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Spieletest "The Witcher 2 Assassins of Kings": Rollenspiel für PC, PS3 und Xbox 360 von Namco Bandai

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Test The Witcher 2: Assassins of Kings | Action-Rollenspiel | PC, PS3, Xbox 360  

Frischer Zauber und schöne Frauen

01.06.2011, 12:09 Uhr | Medienagentur plassma / jr, Medienagentur plassma

Spieletest "The Witcher 2 Assassins of Kings": Rollenspiel für PC, PS3 und Xbox 360 von Namco Bandai. The Witcher 2 Action-Rollenspiel für PC (Bild: Namco Bandai)

The Witcher 2 (Bild: Namco Bandai)

Der bleiche Hexer und Monsterjäger Geralt von Riva unternimmt in Namco Bandais Fantasy-Epos "The Witcher 2: Assassins of Kings" einen erneuten Anlauf, die Action-Rollenspiel-Freunde für sich zu gewinnen. Dabei schafft er es, nicht nur bei der hübschen und freizügigen Zauberin Triss einen sehr positiven Eindruck zu hinterlassen. Derzeit können sich schon einmal Hobby-Helden mit einem PC in die düstere Fantasywelt von Temerien begeben. Die PS3- und Xbox 360-Fans müssen sich noch bis zum Herbst gedulden.

Fantasywelt voller Details

Einen Monat nach dem Ende des ersten Teils, in dem er bei der Niederschlagung des vom Orden der Flammenrose inszenierten Aufstandes half und den König von Temerien vor einem Attentäter beschützte, erwacht Geralt angekettet in einem Kerker. In den folgenden fünf spielbaren Teilen des Prologs erfährt der Spieler, wie es dazu kam. Die Reihenfolge bleibt einem selbst überlassen und hat keinen Einfluss auf das weitere Spielgeschehen. Hat man allerdings noch Spielstände aus dem Vorgänger auf seinem Rechner, fließen die Aktionen, die man in "The Witcher" vorgenommen hat, direkt in die Handlung ein. Nachdem Geralt aus dem Kerker entkommen ist, begibt sich der Spieler in der Rolle des Hexers auf die Suche nach seiner eigenen Vergangenheit. Dabei spürt der weiter von Erinnerungslücken geplagte Held einer geheimnisvollen Gruppe von Attentätern nach, die mit den Hexern in Verbindung steht und für einige Herrschermorde in den nördlichen Königreichen verantwortlich ist. Obwohl die Story linear angelegt ist und nur wenig Platz für freie Entdeckungstouren zulässt, bietet Witcher 2 neben den Kämpfen viel Abwechslung, etwa bei dörflichen Duellen im Armdrücken oder Faustkampf.

Überarbeitetes Kampfsystem

Die polnischen Entwickler von CD Projekt haben für "The Witcher 2" das Kampfsystem überarbeitet. Der Held kann jetzt nicht nur ebenso flüssig wie kraftvoll mit seinem Schwert austeilen, sondern notfalls auch Schläge abblocken oder mit einer geschickten Hechtrolle ausweichen. Der Spieler hat immer die Wahl, ob er der Story weiter folgt oder in Nebenquests sich noch etwas Geld dazu verdient, um sein Inventar aufzuwerten. So muss der Hexer gleich im ersten Dorf die Einwohner von einem brutalen Wesen befreien. Dazu befragt er, wie in Rollenspielen üblich, diverse Hinweisgeber und erhält schließlich das entscheidende Mittel für den Kampf.

Spiele 
The Witcher 2

Viertes Entwickler-Video zum Rollenspiel von Atari. zum Video

Helden-Tuning

Nicht nur die Bosskämpfe haben es in sich, auch in den Gefechten mit zahlreichen Gegnern geht es hart zur Sache. Daher ist es ratsam, im Laufe des Spiels immer wieder Rezepturen und Tränke zu sammeln. Diese braucht man, um den in seinem neuen Abenteuer verletzlicher auftretenden Geralt wieder aufzupäppeln. Grundsätzlich ist es ratsam, die eigenen Waffen kontinuierlich zu verbessern und sich die entsprechenden Zauber zurechtzulegen, mit denen man seine Gegner zum Beispiel lähmt oder ihnen mit einem Feuerchen einheizt.

Kinoreife Handlung

In cineastischen Videosequenzen und Dialogen wird die Story, auf die der Spieler mit seinen Entscheidungen Einfluss nimmt, erzählt. Dadurch können sich bis zu 16 verschiedene Spielenden ergeben. The Witcher 2 fährt eine tolle Grafik auf, die sich zwar auch auf Mittelklasse-PCs sehen lassen kann, aber erst auf gut ausgerüsteten Rechnern mit ihrer gesamten Detailpracht voll zur Geltung kommt. Stimmungsvoll werden Städte voller geschäftiger Menschen, riesige Burgen und effektvollen Kämpfen dargestellt. Ebenso stilvoll präsentiert das Action-Rollenspiel auch eine Riege schöner Frauen. Die hübsche Zauberin Triss hat es Geralt besonders angetan. Und nicht nur ihm: Die Rothaarige hat es inzwischen sogar auf das Titelbild des polnischen Playboys geschafft. Aber auch andere Figuren wie Ves, Sheala de Tancaville, Saskia und Filippa Eilhart setzen ihre weiblichen Reize geschickt ein.

Was wir mögen

Grafisch überzeugt The Witcher 2 mit seiner Detailpracht auf ganzer Linie. Allerdings braucht man dafür einen potenten Rechner mit genug Arbeitsspeicher und einer flotten Grafikkarte. Die spannende Story bietet nicht nur in den Kämpfen und den Quests viel Abwechslung, sondern bekommt durch das anspruchsvolle Stufensystem die für Rollenspiel-Adepten richtige Würze.

Was wir nicht mögen

Zu den wenigen Kritikpunkten gehört neben seltenen Bugs sicherlich auch, dass es The Witcher 2 Neueinsteigern nicht gerade leicht macht. Neben dem hohen Schwierigkeitsgrad gibt es ab und an Verständnisprobleme. Denn der Prolog zeigt nur die Umstände, wie Geralt im Kerker landete - es gibt aber keine Sequenzen, die Neulingen erlauben, in die tiefgründige Geschichte des Monsterjägers aus dem ersten Teil näher einzusteigen.

Fazit

In der Welt von Temerien wird es dem Spieler nie langweilig. Neben den anspruchsvollen Gefechten gegen mutierte Monster oder ganze Gruppen von Gegnern kann man sich auch in den Kneipen der Städte seine Zeit vertreiben und sich neue Aufträge holen. Die Grafik-Engine zeichnet eine detailreiche Fantasy-Welt, wie es sie in Rollenspielen so bisher noch nicht gegeben hat. Spannende Kämpfe und Quest sowie eine frische Prise Erotik: The Witcher 2 hat alles, was ein starkes Action-Rollenspiel braucht. Lediglich Einsteiger werden sich mit dem hohen Schwierigkeitsgrad schwer tun.

Infos zum Spiel

- Titel: The Witcher 2 - Assassins of Kings

- Genre: Action-Rollenspiel

- Publisher: Namco Bandai

- Hersteller: CD Project

- Release: Im Handel (PC), 3. Quartal 2011 (PS3, Xbox 360)

- Preis: zirka 40 Euro (PC)

- System: PC, PS3, Xbox 360

- USK-Freigabe: Ab 16 Jahren

- Wertung: Sehr gut

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