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Test "Runes of Magic": Lands of Despair Online-Rollenspiel für PC von Frogster

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Test Runes of Magic: Lands of Despair | Online-Rollenspiel | PC  

Neue Schlachtfelder für Online-Rollenspieler

27.07.2011, 11:03 Uhr | Medienagentur plassma / jr, ams, Medienagentur plassma

Test "Runes of Magic": Lands of Despair Online-Rollenspiel für PC von Frogster. Runes of Magic: Chapter 4 - Lands of Despair Online-Rollenspiel von Frogster für PC (Quelle: Frogster)

Runes of Magic: Chapter 4 - Lands of Despair (Bild: Frogster Interactive) (Quelle: Frogster)

Seit über zwei Jahren durchstreifen Online-Rollenspieler in Frogsters "Runes of Magic" für den PC die Fantasy-Welten von Taborea und widmen sich dort den insgesamt 3500 verfügbaren Quests. Parallel zur wachsenden Spielerzahl - inzwischen sind es mehr als 5 Millionen - legt auch die virtuelle Spielwelt immer weiter zu. Unlängst haben die Entwickler von Runewaker Entertainment den Spielern mit der Erweiterung "Chapter IV: Lands of Despair" neue Gebiete spendiert. Das Szenario: Nach einer verheerenden Pest sind viele Orte verseucht und drohen im Chaos zu versinken. Dazu versucht der hinterhältige Dämon Sismond, die Menschen, Zwerge, Feuerstiefel und Rhinos in willenlose Zombies zu verwandeln.

Mehr Erfolg durch Klassenkombination

Das Free2Play-MMOG erinnert bei Steuerung und Design frappierend an Blizzards Klassiker WoW. Die taiwanesischen Entwickler haben beim Genre-Primus ordentlich abgekupfert, aber durchaus auch spannende eigene Ideen umgesetzt. Acht verschiedene Klassen - Krieger, Kundschafter, Schurke, Magier, Priester, Ritter, Bewahrer und Druide - stehen dem Spieler zur Verfügung. Zwei Klassen ließen sich in Runes of Magic bislang gleichzeitig nutzen. Nachdem man sich zum Spielstart für eine Klasse entschieden hatte, konnte man ab Level 10 einen zweiten Charakter aus einer anderen Klasse wählen. Zwischen beiden wurde dann gewechselt, um die Aufgaben effektiv lösen zu können. Mit dem vierten Kapitel kann man jetzt ab Level 20 sogar noch eine dritte Klasse wählen, mit der man die neuen Gebiete "Küste der Gelegenheit“ und "Xaviera“ zwecks Aufleveln der Spielfigur erkundet.

Frischfutter für neue und alte Helden

Um sich dafür zu qualifizieren, muss man jedoch erst die Aufgabe bei einem gewissen Johnny Dutin lösen. Zudem ist es jetzt auch möglich, bis auf die Maximalstufe 67 aufzusteigen. Jede Klassenkombination verfügt so über individuelle Fähigkeiten. Außerdem kann der Spieler seinen Charakter nach wie vor aus zwei Rassen, den Elfen und den Menschen, wählen und nach seinen eigenen Wünschen gestalten. Zu Beginn gibt es dann auch schon genügend Quests, um nicht nur Münzen und Items, sondern auch Erfahrungspunkte abzustauben. Die Spieler haben die Möglichkeit sich in Gilden zu organisieren und dann große Gildenburgen zu bauen. Die Gilden können sich auch bekämpfen oder ihre Burgen gegenseitig belagern. Mit der Burg Grafu und der Burg Sardo stehen zwei komplett neu geschaffene Instanzen parat, in denen Gefechte gegen Monster, Untote und andere Kreaturen anstehen. Zudem gibt es mit dem "Land des Unheils“ und den "Rothügelbergen“ weitere Gebiete für Charaktere mit höheren Levels.

Neue große Herausforderungen

Insgesamt erwarten die Spieler in den neuen Gebieten zahlreiche Boss-Kämpfe und neue Zombie-Angriffswellen, gegen die man mit sechs bis zwölf Abenteurern und einem geschickten Wechsel von Angriff, Magie-Sprüchen und Heilung bestehen kann. Der neue "Public Encounter" erfordert vom Spieler die besondere Anstrengung, den Uferfriedhof im Land des Unheils vor den Zombies zu schützen, um damit den toten Helden die letzte Ruhe zu gönnen. Optisch bleibt das Spiel dabei auf einem gewohnt guten Niveau. Der Look von "Runes of Magic: Lands of Despair" ist zwar nicht das Optimum, das heute möglich wäre, bietet aber auch PC-Gamern mit durchschnittlicher Ausrüstung eine stimmungsvolle Spielumgebung.

Nicht alles ist kostenlos

Den Client für "Runes of Magic" samt aktueller Erweiterung kann man kostenlos aus dem Internet herunterladen und spielen. Die Boxversion, die im Handel für rund zehn Euro erhältlich ist, enthält schon Items für das Spiel zu diesem Wert, etwa das Reittier Torex, einen Vertrag über ein zweistöckiges Luxus-Holzhaus, einen Fertigkeitstrank, zwei Transportrunen und noch einige Boni mehr und biete so einen echten Mehrwert. Generell gilt: Wer im Spiel erfolgreich sein will und von Vorteilen wie besseren Ausrüstungsgegenständen oder schicken Reit-Mounts profitieren möchte, der muss im Item-Shop gegen bare Münze einkaufen gehen.

Was uns gefällt

Die Entwickler von Runewalker haben mit "Runes of Magic Chapter IV - Lands of Despair" ein einsteigerfreundliches und fesselndes Rollenspiel sinnvoll und mit neuen spannenden Quests erweitert. Geboten wird eine lebendige Spielumgebung, die sich in den zwei Jahren ihres Bestehens sehr positiv entwickelt hat. Die Dungeons brauchen sich vor der kostenpflichtigen Konkurrenz nicht zu verstecken. Die neuen Gebiete und die nun mögliche dritte Klasse bringen weitere Abwechslung in das Online-Rollenspiel und halten den Spannungsbogen hoch.

Was uns nicht gefällt

Runes of Magic ist zwar kostenlos zu spielen, doch wer in den höheren Levels ordentlich mitmischen will, der muss im Itemshop schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Gleiches gilt für die Ungeduldigen, die schneller ans Ziel kommen wollen. Das ist zwar einerseits verständlich, weil die Entwickler ja auch von ihrer Arbeit leben wollen, kann aber beim Wettrüsten doch teuer werden, wenn man nicht aufpasst.

Fazit

Mit "Lands of Despair" zeigt Runes of Magic, dass es den Vergleich mit WoW nicht zu scheuen braucht, zumal auf den Spielern nicht der permanente Abo-Druck lastet. Da das Spiel optisch überzeugt, sehr gut entwickelt wurde und zudem kostenlos ist, eignet es sich besonders gut für Neueinsteiger, die einmal in das Online-Rollenspiel-Genre hineinschnuppern wollen. Hat man sich einmal festgespielt, wird man schnell merken, wie viel Spaß, Action und Aufgaben die Welt von Taborea bietet.

Infos zum Spiel

Titel: Runes of Magic Chapter IV - Lands of Despair
Genre: Rollenspiel
Publisher: Frogster Interactive
Hersteller: Runewaker Entertainment
Release: Im Handel
Preis: zirka 10 Euro (Boxed-Version)
System: Windows-PC
USK-Freigabe: Ab 12 Jahren
Wertung: Gut


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