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LulzSec: Hacker verabschieden sich mit Angriff auf "Battlefield Heroes"

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LulzSec: Hacker verabschieden sich mit Angriff auf Battlefield Heroes

27.06.2011, 10:31 Uhr | ams

LulzSec: Hacker verabschieden sich mit Angriff auf "Battlefield Heroes". Battlefield Heroes (Bild: EA)

Battlefield Heroes (Bild: EA)

Die Liste mit in der Spielebranche ansässigen Opfern der Hackergruppe LulzSec ist inzwischen ziemlich lang geworden. Nintendo, Sony, Sega, Codemasters, Bethesda und zählen ebenso dazu wie Epic Games. Jüngstes Opfer ist jetzt Electronic Arts (EA), das von den LulzSec-Hackern attackiert wurde. Die haben dabei nach eigenen Angaben Zugangsdaten von 550.000 Teilnehmern am Betatest zum Free2Play-Shooter "Battlefield Heroes" erbeutet.

Nach Angriff offline

Zwar hat die angeblich von vornherein nur auf 50 Tage befristete LulzSec ihre Auflösung bekannt gegeben, doch zuvor veröffentlichte die Gruppe, deren Motivation das "Stiften von Chaos sowie die Befriedigung der Sensationsgier der Massen" gewesen sein soll, noch die Ergebnisse ihrer letzten Cyberattacken. Dazu zählt auch der Angriff auf "Battlefield Heroes", das momentan offline ist. Auf der Website zum Spiel ist nur ein Statement zum Einbruch in die Spieleserver zu finden: "Unsere Untersuchungen sind noch am Laufen, allerdings sieht es bisher so aus, als ob Nicknames und verschlüsselte Passwörter in Verbindung mit einer alten Betaversion von Heroes gehackt wurden. Nach unserem besten Wissen wurde keinen persönlichen Daten gefährdet - keine Emailadressen, Kontendaten, Kreditkartennummern oder Zahlungsarten.“

Umfangreiche Datensätze erbeutet

Inzwischen hat Electronics Arts auch die Hackerangriffe auf die Internetforen seinen Spielestudios Bioware und des Rollenspiels "Neverwinter Nights" bestätigt. Demnach habe es sich um eine sehr ausgeklügelte Attacke gehandelt. Es seien sofort zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden, um weitere Einbrüche dieser Art zu verhindern und Kundendaten zu schützen. Außerdem sei es den Hackern nicht gelungen, Kreditkartennummern zu stehlen. Möglicherweise sei aber auf Nutzernamen, verschlüsselte Passwörter, E-Mail-Adressen, Anschriften, Namen, Telefonnummern und Geburtsdaten zugegriffen worden. Außerdem waren laut EA nicht alle gestohlenen Passwörter verschlüsselt. Dabei handele es sich aber nur um einen relativ kleinen Teil aller Nutzer, die man umgehend informiert habe,

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