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WoW: Blizzard klagt gegen deutschen Bot-Hersteller

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WoW: Blizzard klagt gegen deutschen Bot-Vermarkter

20.07.2011, 09:31 Uhr | jr / vb

WoW: Blizzard klagt gegen deutschen Bot-Hersteller. World of Warcraft Cataclysm Content-Patch 42 MMOG von Activision Blizzard für PC und Mac

World of Warcraft Cataclysm Content-Patch 42 (Bild: Blizzard)

Aktionen wie das automatisierte Hochleveln von Figuren oder das bot-gesteuerte Sammeln und Verkaufen von Gegenständen sieht Blizzard in World of Warcraft gar nicht gerne. Das Unternehmen wertet die Verwendung von Cheats und Bots im MMOG als Verstoß gegen zentrale Spielprinzipien des Online-Rollenspiels und geht verstärkt juristisch dagegen vor. Jüngstes Opfer ist das Zwickauer Unternehmen "Bossland", das hierzulande die Bots "Honorbuddy" und "Gatherbuddy" vertreibt.

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Die Lizenz für die Vollversion der Tools kostet bei Bossland rund 80 Euro - ein teurer Spaß. Dafür bekommt der Kunde Werkzeuge in die Hand, mit denen sich bei normalem Spielablauf zeitaufwändige Aktionen wie das Sammeln von Kräutern und Mineralien sowie deren anschließender Verkauf via Auktionshaus automatisieren lassen. Auch das Hochleveln des persönlichen Avatars - eines der zentrale Elemente von WoW - lässt sich so gegen Bezahlung erleichtern. Bossland hat ein Angebot von Blizzard, sich im Rahmen eines Vergleichs auf die Einstellung des Vertriebs von "Honorbuddy" und "Gatherbuddy" zu einigen, abgelehnt. "Unserer Auffassung nach sind unsere Bots nicht illegal, da diese nur Aktionen durchführen können, die auch ein Spieler durchzuführen vermag", sagt Geschäftsführer Zwetan Letschew und will vor Gericht ein Grundsatzurteil darüber herbeiführen, wen im spiel erlangte virtuelle Gegenstände tatsächlich gehören.

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