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BIU: Der Spielplatz Internet boomt

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BIU: Der Spielplatz Internet boomt

14.04.2011, 14:19 Uhr | jr

BIU: Der Spielplatz Internet boomt. Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware BIU (Quelle: BIU e.V.)

Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware BIU (Quelle: BIU e.V.)

Das Internet wird zum "größten Spielplatz der Welt", in dem die Spiele-Branche mit Onlinespielen immer größere Umsätze macht. So lautet das Fazit einer Studie mit 25.000 Teilnehmern, welche die Media Control Gesellschaft für Konsumforschung im Auftrag des Bundesverbands Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) durchgeführt hat. Danach nutzte 2010 nahezu jeder vierte Deutsche über 10 Jahre das Netz zum Spielen. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Internet-Gamer um 17 Prozent auf 14,5 Millionen. Gleichzeitig legte der Umsatz mit Internet-Spielen in Deutschland um 28 Prozent auf 268 Millionen Euro (plus 28 Prozent) zu. Insgesamt setzte die Branche im Jahr 2010 in Deutschland mit Spiele-Software 1,86 Milliarden Euro um. Der Verkauf von Abonnements und virtuellen Inhalten hat daran laut BIU-Geschäftsführer Olaf Wolters einen Anteil von 15 Prozent und wird in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen.

Browserspiele auf dem Vormarsch

Vor allem die via Browser spielbaren Games wie Die Siedler Online und Farmerama sowie die in sozialen Netzwerken wie Facebook spielbaren Titel von Farmville oder Cityville bis hin zu Mafia Wars legten zu und platzierten sich mit 11,3 Millionen Nutzern an der Spitze. Ihr Vorteil: Eine Programminstallation ist nicht erforderlich, der Spieler kann quasi sofort loslegen. Ein Argument, das vor allem bei der Zielgruppe der jungen Erwachsenen zog: Laut Studie ist der deutsche Browser-Gamer im Durchschnitt 36 Jahre alt. Knapp zwei Drittel der Spieler sind älter als 30 Jahre.

Männer mögen Rollenspiele und Multiplayer-Matches

Dagegen geben 5,6 Millionen Menschen an, Online-Games zu nutzen, die vorzugsweise oder ausschließlich über das Internet gespielt werden und eine vorherige Programminstallation auf dem Computer erfordern. Dazu zählen Rollenspiel-Klassiker wie World of Warcraft oder Guild Wars ebenso wie die Mehrspieler-Modi von Games wie Counterstrike oder Call of Duty. Der Online-Gamer ist im Durchschnitt 34 Jahre, mehr als die Hälfte ist über 30 Jahre. Anders als Browser-Games, die bei Frauen wie Männern gleichermaßen beliebt sind, dominieren bei den Online-Games die männlichen Spieler mit 58 Prozent.

Neue Geschäftsmodelle tragen Früchte

Online- und Browserspiele finanzieren sich in der Regel durch Gebühren für Abonnements und Premium-Accounts sowie virtuelle Zusatzinhalte, die sich der Spieler online kaufen kann. Neben Ausgaben für neue Charaktere, virtuelle Waffen, Kleidungsstücke oder Autos fallen hierunter auch ganze Level für Spiele, die nicht ausschließlich online gespielt werden. Die Ausgaben für Online-Abonnements und Premium-Accounts lagen nach Angaben des Brancheverbands im vergangenen Jahr bei 194 Millionen Euro (plus 24 Prozent). Dabei machen die Gebühren für Online-Games mit 167 Millionen Euro den Großteil der Ausgaben aus. Neben den monatlichen Gebühren findet die Möglichkeit, sich über virtuelle Zusatzinhalte Spielvorteile zu sichern, immer mehr Akzeptanz bei den Gamern. 2010 verdreifachte sich die Zahl der Menschen, die auf diese Weise das Spielvergnügen erweiterten, auf insgesamt 3,2 Millionen. Der Umsatz stieg um 38 Prozent auf 73 Millionen Euro. Gleichzeitig reduzierten sich die durchschnittlichen jährlichen Ausgaben pro Spieler von 48 Euro in 2009 auf 23 Euro in 2010.

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