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Smartphone-Test Xperia Play von Sony-Ericsson Spielend mobil sein

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"Xperia Play": Spielend mobil sein

16.06.2011, 10:35 Uhr | Medienagentur plassma / jr, Medienagentur plassma

Smartphone-Test Xperia Play von Sony-Ericsson Spielend mobil sein. Das Xperia Play Smartphone im Spieletest (Bild: Sony Ericsson)

Das Xperia Play Smartphone im Spieletest (Bild: Sony Ericsson)

Nach der nur mäßig erfolgreichen PSP Go und noch ehe der Playstation Vita genannte neue Handheld veröffentlicht wird, versucht Sony zusammen mit Handy-Partner Ericsson mit dem rund 400 Euro teuren "Xperia Play" auf dem Mobile Gaming-Markt Akzente zu setzen. Die Kombination aus Android-basiertem Smartphone und mobiler Spielkonsole soll für neue Impulse sorgen. Dabei setzt man auf Schiebung: Wo bei anderen Slider-Handys beim Aufgleiten eine Tastatur erscheint, offenbart sich beim Xperia Play unter der Handy-Oberfläche die gewohnte Steuerung der PSP Go mit den klassischen Richtungstasten und den vier Playstation-Buttons.

PSP-Feeling

PSP-Kenner vermissen zwar den Analog-Stick, der durch zwei Touch-Felder ersetzt wurde. Aber mit ein wenig Übung kommt mit den beiden Bedienfeldern prima klar. Die Schultertasten sind durch das aufgeschobene Slider-Handy hingegen recht schwer zu erreichen und lassen sich in schnellen Gefechten nicht optimal bedienen. Zudem liegt der Schwerpunkt recht weit vorne. Die Verarbeitung des Geräts ist dafür sehr gut. Das Handy verfügt über die Android-Version 2.3.2 ("Gingerbread"), die man inzwischen auch auf die aktuellste Version updaten kann. Dank WLAN und HSPA (High Speed Packet Access) ist man schnell im Internet unterwegs. Schade: Der Port für einen TV-Ausgang, um die Games über den TV-Bildschirm zu zocken, fehlt leider. Durch die doppelte Nutzung ist das Smartphone etwas dicker als andere Konkurrenten und wiegt mit seinen 180 Gramm auch etwas mehr. Die Laufzeit der Akkus liegt beim Spielen leider nur bei rund vier bis fünf Stunden. Der Lieferumfang mit zwei Kabeln, die einen Anschluss über USB an eine Steckdose oder den Zigarettenanzünder im Auto ermöglichen, garantiert dafür mobiles Spielen an fast jedem Ort.

Spiele-Angebot aus vielen Quellen

Die Spiele-Versorgung für das Xperia Play erfolgt über mehrere Kanäle. Der für etwa 400 Euro erhältliche Handy-Hybrid hat von Haus aus schon sechs vorinstallierte Spiele, vier davon - Fifa 10, Die Sims 3, "Battallion HD" und der Prügelspaß "Bruce Lee: Dragon Warrior" sind speziell für die Xperia Play-Steuerung optimiert. Auf der Spielemesse E3 in Los Angeles wurden jüngst 20 weitere Exklusivtitel für das Smartphone angekündigt, darunter mit Minecraft und "Rainbow Six: Shadow Vanguard" zwei echte Knaller. Außerdem können sich Xperia Play-Besitzer im Juli "Rainbow Six" via PSN kostenlos downloaden. Auf diesem Weg hat man auch online Zugriff auf weitere Sony-Klassiker. Eine weitere Quelle ist der Android-Market. Hier gibt es etwa das beliebte Angry Birds, wobei dieses nur den vier Zoll großen Touchscreen (10,2 Zentimeter) mit seiner Auflösung von 854 x 480 Pixel nutzt. Der Android Market bietet aber auch gut 50 speziell auf die Konsolensteuerung abgestimmte Xperia Play-Games an. Das Preislevel reicht von gratis bis an die Zehn-Euro-Grenze heran.

Playstation-Klassiker wiederbelebt

Schließlich versorgt auch noch die "Playstation Suite" das Xperia Play-Smartphone mit Spielen, die für die erste Playstation entwickelt wurden. Die Playstation Suite erlaubt es, Playstation-Games auf Android-basierten Handys und Tablet-PC zu zocken. Aus diesem Portfolio stammt auch der Jump'n'Run-Klassiker "Crash Bandicoot", der vorinstalliert mitgeliefert wird. Für weitere bekannte Spiele-Oldies wie "Medi Evil" oder "Destruction Derby" muss man knapp fünf Euro pro Spiel anlegen.

Was uns gefällt

Das Xperia Play bietet den Zockern unter den Handy-Jüngern einen Mehrwert. Es kann auf mehrere Spielangebote zugreifen und dank der PSP-Spielsteuerung auch anspruchsvollere Games nutzen. Das Drumherum kann sich ebenfalls sehen lassen: Die Kamera bietet fünf Megapixel, der Klang des Musikplayers ist passabel, und der 1-GHz-Prozessor sorgt für ausreichend Leistung.

Was uns nicht gefällt

So richtig möchte sich Sony wohl nicht mit dem Spieletelefon schmücken, denn auf das offizielle Logo hat der Hersteller verzichtet. Das Handy wird auf der Verpackung nur als "Playstation Certified" deklariert. Auch eine - eigentlich logische - Anbindung an die PS3 oder die PSP fehlen. Ebenso kann die Akku-Leistung Hardcore-Gamer nicht befriedigen. Nach spätestens vier bis fünf Stunden muss man eine Zwangs-Ladepause einlegen.

Fazit

Halb und halb addiert gibt selten etwas gutes Ganzes. Man kann mit dem Xperia Play zwar ordentlich daddeln, muss angesichts des lichtschwachen Displays und des mageren Sounds aber Kompromisse eingehen. Und so mancher wird sich die Frage stellen, ob man dafür wirklich so viel Geld ausgeben möchte. Ungewiss ist zudem, ob sich das Konzept des Games-Handys auf dem Markt wirklich durchsetzen kann. Nokia hat da mit dem N-Gage einschlägige Erfahrungen vorzuweisen. Voraussetzung für den Erfolg ist, dass auch andere Spielehersteller auf den Xperia Play-Zug aufspringen. Ist dies nicht der Fall, dürfte das Spiele-Handy schnell in der Versenkung verschwinden.

Infos zur Hardware

Name: Xperia Play
Art: Spiele-Smartphone
Betriebssystem: Android
Hersteller: Sony Ericsson
Preis: zirka 400 Euro
Releasedatum: Im Handel
Wertung: Befriedigend

 

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