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Preview zum Ego-Shooter Prey 2 von Bethesda für PC, PS3 und Xbox 360

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Preview Prey 2 | Ego-Shooter | PC, PS3, Xbox 360  

Öfter mal was Neues

12.05.2011, 10:55 Uhr | Redaktionsbüro Löwenstein (Michael Förtsch / jr), Richard Löwenstein

Preview zum Ego-Shooter Prey 2 von Bethesda für PC, PS3 und Xbox 360. Prey 2 Ego-Shooter von Bethesda für PC, PS3 und Xbox 360

Prey 2 (Bild: Bethesda)

Genau wie die Außerirdischen aus der Alien-Filmreihe können sich auch Spiele-Ideen im richtigen Milieu einnisten, dort wuchern und wachsen - und dann als etwas gänzlich Neues herausbrechen. Genau das passiert derzeit beim Ego-Shooter "Prey 2". War der Vorgänger noch eine geradlinige Alien-Metzelei mit einem indianischen Ureinwohner als Helden, geradezu groteskem Leveldesign und abgedrehten Spielideen, macht der Nachfolger alles anders. Ein Alien-Planet als offene Spielwelt, Missionen statt Schieß-auf-alles-was-sich-bewegt und ein Sky-Marshal als neuer Weltenretter: Bethesda traut sich mit seinem für PS3, Xbox 360 und PC erscheinenden Action-Spiel ein gewagtes Experiment zu.

Es trifft dich unvorbereitet

Eine riesige, leuchtende Sphäre schwebt dröhnend am dunklen Abendhimmel. Ein Gebilde wie aus einem Albtraum; eine gigantische Kugel, aus deren Inneren ein krankes Licht strahlt und wie von faserigen Ranken umschlungen ist. Das Alien-Raumschiff sendet gleißende Strahlen gen Erdboden, saugt alles hoch, was seine Lichtfasern erfassen. Darunter auch eine kleine Bar in einem Indianerreservat. Mitten drin: ein Cherokee-Indianer namens Tommy, der sich wenig später durch das Innere des halborganischen, aus Fleisch und Metall gebauten Raumschiffs schießt: Das war die Essenz des 2006 für Xbox 360 erschienenen Shooters “Prey“. Damals ein echter Geheimtipp für schwindelfrei Action-Fans (durch Schwerkraft-Manipulationen konnten man an Decken und Wänden entlanglaufen), der nun einen Nachfolger spendiert bekommt. Und der setzt nicht nach, sondern genau zeitgleich zur Tommys Abenteuer an. Anstelle von Tommy übernimmt der Spieler aber den Sky-Marshal Killian Samuels, der auf Patrouille an Bord einer Boeing 747 ist, als diese direkt in die Alien-Sphäre kracht.

Doch alles anders?

Genau wie Tommy gelingt es auch Killian, sich aus den Fängen des Alien-Empfangskomitees zu retten. Kämpfend, laufend, schießend und In-Deckung-hechtend geht's durch das Raumschiff. Dabei ist Killian agiler als Tommy, rutscht über Metallkisten, klettert an Rohren entlang. Doch wenig später ist Schluss mit der vertrauten Umgebung. Ein Zeitsprung: Killian erwacht auf dem Planeten Exodus. Ein schrecklicher Ort, durchzogen von Städten erbaut aus Metall und Dreck, finsteren Wäldern und wüsten Gegenden - und bewohnt von verschiedenen Alien-Rassen. Dort gilt es nun zu überleben.

Spiele 
Prey 2

Cinematischer Trailer zum kommenden Shooter. zum Video

Als Söldner überleben

Kein Problem, denn Killian macht sich als Söldner verdient und erledigt Aufträge in der frei begehbaren, offenen Spielwelt. Das alles geht ähnlich wie in Assassin's Creed oder Borderlands: So wird Killian zum Beispiel angewiesen, den Verbrecherboss Dra'Gar zur Strecke zu bringen. Der wird in einer Alien-Disco aufgespürt, versucht dann aber abzuhauen. In Mirror's Edge-Manier wird er durch die Stadt gejagt. Dra'Gar verschafft sich dabei mit einem Teleporter Vorsprung; nützt aber nichts, denn letztlich kann Killian ihn mit einer Gravitationskugel dingfest machen. Andere Missionen drehen sich auch schon mal um das Beschaffen von Geheimmaterial. Macht man einen auf Rambo, darf in Prey 2 geballert werden ohne Ende. Doch auch Ruhe ist eine Option: Klettern, sich verstecken, möglichst kein Aufsehen erregen ist ebenfalls eine Option. In Prey 2 soll man spielen können, wie man will.

Was wir mögen

Das Spielkonzept wirkt im Gegensatz zu Teil eins deutlich modernisiert. Auch die Grafik macht einen guten Eindruck und zeichnet lebendige Aliens und kalte Metallstädte auf den Bildschirm. Und auch wenn von den Missionen noch nicht viel zu sehen war, versprechen die Macher ausreichend Abwechslung.

Was wir nicht mögen

Fans dürften trotz aller Vorzüge des modernen Spielkonzepts wohl anderes erwartet haben. Auch wirken die sechs Alienrassen im Spiel weit weniger außerirdisch als in Teil eins. Das hier ähnelt eher einem braven Mass Effect. Der neue Held ist bestenfalls Standard-Kost.

Fazit

Eine Überraschung wird Prey 2 ganz sicher. Offene Welt, ein neuer Held, Missionen statt Dauerfeuer - das hat keiner erwartet. Doch gerade dieser Umstand macht Lust, mehr zu erfahren und zu sehen, wie sich das alles zusammenfügt und ob das Experiment der Macher gelingt.

Infos zum Spiel

  • Titel: Prey 2

  • Genre: Ego-Shooter

  • Publisher: Bethesda
  • Hersteller: Human Head Studios

  • Release: 2012

  • Preis: Noch nicht bekannt

  • System: PC, PS3, Xbox 360

  • USK-Freigabe: Noch nicht bekannt

  • Einschätzung: Gut

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