichst wenigen Ressourcen zum Ziel kommen sollte. Dabei greift der Spieler auf zahlreiche Bauteile zurück. Dazu kommt, dass es verschiedene Lösungsmöglichkeiten gibt und die Bauobjekte mit unterschiedlichen Punkten versehen sind. Es gewinnt immer derjenige, der die Aufgabe mit den wenigsten Punkten löst. Allerdings kann man die Herausforderungen erst nach 50 gelösten Rätsel-Levels angehen. Schließlich lockt mit dem Editor noch ein dritter Modus, in dem der Spieler seiner Fantasie freien Lauf und nach Lust und Laune tüfteln lassen kann.

Feuer, Wasser und Wind

Neben den gewohnt schrägen Bauteilen kommen diesmal auch Elemente wie Wasser, Wind oder Feuer zum Einsatz. Dementsprechend setzt der Spieler unter anderem Wolkenmaschinen, Windräder, Luftballons und Flammenwerfer ein. Wie gewohnt sind zudem Bretter, Laufbänder, Seile, Schalter, Vasen und etliche Teile mehr - darunter auch elektrische - von der Partie. Alles lässt sich spielend einfach mit einem Mausklick platzieren. Der grüne Rand gibt dabei Hilfestellung für den möglichen Platz. Erfüllt das Bauteil dann immer noch nicht seinen Sinn, kann man es um die eigene Achse drehen.

Nach den Regeln der Physik

Alle Prozesse folgen streng den geltenden physikalischen Gesetzen. Man kann also das Fallen der Gegenstände vorhersehen und weiß auch, wohin ein Luftballon fliegt, wenn ein Blasebalg ihn in Schwung bringt. Das war bisher nicht in allen Spielen mit verrückten Kettenreaktionen so. Durch das Sammeln großer Muttern lässt sich der Punktestand noch weiter erhöhen, zum Lösen des Rätsels ist dies aber nicht zwingend notwendig. Der sich stetig steigernde Schwierigkeitsgrad und die wachsende Zahl der Bauteile im Werkzeugkasten sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Auch optisch überzeugt das Denkspiel: Alle Maschinen sind detailreich dargestellt, und die Effekte, allen voran Wetterbedingungen, Tageszeiten oder Explosionen, kommen farbenfroh zur Geltung

Was wir mögen

Nicht nur der Spaßfaktor ist hoch - mit Crazy Machines Elements kann man im wahrsten Sinne des Wortes auch spielend Physik lernen. Gameplay und Benutzerführung sind sehr intuitiv, so dass auch Einsteiger schnell ins Spiel kommen. Der ansteigende Schwierigkeitsgrad sorgt dafür, dass man lange an die kniffligen Tüftelaufgaben gefesselt wird. Und der einfach zu bedienende Editor bietet einen riesigen Spielplatz für eigene verrückte Ideen.

Was wir nicht mögen

Der Spieler spult Kettenreaktion nach Kettenreaktion ab. Eine Hintergrundgeschichte, etwa in einem Story-Modus, könnte dem Spiel noch mehr Tiefe verleihen. Nintendo hat dies beispielsweise mit seinem Professor Layton prima vorgemacht. Das größere Manko ist allerdings die fehlende Möglichkeit, gegen andere Gegner online antreten zu können. Hier wären weitere spannende Herausforderungen möglich gewesen.

Fazit

Hat man sich dem Tüftelspaß erst mal hingegeben, dann steckt man auch schon tief mittendrin, denn das Bauen der verrückten Kettenreaktionen macht schlichtweg süchtig. Da strebt man nach immer komplizierteren Rätseln, um die grauen Zellen zu Höchstleistungen anzutreiben. Und schließlich gibt es ja auch noch den Editor, mit dem weitere knifflige Herausforderungen erstellt werden können. Eine Story hätte der Knobelei vielleicht noch etwas mehr Tiefe geben können, und ein direkter Online-Wettkampf würde dem Spiel ebenfalls gut tun. Doch was nicht ist, kann ja noch werden - der nächste Teil der Reihe dürfte nicht allzu lange auf sich warten lassen.

Infos zum Spiel

  • Titel: Crazy Machines Elements
  • Genre: Denkspiel
  • Hersteller: FAKT Software
  • Publisher: dtp entertainment
  • Plattform: Windows-PC, PS3, Xbox 360
  • Release: Im Handel (PC) / Mai 2011 (PS3, Xbox 360)
  • Preis: zirka 20 Euro (PC) / zirka 10 Euro (PSN, Xbox Live Arcade)
  • USK-Freigabe: Ab 0 Jahren
  • Wertung: Gut

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