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Vorschau zum Ego-Shooter "Rage" von Bethesda für PC, PS3 und Xbox 360

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Preview Rage | Ego-Shooter | PC, PS3, Xbox 360  

Die Welt am Abgrund

29.06.2011, 11:46 Uhr | Jan Heinrich / jr, tz, Richard Löwenstein

Vorschau zum Ego-Shooter "Rage" von Bethesda für PC, PS3 und Xbox 360. Ego-Shooter Rage von id Software für PC, Xbox 360 und PS3

Ego-Shooter Rage von id Software für PC, Xbox 360 und PS3

Eine Welt von Gesetzlosen. Eine Welt, in der Gewalt mit Hoffnung gleichgesetzt wird. "Borderlands" und die "Fallout"-Serie haben’s vorgemacht - im Herbst dieses Jahres zieht nun Kult-Entwicklerstudio id Software mit seinem Endzeit-Ego-Shooter “Rage“ nach. Also das Studio, das in den 90er Jahren nicht nur einen Index-Kandidaten nach dem anderen veröffentlichte, sondern auch das Genre der Ego-Shooter an sich begründete. Wie sieht’s also aus? Was kann das über vier Jahre in der Entwicklung befindliche “Rage“ wirklich? Halbgares Grafikfeuerwerk oder doch der Shooter-Messias? Am 16. September 2011 will id Software es Spielern von Xbox 360, PS3 und PC beweisen: “Wir haben unser Handwerk nicht verlernt, sondern weiterentwickelt und perfektioniert!“ Geht’s nach der neuesten, kürzlich gezeigten Version, dürfte sich dieses Versprechen bewahrheiten.

Düstere Zukunft

Obwohl im Kern nur Fiktion, ist der Story-Aufhänger von “Rage“ ein realer: Der Asteroid "99942 Apophis" - der existiert tatsächlich - soll laut Nasa-Berechnungen am 13. April 2036 mit einer Wahrscheinlichkeit von 1 zu 250.000 mit der Erde kollidieren. In Rage schlägt das Ding schließlich im Jahre 2037 auf, verwandelt breite Landstriche in unbewohnbares Ödland und dezimiert die Weltbevölkerung auf einen Bruchteil. Wohl wissend um dieses Schicksal hat die Menschheit einige Jahre zuvor Project Eden ins Leben gerufen: Weltweit werden Hochbegabte unterschiedlichster Fachgebiete in unterirdischen Archen für Jahrzehnte in einen Kälteschlaf versetzt, um nach der Katastrophe wieder so etwas wie eine Zivilisation aufzubauen. Doch Project Eden verläuft nicht nach Plan. 75 Jahre nach dem Unglück, und damit 175 Jahre früher als geplant, erwacht der Spieler bedingt durch eine Fehlfunktion des Systems aus einem der Kühlbehälter. Von hier an nimmt der noch sehr undurchsichtige Plot seinen Lauf. Vorrangiges Ziel: Überleben!

Es geht zur Sache

Seit dem Apophis-Vorfall hat sich alles verändert: Die wenigen Überlebenden gründeten Siedlungen und halten sich nun mit dem Sammeln und Verkaufen von Schrott über Wasser. Andere machen sich’s leichter und überfallen ohne Skrupel die wenigen noch anständigen Leute. Diese Verbrecher-Klans ziehen brandschatzend, plündernd und kaltblütig mordend durchs Land. Abseits der Klans geht vor allem von den Mutanten, deren plötzliches Auftreten ganz offensichtlich mit dem Asteroiden-Einschlag zusammenhängt, eine Bedrohung aus. Nahezu allgegenwärtig irren sie im Ödland herum und stürzen sich wie ausgemergelte Schakale auf ihre Beute. Gut, dass sich der Spieler mit einer ganzen Reihe an Waffen zur Wehr setzen kann. Mit dem Wingstick etwa, einem rasiermesserscharfen Bumerang, oder einer vielseitig einsetzbare Armbrust sowie einem sehr effektiv arbeitenden Schrotgewehr. Alle Waffen lassen sich mit unterschiedlichen Munitionstypen füttern und bei Händlern innerhalb der Ortschaften mit Aufsätzen verbessern.

Was wir mögen

Abwechslung scheint in Rage wahrhaft Trumpf zu sein. Denn anders als andere Ego-Shooter präsentiert sich dieser hier sehr frisch, führt neue, coole Waffen ein, überzeugt mit andersartigem Charakter-Design und weitläufigen Arealen zur Erkundung. Wenn am Ende Mischung und Balance stimmen, macht id Software seinem Namen wieder alle Ehre.

Was wir nicht mögen

Noch liegen viele Details von “Rage“ im Verborgenen - zum Beispiel zur Spieldauer und etwaigen Mehrspieler-und Koop-Modi. Was aber schon jetzt negativ auffällt - vor allem in Anbetracht der USK-Regelungen - ist der recht hohe Gewaltgrad des Spiels. Fraglich bis unwahrscheinlich, ob’s hierzulande ungekürzt erscheint.

Fazit

Der Post-Apokalypse-Shooter überzeugt mit umwerfender Technik, viel Abwechslung und archaischen Charakterköpfen. Trotzdem ist es für ein Urteil noch zu früh. Fans von Ego-Shootern und dem Kult-Studio id Software sollten sich den 16. September aber schon mal rot im Kalender anstreichen.

Infos zum Spiel

Titel: Rage
Genre: Ego-Shooter
Publisher: Bethesda
Hersteller: id Software
Release: 16. September 2011
Preis: Noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: Noch nicht bekannt
Einschätzung: Sehr gut

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