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First-Look auf den Ego-Shooter "Metro: Last Light" für PC, PS3 und Xbox 360 von THQ

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First-Look Metro: Last Light | Ego-Shooter | PC, PS3, Xbox 360  

Apokalypse Russki 2033

11.07.2011, 10:26 Uhr | Moritz Wanke / vb, Richard Löwenstein

First-Look auf den Ego-Shooter "Metro: Last Light" für PC, PS3 und Xbox 360 von THQ. Metro: Last Light (Quelle: THQ)

Metro: Last Light (Quelle: THQ)

20 Jahre ist der Dritte Weltkrieg nun her - doch im Jahr 2033 ist die Erde lebensfeindlicher denn je. Mutanten haben sich an die widrigen Bedingungen angepasst, für Menschen sind nur noch die U-Bahn-Schächte der Moskauer Metro bewohnbar. Dort aber tyrannisieren militante Gruppen den Untergrund. Dem Chaos Einhalt gebieten? Dazu fühlen sich nur wenige verpflichtet. Einer ist der junge Russe Artjom. Kenner des Ego-Shooters "Metro 2033" haben ihn schon einmal durch diese Endzeit-Hölle gelotst. Mit "Last Light" soll seine Odyssee 2012 auf Xbox 360, PS3 und PC weiter gehen. Dabei setzten die Macher auf eine komplett neue Story statt wieder auf eine Romanvorlage. Ein Problem? Keineswegs, denn schon die ersten Minuten einer Vorab-Präsentation sorgen für einen vehemente Aha-Effekt.

Überleben im Untergrund

"Viel Glück, Kamerad", wünscht Artjoms Freund, als er in einen Tunnel hinabsteigt. Ja, Glück kann der Held in der Tat gebrauchen. Schließlich muss er kurz darauf fast im Alleingang Ressourcen aus einem Nazi-Stützpunkt stehlen. Gemeint ist Munition, ein schon im Vorgängerspiel Metro 2033 seltenes Gut. Doch nicht nur Munitionsknappheit ist wieder ein Markenzeichen der Serie. Auch Schleichpassagen sind erneut essenzieller Bestandteil der Shooter-Erfahrung. Kaum die Leiter hinabgestiegen, hört Artjom bereits zwei Feinde - und reagiert, indem er die Glühbirne an der Wand aus ihrer Fassung dreht. Licht aus und abwarten, bis die beiden Silhouetten vorüber gezogen sind. Dann geht alles blitzschnell: Artjom pirscht sich von hinten an die Feinde heran und sorgt dafür, dass sie keinen Schaden mehr anrichten können. Optisch ist das Ganze beeindruckend umgesetzt: Texturschärfe, Animation und Schatteneffekte lassen keine Wünsche offen.

Die U-Bahn ist die Hölle

Dann endlich taucht nach schier endloser Schleicherei der Vorposten auf. Um unentdeckt zu bleiben, knipst Artjom mit gezielten Schüssen die Lichter an der Decke aus. Das Lagerfeuer daneben ist ebenfalls fix gelöscht - dank eines Treffers in den darüber hängenden Suppentopf. Urplötzlich entbrennt ein Schusswechsel die Stille: Kugeln prallen von Mauern ab, herumstehende Kisten werden zerfetzt. Dank des tollen Partikel-Systems zerspringen Holz und Betonteile in tausende Bruchstücke. Das sieht nicht nur atemberaubend aus, sondern nimmt den Gegnern zugleich die Deckung. Ein paar Salven später sind die Feinde sowie deren anrückende Verstärkung kein Problem mehr. Was folgt, ist die Infiltration der Versammlungsräume der sogenannten "Vierte Reich"-Bewegung: Nationalsozialisten im Russland der Zukunft. SS-Uniformen, Reichsadler und rot-weiß-schwarze Flaggen dekorieren hier die kargen Schachtwände. Zeit für einen Fluchtplan: Ein Schuss in die Luft stiftet ausreichend Chaos. Jetzt nichts wie weg, ab in Richtung Draisine. Die Widersacher fackeln ihrerseits nicht lange, folgen mit einem Zug. Artjom aber kontert, springt auf einen Waggon und ballert sich Richtung Führerhaus vor. Dann wirft ihn eine Explosion auf den Boden, die Lichter gehen aus - im doppelten Sinn. Die Präsentation ist zu Ende.

Was wir mögen

Obwohl es bis zur Veröffentlichung von "Metro: Last Light" noch recht lange hin ist, kann sich die Grafik sehen lassen. Eindrucksvolle Schatten- und Partikeleffekte und realistische Physikspielereien illustrieren gekonnt die düstere Szenerie des Spiels. Zudem beeindruckt die dichte, düstere Atmosphäre.

Was wir nicht mögen

Noch lässt sich Hersteller THQ kaum in die U-Bahn-Schächte schauen. Die Infos zum Spiel sind knapp, die gezeigten Szenen noch knapper. Da kann man nur hoffen, dass Story und Abwechslung im Gameplay genauso überzeugend ausfallen wie Grafik und Atmosphäre. Der hohe Gewaltanteil deutet darauf hin, dass der auch der zweite Metro-Teil von der USK nur für Erwachsene freigegeben wird.

Fazit

Erster Eindruck: "Metro 2033: Last Light" ist ein geradliniger, sehr gut aussehender Actiontitel. Ob die Story allerdings an die fantastische Endzeit-Saga des russischen Autors Dmitri Glukhovsky heranreicht, müssen die Entwickler erst noch zeigen. .

Infos zum Spiel

Titel: Metro: Last Light
Genre: Ego-Shooter
Publisher: THQ
Hersteller: 4A Games
Release: 2012
Preis: noch nicht bekannt
System: PC, PS3, Xbox 360
USK-Freigabe: noch nicht bekannt
Ersteinschätzung: Gut

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