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Spieletest "Motorstorm Apocalypse": Arcade-Rennspiel für die PS3 von Sony

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Test Motorstorm: Apocalypse | Arcade-Rennspiel | PS3  

"Motorstorm Apocalypse": Wenn das Blech wegfliegt

08.04.2011, 11:59 Uhr | Redaktionsbüro Löwenstein / jr, Richard Löwenstein

Spieletest "Motorstorm Apocalypse": Arcade-Rennspiel für die PS3 von Sony. Motorstorm: Apocalypse Arcade-Rennspiel für PS3 von Sony

Motorstorm: Apocalypse (Bild: Sony)

Gebäude stürzen ein, Brücken brechen auseinander, Staub und Geröll fliegen auf die Fahrbahn. Doch die rassigen Rennwagen, PS-starken Buggys und Motorräder fauchen unbeeindruckt vorbei. Das Rennspiel "Motorstorm: Apocalypse" für PS3 hat auf dem Hintergrund der Japan-Katastrophe keinen guten Moment für seinen Start erwischt. Publisher Sony verschob angesichts der aktuellen Ereignisse den Release des Arcade-Racers. Denn Schauplatz des Ganzen ist ausgerechnet eine fiktive Version der von Erdbeben zerstörten Metropole San Francisco. Das Spiel wurde also von der grausigen Realität eingeholt und überholt. Ein Umstand, der manchem zwar mit Unbehagen erfüllt, tatsächlich aber keine Auswirkungen auf den Spielspaß hat.

Mit Turbopower ins Chaos

Die Playstation-exklusive "Motorstorm"-Reihe war schon immer auf Schnelligkeit und überdrehte Action getrimmt. Das ist auch in "Apocalypse" nicht anders. Nur dass es diesmal statt durch Canyons und Polargebiete auf 40 verschiedenen Strecken durch die Straßenschluchten einer zerstörten Stadt geht. Der Spieler tritt im Story-Modus als Renn-Einsteiger Mesh an und soll zum Champion aufsteigen. Kein tiefgehender Plot, aber ausreichend, um die Rennen miteinander zu verbinden. Und in denen geht's heiß her. Zusammen mit 15 KI-Piloten wird da durch zerstörte Bahnhöfe geheizt, über aufgerissene Straßen oder notfalls sogar über die Dächer der Stadt. Hier geht’s meterhoch rauf, nur um kurz darauf noch tiefer zu fallen.

Nur die Flinken können siegen

Die Action in Motorstorm ist atemlos wie eh und je. Daher braucht man schnelle Reaktionen und eine gute Hand-Auge-Koordination, um Hindernisse zu erkennen, die den Wagen beim Crash sofort in Flammen aufgehen lassen. Man wird zwar als "Geist" schnell wieder auf die Strecke gesetzt. Bis man wieder in Fahrt gekommen ist, wird man aber im Fahrerfeld gnadenlos nach hinten durchgereicht. Das passiert häufig, und zwar sowohl in den Mehrspieler-Modi als auch bei Wett-, Zeit- und Eliminator-Rennen im Singleplayer-Modus. Nur wer die Strecken kennt, um Haarnadelkurven und Sprungschanzen weiß und die Gegner geschickt rammt und in Hindernisse drängt, hat eine Chance auf den Sieg. Dabei muss man freilich immer acht geben, nicht selbst von Riesenrad oder Tanklaster erschlagen zu werden, die auf die Strecken herab krachen. Gerade diese Momente sind es, die "Apocalypse" so intensiv und so spielenswert machen. Kaum ein Rennen ist wie das vorherige. Ständig wird der Spieler aufs neue gefordert. Unterschiedliche Fahrzeuge, sich ständig verändernde Strecken und die rabiate Konkurrenz verhindern, dass sich beim Spieler so etwas wie Routine einstellt.

Spiele-Videos 
Motorstorm: Apocalypse

Actionreiche Motorrad-Rennen in San Francisco exklusiv für die PS3. zum Video

Was uns gefällt

Das Drumherum in Motorstorm Apocalypse ist fantastisch inszeniert. Ständig fliegt einem etwas um die Ohren und sorgt dafür, dass der Adrenalinlevel am Anschlag bleibt. Ein Splitscreen-Modus für vier Spieler sorgt für Partytauglichkeit. Zudem kann man mit Hilfe des Game-Editors auch eigene Rennen mit eigenen Regeln erstellen. Und der Soundtrack? Der stammt von "Fluch der Karibik"-Komponist Klaus Badelt und DJs wie Shadow und Noisia und macht ebenfalls ordentlich Dampf.

Was uns nicht gefällt

Leider ist die Grafik kein Hit. Sie wirkt wegen der oft matschigen Texturen stellenweise sogar etwas schlechter als in den Vorgängerspielen. Dazu frusten immer noch die häufigen eigenen Crashs, was vor allem Einsteigern den Spaß verdirbt. Und manche Strecken sind selbst für Profis zu unübersichtlich ausgefallen.

Fazit

Diese Renn-Action von Motorstorm Apocalypse ist trotz kleiner Macken richtig gut gelungen. Die Story ist Trash vom Feinsten, die Rennen und die Kampagne sind richtig fetzig. Wem die aktuellen Rennsimulationen zu dröge sind, der wird hier seinen Spaß haben!

Infos zum Spiel

  • Titel: Motorstorm: Apocalypse
  • Genre: Arcade-Rennspiel
  • Publisher: Sony
  • Hersteller: Evolution Software
  • Release: Im Handel
  • Preis: zirka 60 Euro
  • System: PS3
  • USK-Freigabe: Ab 16 Jahren
  • Wertung: Sehr gut

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