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PSN-Ausfall: Sony laufen die Kunden davon

13.05.2011, 14:53 Uhr | vb

PSN-Ausfall: Sony laufen die Kunden davon. Playstation 3 (Quelle: Sony / Montage: t-online.de)

Playstation 3 (Quelle: Sony / Montage: t-online.de)

Die anhaltende Nicht-Erreichbarkeit des Playstation Network (PSN) hat Konsequenzen für Sony: Die Anzahl an Spielern, die ihre PS3 verkaufen oder gegen die Konkurrenz-Konsole Xbox 360 eintauschen, hat deutlich zugenommen. Das berichten britische und belgische Händler in einem aktuellen Report des Magazins "Edge".

"Call of Duty" als Umtauschgrund

In der ersten Woche des seot dem 20 April andauernden PSN-Ausfalls habe man bei den Verkäufen keine Veränderungen feststellen können, wird einer der Händler zitiert. Nun sei jedoch ein Anstieg von über 200 Prozent bei den PS3-Ankäufen festzustellen. Interessant: Die Hälfte der Kunden hat sich bei Umtausch-Angeboten anstelle von Geld für eine Xbox 360 entschieden. Ein belgischer Händler berichtete, dass die meisten Kunden wegen Call of Duty: Black Ops und Modern Warfare 2 zum Umtausch neigten. Das Spiel wird meist plattformübergreifend als Konsolen-Bundle angeboten. Immer mehr Kunden entschließen sich mittlerweile, die Fassung für Xbox 360 zu erstehen. Umtausch-Aktionen gibt es auch in Deutschland, aktuell etwa bei Gamestop.

Probleme für Sony

Das Geschäft mit Spielkonsolen und Spieletiteln boomt derzeit in allen Produktkategorien, doch Sony falle bei den Verkäufen deutlich hinter die Konkurrenz zurück, berichtet das "Wall Street Journal". Die Verkaufszahlen im April legten nahe, dass die Kunden in den Wochen des Wartens langsam auf Alternativen zurückgriffen, so die Zeitung. Trotz der stark gestiegenen Nachfrage zog das Geschäft für Sony und seine PS3 deutlich weniger an als etwa beim Rivalen Microsoft und dessen Xbox 360. Die Videospielbranche hat dem Bericht zufolge in den USA im April um kräftige 20 Prozent zugelegt. Die US-Marktforschungsfirma NPD Group ermittelte einen Umsatzanstieg von 802,4 Millionen auf 961,2 Millionen Dollar im Jahresvergleich, der mit Spielekonsolen, Software und Zubehör eingefahren wurde. Eine ganze Palette neuer Spieletitel, darunter das lange erwartete "Mortal Kombat 2011" von Warner Bros. Interactive, und die Osterferien hätten die Kauflaune der Kunden angeheizt. Zwar legte auch Sony im April zu und verkaufte 204.000 PS3-Konsolen gegenüber 180.000 noch ein Jahr zuvor. Microsoft konnte allerdings mit 297.000 verkauften Xbox 360 einen Absatzsprung von 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen.

Hacker-Attacke

Kriminelle waren im April in die Spielenetzwerke von Sony eingedrungen und hatten Daten von mehr als 100 Millionen Nutzern gestohlen. Darunter befanden sich auch rund 12 Millionen Kreditkartendaten. Kurz darauf hatte Sony die Netzwerke abgeschaltet. Wann die Netze wieder freigeschaltetn werden, bleibt abzuwarten. Während ein Sony-Manager in Japan zuletzt den 31. Mai nannte, schätzte ein Sprecher von Sony Computer Entertainment (SOE) in einem Blogeintrag, dass es nur noch wenige Tage dauern könnte.

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